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RENAN MARTINS DE OLIVEIRA

© No Category Practice
© Felipe Pilotto

No Category Practice

No Category Practice ist eine Mischung aus mehreren Bewegungspraktiken. Wir untersuchen die Beziehungen zwischen diesen verschiedenen Praktiken, um uns nicht nur mit ihren einzelnen Vorzügen zu beschäftigen. Wie ergänzen sich diese Praktiken und wie erweitert ihr Aufeinanderprallen unser Spektrum an Möglichkeiten als Tänzer_innen, Performer_innen und Menschen. Wir beginnen damit, die Kategorien, die wir kennen und aus denen wir unseren Nutzen für uns selbst und unsere Umgebung ziehen, als Grundlagen zu betrachten. Danach vergegenwärtigen wir uns diese Kategorien, um sie einander gegenüberzustellen. Dabei beobachten wir, dass sie erschaffen wurden, um ein bestimmtes Bild von Identität zu generieren und damit unsere Möglichkeiten zu Verbindungen (zu uns selbst und zu anderen) einschränken. Es handelt sich um eine geistige Arbeit mit Bildern, Analogien, Vergleichen und Symbolen. Der Tanz entfaltet sich durch das Erschaffen von Metaphern, die als Mechanismen genützt werden, um der Starrheit von Kategorisierung zu entkommen. Einige dieser Praktiken sind entweder übernommen oder inspiriert von der Arbeit von Meg Stuart, Thomas Hauert, Salva Sanchis und Peter Savel. Und außerdem von Kundalini Yoga, HipHop, Achtsamkeitstraining, Stranger Things, Buddhismus, Rupaul's Drag Race, brasilianischem Funk, Schamanismus und Samba, um nur einige zu nennen.

ARTISTBIO: Renan Martins de Oliveira

Renan Martins begann seine Ausbildung im Alter von 16 Jahren in Rio de Janeiro im Deborah Colker Movement Center und erhielt nur ein Jahr später ein Stipendium für ein Studium am SEAD, Salzburg. 2010 ging er zu P.A.R.T.S. (Performing Arts Research and Training Studios) und nahm dort am Research Cycle teil, wo er sich mehr auf Choreografie konzentrierte und seine ersten eigenen Arbeiten schuf. Er performte in verschiedenen Konstellationen in Stücken, die in Brasilien, Österreich, Slowenien, Deutschland, Holland, Portugal, Russland, Belgien, Kroatien, Frankreich, Tschechien, in der Slowakei und in der Schweiz zu sehen waren. Neben seiner choreografischen Tätigkeit war er Performer bei Iztok Kovac, Marysia Stoklosa, Pierre Droulers, Anne Teresa de Keersmaeker, Ceren Oran und Alexandra Waierstall. Seit 2013 ist er Mitglied von Damaged Goods/Meg Stuart und performte in den Stücken „VIOLET“, „ATELIER III“ und „Projecting Space“.
Er unterrichtet seit einigen Jahren u. a. bei Signsix, DansCentrumJette, P.A.R.T.S. Summer School und der Cie. Thor in Brüssel, bei SIBA in Salzburg, Theatre de La Bastille in Paris, Codarts in Rotterdam, Münchens Hochschule für Schauspielkunst, Studio ALTA in Prag, DOCH in Stockholm, Universität Zagreb und Artesis/Konservatorium von Antwerpen, wo er auch Jury-Mitglied war.
2014 und 2015 war Renan Mitglied von SeventySeven vzw gemeinsam mit anderen Künstler_innen, wie Les Slovaks, Anton Lachky, Moya Michael, Meytal Blanaru und Peter Jasko, wo er auch seine Arbeit präsentierte. Mit seinem ersten Gruppenstück „Let Me Die In My Footsteps“ wurde er von Aerowaves als einer der Top 20 Choreografen des Jahres 2016 nominiert. Seine anderen Arbeiten „FAILBETTER“, „REPLAY“ und „GLORY“ sind derzeit auf Tournee. Seit Oktober 2017 ist er bei der Hiatus Company/Daniel Linehan als Tänzer in der Produktion „Third space“ zu sehen.
 
 

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Date: 23.07.2018, 11:31 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/artist1680/