GUY COOLS

© Pawel Wyszomirski
© Michael Reinhart

Who needs a Dramaturg?

Tanz Dramaturgie und der kreative Prozess, ein Workshop für Choreograf*innen und ihre künstlerischen Vertrauten

Dieser Workshop bietet praktische Werkzeuge und Übungen für die Reflexion, die Evaluierung und eine eventuelle Transformation und Verfeinerung des kreativen Prozesses.
Mit dem Kreuz, dem Kreis und dem Labyrinth als grafische Symbole diskutieren wir die wesentlichen Polaritäten des kreativen Prozesses: Wahrnehmung, Aufbau, Intuition und Erfahrung.

In diesem Workshop konzentrieren wir uns auf die Wahrnehmung (was suchen wir), Artikulation (wie man sich am besten ausdrückt, um das zu bekommen, wonach man sucht) und interdisziplinäre Praktiken (wie arbeiten andere Künstler*innen aus anderen Disziplinen und wie finden wir kreative „Übersetzungen“ davon für die eigene Praxis).
Durch praktische und physische Übungen untersuchen wir, wie Dramaturgie bzw. der*die Dramaturg*in zu diesem Prozess als Zeuge*in, Dialogpartner*in und Lektor*in beitragen kann. Wir konzentrieren uns unter anderem auf den Bearbeitungsprozess und die Bedeutung von Rhythmus und Übergängen in diesem Prozess.
Das Ziel des Workshops ist es, eine andere, erneuerte Perspektive des eigenen kreativen und choreografischen Prozesses und der Methoden zu gewinnen.

ARTISTBIO: Guy Cools

Dr. Guy Cools ist Tanz-Dramaturg aus Belgien und lebt in Wien. Er arbeitete als Tanzkritiker und Tanzkurator. Er kuratierte von 1990 bis 2002 das Tanzprogramm des Arts Centre Vooruit in Gent, Belgien. Als Produktionsdramaturg arbeitete er unter anderem mit Jean Abreu (UK), Koen Augustijnen (BE), Sidi Larbi Cherkaoui (BE), Danièle Desnoyers (CA), Alexander Gottfarb (AT), Lia Haraki (CY), Akram Khan (UK), Joshua Monten (SUI), Arno Schuitemaker (NL) und Stephanie Thiersch (DE).

Als dramaturgischer Mentor betreute er den Anghiari Dance Hub, die International Choreographer's Week in Tilburg, das Projekt Danse et Dramaturgie in der Schweiz; das Biennale Dance College in Venedig und das Atlas-Programm bei ImPulsTanz in Wien. Er hält Vorträge und unterrichtet an verschiedenen Universitäten und Kunsthochschulen in Europa und Kanada. Mit der kanadischen Choreografin Lin Snelling entwickelte er eine improvisierte Performance-Praxis Rewriting Distance (siehe auch: www.rewritingdistance.com), die sich auf die Integration von Bewegung, Stimme und Schrift konzentriert.

Zu seinen jüngsten Publikationen gehören The Ethics of Art: ecological turns in the performing arts, gemeinsam herausgegeben mit Pascal Gielen (2014); In-between Dance Cultures: on the migratory artistic identity of Sidi Larbi Cherkaoui and Akram Khan (2015); Imaginative Bodies, dialogues in performance practices (2016); und The Choreopolitics of Alain Platel's les ballets C de la B, herausgegeben mit Christel Stalpaert und Hildegard De Vuyst (2019) und Performing Mourning. Laments in Contemporary Art. (2021).

Stand: 02.04.2021

 
 

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Date: 28.07.2021, 03:17 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2021/id4319/
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