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KERSTIN KUSSMAUL

© Laurent Ziegler
© Karolina Miernik
© Karolina Miernik
© Karolina Miernik
© Jork Weismann
© Emilia Milewska

Gravityhappens: what the fascia?

Bewegungstraining, Anatomie und Improvisation

Die manchmal mysteriös erscheinenden Faszien sind das Gegenstück zu Muskelaktivität in Bewegung. Muskeln und Faszien stehen in einem Dialog miteinander, ergänzen sich und führen zu müheloser, flüssiger und integrierter Bewegung. Dieser Crossover-Workshop beinhaltet Bewegung und Berührung, Improvisationen und andere Ideen für die Stimulation von Faszien – vom Subtilen bis zum Herz-Kreislauf-System. Wir hüpfen, springen, schütteln, nehmen inneres Bewusstsein dazu und experimentieren mit der Beziehung von Tonus, Gewicht und Raum. Wir spielen mit der Vorstellung von Faszien als Umgebung und Flüssigkristall. Floating Compression (Kenneth Snelson) oder Tensegrity (Buckminster Fuller) sind wichtige Aspekte, die bei dreidimensionalen Dehnungen und einer Vielzahl von Bewegungsstudien erforscht werden. Faszienübungen sind leicht zu lernen, initiieren aber tiefe und subtile Veränderungen in der Fähigkeit des Körpers, sich auf sich selbst und auf die Außenwelt zu beziehen.

ANDERE WORKSHOPS VON Kerstin Kussmaul

Mind the Dance Lab

In dem zweitägigen Lab MIND THE DANCE stellen die Künstlerinnen Sabina Holzer und Anouk Llaurens MIND THE DANCE – künstlerische Wege für die Dokumentation von reflektiertem Tanz(unterricht) vor. An jedem der Tage präsentieren wir verschiedene Anwendungen der Tools und Methoden von digitaler Veröffentlichung auf MINDTHEDANCE.com, mit besonderem Fokus auf Aufmerksamkeit, Poesie, Schreiben und Zeichnen. Diese Einführung bereitet dich auf deine eigene Reise in die Reflexion, das Teilen, Dokumentieren und Weiterentwickeln deiner individuellen Tanz-Praxis vor. Bring deine Fragen und teile dein Wissen mit uns, während du die Struktur von MIND THE DANCE nutzt. Peer to Peer werden wir die unzähligen Möglichkeiten von Veröffentlichung in den Griff bekommen und dich dazu ermutigen, diese in deinem Kontext voranzutreiben.

Die MIND THE DANCE Labs sind teil von REFLEX Europe, co-finanziert durch Erasmus+ der EU und dadurch gratis. Melde dich also rechtzeitig an, um dir deinen Platz zu sichern! Anmeldung im Workshop Office!

Über MIND THE DANCE
MIND THE DANCE ist eine Sammlung an Essays, Anleitungen, Scores, Übungen und Karten, die einer Vielzahl von Positionen, Ideen und Anwendungen in und um die Dokumentation von Bewegung, eine Stimme geben. Es zielt darauf ab, die Leser_innen, Lehrer_innen, Künstler_innen zu motivieren und es ihnen zu ermöglichen, kreatives Dokumentieren zu verwenden, um ihre Unterrichts- und künstlerische Praxis zu verbessern.

Die Labs werden von REFLEX Europe* veranstaltet und sind eine Gelegenheit, gemeinsam etwas über diese digitalen Veröffentlichungen zu erfahren. Sie bieten Tools, die man für die eigene Praxis verwenden kann. Die Teilnahme am MIND THE DANCE Lab ist eine Voraussetzung für die anschließende MIND THE DANCE Residency in Week2, deren Erkenntnisse wiederum beim IDOCDE Symposium „You Are Here“, das im Rahmen von ImPulsTanz vom 27.–29. Juli stattfinden wird, geteilt werden.

MIND THE DANCE Labs sind offen für alle, die von Dokumentationsmöglichkeiten von Bewegung und Reflexion inspiriert sind. Ihre Anpassungsgabe macht es für Praktiker_innen anderer Disziplinen auch interessant.

Die Ergebnisse – sowohl von Unterrichts- als auch von Dokumentationspraktiken – werden zum Austausch mit deinen Kolleg_innen, Student_innen und anderem Fachpublikum auf IDOCDE.net und anderswo beitragen. Bleib dran an Bewegung, Überlegung, Recherche, Austausch und der Freude am Tanz. Mach deine Arbeit sichtbar. Es ist deine Hinterlassenschaft!

