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TANJA ERHART & NINA MÜHLEMANN & JEREMY WADE

© Stefan Fahler
The Future Clinic for Critical Care, ImPulsTanz Workshop 2018 © Emilia Milewska
The Future Clinic for Critical Care, ImPulsTanz Workshop 2018 © Emilia Milewska
The Future Clinic for Critical Care, ImPulsTanz Workshop 2018 © Emilia Milewska
The Future Clinic for Critical Care, ImPulsTanz Workshop 2018 © Emilia Milewska

The Future Clinic for Critical Care: Building Inclusive Commons Through Crip

Die Future Clinic for Critical Care ist eine soziokulturelle animierte Praxis, die sich mit der chaotischen Fürsorge-Politik befasst. Wir, eine Gruppe von behinderten und nichtbehinderten Künstler_innen und Aktivist_innen, verwenden Fiktion, feministische Strategien des Weltenmachens, Nicht-Werbung und Taktiken von Aktivist_innen, um von einer inklusiven und weniger gewalttätigen Zukunft zu träumen. Der zweite Teil dieses FCCC-Workshops konzentriert sich auf eine leicht verständliche Mischung aus Crip-Theorie, Queer-Theorie, intersektionellen theoretischen Ansätzen und neoliberaler Kritik. Wir tun dies, um Gemeinsamkeiten zwischen diesen Lebensrettungsstrategien zu finden, um unsere inklusive Revolution zu fördern. Hier stellen die Battlefield Nurses Nina, Tanja und Jeremy eine Polyklinik mit verschiedenen Aktivitäten vor, von kurzen Vortragspräsentationen und Diskussionen, die auf lebendigen Erfahrungen basieren, bis hin zu intimen Arbeiten in kleinen Gruppen, in denen verschiedene Teilnehmer_innen gefragt werden, was für sie kritische Pflege bedeutet. Schließlich werden diese „Krankenschwestern“ zukünftige politische Rituale, unmögliche parlamentarische Verfahren und Protestformen mit einfachen Requisiten und Grafiken vermitteln. Nichts ist vergleichbar mit inklusivem zukünftigem Zusammensein, wie das von FCCC patentierte und benutzerfreundliche „Circle Dance of Systemic Support“. Versuche auf jeden Fall „Solidarity Cream“ und verpass niemals das allseits beliebte „Spit Ritual“. Begleite uns auf ein außergewöhnliches und abenteuerliches Spektakel bei ImPulsTanz, während wir die Gewalt der Virtuosität in Tanz und Performance entblößen.

BITTE BEACHTE: Für diesen Open-Level-MixedAbilities-Workshop gilt das Pay-as-you-wish-Prinzip – „bezahle was es dir wert ist“. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich persönlich im ImPulsTanz Workshop Office im MuseumsQuartier und im Arsenal (unsere Stornoregelungen gelten auch für diesen Workshop).

ARTISTBIO: Tanja Erhart

Tanja Erhart ist in Tirol aufgewachsen und studierte Kultur- und Sozialanthropologie in Wien. Als zeitgenössische Tänzerin trainierte sie bei Adam Benjamin, Sonja Brown, Vera Rebl, Michael Turinsky, ImPulsTanz, AXIS Dance Company und Candoco Dance Company, für die sie von 2014 bis 2017 als Tänzerin arbeitete. Derzeit teilt sie ihre Erfahrungen und ihre Tanzpraxis in Advisory Panels, Workshops, Konferenzen und performt in Farah Salehs „Brexit means Brexit“ – Tour im Mai 2019 – wie auch in Claire Cunninghams erstem Ensemble-Stück zur Personifikation von Elvis Presley – Premiere Juli 2019. Sie co-kuratiert und co-organisiert außerdem das IntegrART Symposium, ein Netzwerkprojekt von Migros-Kulturprozent, eine Organisation, die Künstler_innen mit Behinderungen unterstützt.

ARTISTBIO: Nina Mühlemann

Nina Mühlemann ist in Zürich aufgewachsen und hat in Basel und London Englische Literatur studiert. Ende 2017 promovierte sie am King’s College London, wo sie auch unterrichtete, ihre Doktorarbeit auf den Gebieten Performance und Disability Studies. Seit Sommer 2018 bis Frühling 2020 leitet sie zusammen mit dem Künstler Jeremy Wade die Future Clinic for Critical Care, ein soziokulturell animiertes Kunstprojekt, in dem es um Fürsorge und Behinderung geht. Sie co-kuratiert und co-organisiert außerdem das IntegrART Symposium, ein Netzwerkprojekt des Migros Kulturprozent, das Künstler_innen mit einer Behinderung unterstützt. Als Aktivistin ist sie bei verschiedenen Behindertenorganisationen aktiv.

ARTISTBIO: Jeremy Wade

Unterbrechung, Übermaß, Hyper-Vulnerabilität, Critical Care – Jeremy Wade ist ein extremer Performer und Performanceschaffender mit einer umfangreichen Kuratierungs- und Unterrichtspraxis. Nach seinem Abschluss an der School for New Dance Development in Amsterdam im Jahr 2000 und einem Bessie Award für seine erste abendfüllende Performance „Glory“ beim Dance Theatre Workshop in New York City im Jahr 2006 zog er nach Berlin und arbeitet seitdem eng mit dem Hebbel Theater sowie der Gessnerallee Zürich zusammen. Vor kurzem kreierte Wade „Fountain“, „Together Forever“, „Death Asshole Rave Video“, „Drawn Onward“ und „Between Sirens“, um den Tod des Menschen, Zombiesubjektivität, fremde Seinsmodi und feministische Strategien des Weltenmachens zu erforschen, soziale Codes zu untergraben, die unsere Körper definieren und unterdrücken. Jeremy präsentierte Anfang Mai 2019 sein neues Solo mit dem Titel „The Clearing“, ein extravaganter Motor für Affekte, gemeinsam mit dem Musiker Marc Lohr im HAU2. Später im Juni zeigt er in den Sophiensaelen Berlin, die Neuinszenierung von „Glory“, ein brutales, nacktes Duett das er, 2006 mit dem schwedischen Choreografen und Performer Sindri Runudde und dem Musiker Brendan Dougherty kreierte.
 
 

GOOD TO KNOW

© cin cin

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Date: 20.06.2019, 09:40 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/id4064/