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FRÉDÉRIC GIES

Thomas Zamolo
© Thomas Zamolo

technosomatics

technosomatics ist eine Bewegungspraxis, die von Frédéric Gies entwickelt wurde und in verschiedenen Workshopformaten für alle zugänglich ist, die Lust auf Techno haben. Es ist eine Praxis, die aus einer kollektiven und individuellen Erforschung der endokrinen Drüsen und Chakren besteht, und zwar durch Clubtanzen zu Technomusik sowie umgekehrt: eine Erkundung des Clubtanzens, während die endokrinen Drüsen und Chakren verkörpert werden. Meistens wird mit geschlossenen Augen und in einem stockdunklen Raum praktiziert. Es nähert sich der Mainstream-Anatomie als Fiktion an und konzentriert sich auf den erfahrenen Körper. Außerdem bietet technosomatics eine andere Art kollektiver und sozialer Erfahrung an und unterscheidet sich dadurch von einer Körperarbeit- oder Tanzklasse sowie vom Clubben auf der tanzfläche. Sie ist ein sicherer und authentischer Raum, um in Gesellschaft aber gleichzeitig alleine abzutauchen und sich in veränderten Bewusstseinszuständen zu verwöhnen.
Diese Praxis verbindet sich sowohl mit dem Bereich der Somatik als auch mit Techno-Club- / Rave-Tanzkulturen. Sie entstand durch Frédérics Erfahrungen mit verschiedenen somatischen Praktiken, insbesondere des Body-Mind Centering® sowie seinen Begegnungen auf der Tanzfläche und erkennt das heilende Potenzial des Tanzens an.
Bisher hat Frédéric die Praxis in verschiedenen BA- und MA-Programmen für Tanz an Universitäten und in verschiedenen Tanz- und öffentlichen Kontexten vermittelt: Zentrum für zeitgenössische Art Ujazdowski Schloss (Warschau), Art stations – Stary Browar (Posen), Ponderosa (Deutschland), Weld (Stockholm), HZT (Berlin), Tanzfabrik (Berlin), DOCH-UNIARTS (Stockholm), Sunday run_up (Stockholm), Danscentrum (Göteborg), Skogen (Göteborg), Folk (Göteborg), KTH-R1 (Stockholm), Stretch Festival (Berlin), Body IQ (Berlin).

ARTISTBIO: Frédéric Gies

Frédéric Gies ist ein Künstler, ansässig in Schweden, der auf dem Gebiet des experimentellen Tanzes arbeitet.
Nachdem er in den 1990er Jahren mit verschiedenen französischen Choreograf_innen (Daniel Larrieu, Olivia Grandville, Odile Duboc, Jean-François Duroure, Bernard Glandier und Christophe Haleb) getanzt hatte, begann er seine eigenen Arbeiten zu entwickeln, die sich auf die Artikulation zwischen Tanz, Choreografie und Politik fokussieren, genauer gesagt, darauf wie Tanz und Choreografie, die Politik auf eine gegenstandslose Weise thematisieren können. Seine Stücke stammen aus rigorosen Bewegungsforschungsprozessen, die auf seinen Erfahrungen auf dem Gebiet der somatischen Praktiken sowie auf spezifischen Formen des zeitgenössischen Tanzes, seiner ehemaligen Ballettausbildung und seinen Technoclub-Besuchen und Raves beruhen. Die von ihm kreierten Tänze kippen die Hierarchien und Unterschiede zwischen verschiedenen Tanzformen, Recycling und perverser Tanzgeschichte auf unterschiedliche Weise.

Neben seinen eigenen Werken kreierte er auch Werke in Zusammenarbeit mit anderen Choreograf_innen (Anna Pehrsson, Jefta van Dinther, DD Dorvillier, Manuel Pelmus, Isabelle Schad, Alice Chauchat, Frédéric de Carlo und Odile Seitz). Er war einer der Initiatoren des Kollektivs Praticable. Er performte auch in Stücken anderer Choreograf_innen wie Jefta van Dinther, Antonja Livingstone, Petra Sabisch, Isabelle Schad und Cristina Caprioli.

Seit 2014 sind seine Werke eng mit Techno-Musik und seinen Club- und Rave-Erlebnissen verbunden. Dafür arbeitet er eng mit dem Techno-DJ Fiedel (Berghain/Ostgut ton) und dem Lichtdesigner Thomas Zamolo zusammen. Für mehrere Kreationen arbeitete er auch eng mit dem bildenden Künstler Anton Stoianov zusammen. 2018 erhielt er den Auftrag, das Stück „Tribute“ für die Weld Company und Anfang 2019 das Stück „Uranus“ für den BA in Tanz und Choreografie bei DDSKS zu kreieren.

Parallel zu seinen neuesten Arbeiten entwickelte er die Praxis technosomatics, die er in verschiedenen Zusammenhängen vermittelt.

Er wurde als Gastdozent in unterschiedlichen Kontexten (HZT, SNDO, TEAK, Ponderosa…) eingeladen. Zwischen 2012 und 2018 war er Senior-Dozent für Choreografie bei DOCH-UNIARTS in Stockholm und leitete das Master-Programm für Choreografie.
 
 

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Date: 20.05.2019, 10:54 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/artist1019/