(*) Das dreijährige Projekt REFLEX Europe (mitbegründet von Erasmus+ und 8 Europäischen Partnern) befasst sich mit Dokumentation und damit, wie sie für den reflektiven Prozess beim Unterrichten genutzt werden kann. 11 internationale Tanzdozent_innen, Bewegungsforscher_innen und Künstler_innen reflektieren gemeinsam und entwickeln Vorschläge für die Unterstützung bei Arbeitsprozessen in den Bereichen Tanz-, Performance-Unterricht sowie bei der Recherche von künstlerischer Dokumentation weiter.

REFLEX Europe Partner-Organisationen:
Wiener Tanzwochen | Le Pacifique | ICK Amsterdam | SíN Arts Centre Budapest | Elim Sende Istanbul | K3 - Zentrum für Choreographie | Tanzplan Hamburg | North Karelia College Outokumpu | Tanzplattform Rhein-Main

The IDOCDE symposium is part of the EU program REFLEX EUROPE.
REFLEX researches and uses documentation as a tool for reflection in order to improve the teaching and to increase the impact on the learners in contemporary dance.

The Psoas Connection – Experiential Anatomy

Tiefenstruktur der Muskeln kennen lernen und trainieren

Wir nehmen den Psoas-Komplex als Ausgangspunkt für das Erkunden von Verbindungen in unseren Körpern.

Der Iliopsoas-Muskel entspringt an den Brustwirbeln und zieht sich über die Hüftknochen, bis hin zum Femur (Oberschenkelknochen). Es handelt sich um einen tiefen Rumpfmuskel, der sämtliche Körpersysteme maßgeblich beeinflusst: die Aufrichtung der Wirbelsäule, die Knie, die Füße, die Atmung, Hals und Kiefer, die Bauchorgane, das Nervensystem und die Emotionen.

Wir nutzen fundiertes anatomisches Wissen, um diese Verbindungen durch Berührung und Bewegung zu erkunden. Durch Entspannung und Aktivierung des Iliopsoas, so wie der zusammenhängenden Muskelschlingen, entwickeln wir ein Tool zur Verletzungsprävention, verbessern die Funktionalität und Kraft der obenerwähnten Körpersysteme und haben einen positiven Einfluss auf chronisch schwächere und schmerzende Körperpartien.

Diesem Workshop liegt die Myoreflextherapie zugrunde, welche mit den Muskelfühlern als Regulierungsmaßnahme arbeitet und über diesen Umweg das Kontrollzentrum – das Gehirn – erreicht. Diese physiologische Verbindung kann dafür verwendet werden, bestimmte Muskeln zu erkennen und diese in der Bewegung zu aktivieren. Unser Gehirn hat eine unendliche Kapazität für Wahrnehmung, Modifizierung und Komplementierung. Auf diese Weise schaffen wir neue Möglichkeiten für die Umsetzung unserer inneren Wahrnehmung in (die) Bewegung.

Dieser Workshop ist für Tänzer_innen und Nicht-Tänzer_innen geeignet, die sich für eine spezifische Körperarbeit begeistern können und bietet Übungen und Hilfsmittel für jede Bewegungspraxis.

ARTISTBIO: Kerstin Kussmaul

Kerstin Kussmaul ist Tanzforscherin und Somatic Movement Educator. Derzeit untersucht sie Fazien und Embodiment innerhalb ihres PhD an der Universität von Auckland, NZ. Sie studierte Musik und Tanz, Somatics, Myoreflextherapie und Yoga und unterrichtet Embodiment und Tanz in Europa und Neuseeland. Kerstin gründete das IDOCDE Netzwerk (International Documentaiton of Contemporary Dance Education). In einem 3-Jahres-Projekt des Kognitionswissenschaftlers Michael Kimmel untersuchen die beiden Kreativität in der Contact Improvisation. Künstlerische Zusammenarbeit u. a. mit Nita Little, Jan Burkhardt, Lizz Roman, SOMEX (Mariella Greil, Sabina Holzer, Ria Probst und Sylvia Scheidl).
 
 

GOOD TO KNOW

Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

Sneak previews auf unsere aktuellen Performances, oder sweet Memories vergangener Workshops und Festival-Events sehen Sie hier. MORE

danceWEB Brunch 2015 © Karolina Miernik

Festivalimpressionen ab 2005 gibt es HIER

REBECCA PATEK "ineter(a)nal f/ear" © MARIA BARANOVA

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Date: 21.07.2018, 07:53 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/id3647/