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EVA EGERMANN

Outcast Night © Yasmina Haddad
© Eva Egermann

The Future Clinic for Critical Care

FCCC ist ein Forum für das Weltenmachen und ein anderer sozialer Raum für Fantasterei und Realismus, der sich mit der oftmals unguten Fürsorge-Politik beschäftigt. Dieser Workshop wird gemeinsam von Eva Egermann und Jeremy Wade aka The Battlefield Nurse geleitet und liegt an der Schnittstelle von Disability Studies, Queer/Crip Theorie, Performance, Sozialarbeit, Crip Popkultur, Soziokultureller Animation und Politik. Als Stützsystem verbringen wir die Zeit in einer Balance von Diskussionen und künstlerischer/Performance Recherche. Offen für alle Levels an Erfahrungen und Fähigkeiten ist dies ein Ort an dem wir gemeinsam nicht reinpassen wollen und erkunden einige Beispiele aus Jeremys Performancearbeit und Evas recherchebasierter Kunstpraxis, Jetzt-Rituale, Crip Sichtbarkeiten, transformale Wahrnehmungen und Gruppenerfahrungen. Wir tanzen den Tanz, den wir tanzen, genauso wie wir ihn tanzen.

ARTISTBIO: Eva Egermann

Eva Egermann (*1979 in Wien, Österreich, aufgewachsen im Burgenland) ist Künstlerin und lebt in Wien. Sie arbeitete in unterschiedlichsten Medien und Kollaborationen (wie z.B. der Manoa Free University). Neben zahlreichen künstlerischen Projekten sind Publikationen, z.B. „Regime. Wie Dominanz organisiert und Ausdruck formalisiert wird“ oder „Class Works“ und kuratorische Projekte, z.B. „2 or 3 Things we’ve learned. Intersections of Art, Pedagogy and Protest“ oder „On Uncanny States and Bodies“ entstanden. Sie war Teil der Forschungsgruppe von Model House. Mapping Transcultural Modernisms, Mitglied des Künstlerhaus Büchsenhausen, Visiting Researcher an der U.C. Berkeley im WS 2014/15 und ist Dissertantin im PhD-in-Practice-Programm an der Akademie der Bildenden Künste Wien. Ihre Arbeit wurde mit dem Theodor Körner Preis 2015 für Wissenschaft und Kunst und einer Anerkennung im Rahmen des Outstanding Artist Award 2016 in der Kategorie Interdisziplinarität ausgezeichnet.

In ihrer Recherche-basierten Praxis beschäftigt sich Egermann mit widerständigen Praktiken, Aneignungen, Sozialen Bewegungen und Popkulturen, die mit Devianz, Abnorm, Krankheit und Behinderung zu tun haben. Sie arbeitet mit Beispielen aus verschiedenen Zeiten und Orten, die Aufbegehren, Irritation oder Widerspruch innerhalb ästhetischer Repräsentationen von Unbeschädigtheit auslösen. Verschiedenste Materialien finden sich in ihren künstlerischen Projekten wieder, re-inszeniert, überarbeitet (z.B. in Form einer Zeitung oder während einer Bandprobe).
Das Crip Magazine ist ein selbstpubliziertes Magazin und eine Sammlung von Materialien zu Crip-themen, Kunst- und Kulturproduktion und Repräsentationen im Widerspruch zu Norm/Abnorm Verhältnissen. Es umfasst Beiträge von Künstler_innen und Autor_innen über die Krüppelbewegung, Outcast-Nights oder Behinderung in subkulturellen, linken und queeren Kontexten; experimentelle Bilder und Texte wie den extraterrestrischen Songtext, exzentrische Sprechstücke, die Cosmic Creatures oder unheimliche Bilder zu Feeling Bad.
 
 

GOOD TO KNOW

REBECCA PATEK "ineter(a)nal f/ear" © MARIA BARANOVA

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danceWEB Brunch 2015 © Karolina Miernik

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Date: 23.07.2018, 11:57 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/artist1708/