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KENJI TAKAGI

© Emilia Milewska
La Biennale di Venezia © Akiko Miyake
La Biennale die Venezia © Akiko Miyake
La Biennale die Venezia © Akiko Miyake
© Jan Möllmer

Find the Gap

Spontanität in Bewegung

Ist es sowohl bei improvisiertem als auch choreografiertem Tanz nicht unser Wunsch, dass Tänzer_innen genauso wie das Publikum etwas erleben, dass sich ganz neu anfühlt, etwas, das wir durch unsere gemeinsame Präsenz im selben Augenblick miteinander teilen, hier und jetzt zum ersten Mal? Wie erreichen wir es, jedes Mal, wenn wir eine Bewegung oder einen Tanz performen, spontan zu bleiben? Können wir das planen? Oder sollten wir im Gegenteil vermeiden, zu planen? Wie schaffen wir eine Lücke zwischen Routine und dem jetzigen Moment? In diesem Workshop möchte ich diese Fragen erforschen, indem ich Aufgaben und Experimente anbiete, die Überraschungen herausfordern. Meine Hauptstrategie ist es, das Augenmerk ausgiebig auf die Dynamik von Bewegungen zu richten und gefundenes Material in spielerischen und interaktiven Versuchsanordnungen auszuprobieren. Improvisation und Komposition werden, sowohl zum Aufwärmen als auch zum Erforschen künstlerischer Spielräume benutzt.

ANDERE WORKSHOPS VON Kenji Takagi

Detailinformation in Vorbereitung

Eating Space

Der Raum als Motivation

Raum motiviert Bewegung. Er lädt uns ein, zu kreieren und etwas geschehen zu lassen. Punkte, Linien, Kurven, Flächen, Körper, Oberflächen, Spuren, Richtungen, Raumwege, eng, weit, zentral, peripher, direkt, indirekt, klein, groß... sind einige von vielen Konzeptionen, die Nahrung für solche körperlichen Aktionen bieten. Der Körper organisiert und reorganisiert sich ständig, während er diese räumlichen Repräsentationen erzeugt, sie anvisiert, ihnen folgt und sie verarbeitet. Wie schmeckt das? Die Vielfalt unterschiedlichen Körpereinsatzes, der in diesen Vorgängen involviert ist, erzeugt dynamischen und expressiven Reichtum. Ziel dieses Workshops ist es, Ideen anzubieten, den Raum in rigoroser Weise zu erforschen und Appetitanreger für technisches und künstlerisches Forschen bereitzustellen. Jede Einheit beginnt mit elementaren Aufwärmübungen und entwickelt sich in komplexere Anordnungen und Interaktionen, die Improvisation und Komposition genauso wie das Ausführen neu erlernter Bewegungsabläufe einbeziehen.

The Way You Move

Du, als Schöpfer von Bewegung

Bist du dir gewahr, dass jede einzelne Bewegung, die du ausführst, deine ist? Wie oft hast du deinen Körper zu Musik gewogen und dabei gedacht, dass dies ein Ergebnis deiner eigenen Kreativität war? Oder, dass jeder kleine Tanzschritt, den du jemals gelernt hast, wirklich deiner war? Selbst, wenn es so schien als ob jemand anders ihn dir beigebracht hätte, keiner außer dir hat ihn für dich ausgeführt. Immer warst du es, der/die sich bewegte und lernte es ganz genauso zu machen, wie du. Ich möchte das Bewusstsein fördern, dass jeder Mensch auf dieser Welt ein Schöpfer von Bewegung ist, und dass jede/r eine unheimlich reiche Bewegungserfahrung hat, weil wir uns alle von klein auf bewegt haben. Mein Hauptanliegen ist es, eine Situation anzubieten, in der du dich frei fühlst, deine Freude und eigene Weise, dich zu bewegen, weiter zu entwickeln. Ich werde Übungen vorschlagen, die klare Orientierungen für grundlegende körperliche Erfahrungen von Zeit, Raum, Energie und Ausdruck bieten, und weiterhin gemeinsam erforschen, wie Tanz daraus entstehen kann. Auf einfache Aufwärmübungen folgen komplexere Aufgabestellungen, die Improvisation, Komposition und Interaktion zwischen den Teilnehmer_innen beinhalten.

ARTISTBIO: Kenji Takagi

Kenji Takagi ist freischaffender Tänzer, Choreograf und Pädagoge. Von 2001 bis 2008 war er festes Ensemblemitglied beim Tanztheater Pina Bausch, wo er bis heute als Tänzer und Probenassistent gastiert. 2008 erhielt er den Deutschen Theaterpreis „Der Faust“ in der Kategorie „Herausragende darstellerische Leistung im Tanz“ für sein Solo in Pina Bauschs „Bamboo Blues“.
Kenji Takagi unterrichtete unter anderem bei ImPulsTanz Wien, an der Folkwang Universität Essen, am Conservatoire National Superieur de Paris, der Biennale della Danza Venedig und bei Movement Research New York. 2015 war er an der Pariser Oper sowie 2017 am English National Ballet Probenleiter für die dortigen Einstudierungen von Pina Bauschs „Frühlingsopfer“. Als Tänzer war Kenji zuletzt in Choreografien von Nathalie Larquet, Jean-Laurent Sasportes, Mark Sieczkarek und Pina Bausch zu sehen.
 
 

GOOD TO KNOW

danceWEB Brunch 2015 © Karolina Miernik

Festivalimpressionen ab 2005 gibt es HIER

Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

Sneak previews auf unsere aktuellen Performances, oder sweet Memories vergangener Workshops und Festival-Events sehen Sie hier. MORE

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Date: 21.07.2018, 23:01 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/id3658/