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NEWSLETTER ARCHIVE 2010
May, 2010

Über nüchterne Lohnsklaven, Lichtveränderung durch Tanzworkshops und das Universum auch

"Dass das Bier in meiner Hand alkoholfrei ist,
ist Teil einer Demonstration
gegen die Dramatisierung
einer Lebenssituation.
Doch andererseits sagt man das Schweinesystem
sei auf nüchterne Lohnsklaven scharf,
darum steht da auch noch ein Whiskey
weil man dem niemals nachgeben darf."

So viel Realität muss sein, auch in einem Tanznachrichtenbrief. Danke, Element of Crime, für diesen schmucken Gesellschaftskommentar - in Reimform geht selbst die Krise runter wie honey, isn't she.

Doch zurück zur Kunscht. Da isses ja auch nicht fad. Und schon irgendwie genüsslicher. Vielleicht weil weniger Geld im Spiel ist? Das führt jetzt zu weit. Wo war ich? Achja, Genuss:

"I will remember this forever as a time in which I saw myself in a different light, moving in a different light. I take that with me and it emanates everywhere."

So schrieb die amerikanische Tanzkünstlerin Jilllian Pena 2009 nicht über ihren Sommerurlaub in Island, sondern über ihre Zeit bei ImPulsTanz, vor allem im Arsenal. Ja, von den Workshops erstrahlt man, von innen. Ich hab sogar in einem der Texte gelesen, dass einige davon sogar dazu führen, dass man schöner wird, eleganter geht und an Souveränität gewinnt. Selbst der Kopf scheint leichter auf dem Nacken aufzuliegen. Das kostet beim Kosmetiker, Schuster oder Drogenhändler viel mehr.

Jedenfalls sind alle diese Glücksbringer jetzt online und buchbar. Und zwar hier:

http://www.impulstanz.com/festival10/workshops/

Da ImPulsTanz noch wie wild am Rudern ist, sodass auch wirklich alle gewünschten Performances in die verfügbaren Theater reinpasst, hier ein ebenfalls dem Genuss sehr dienlicher Hinweis auf die Tanzprogrammation der großen Festivalschwester: Die Wiener Festwochen nämlich geben "Out of Context" (Alain Platels sehr setentschlackte aber tanzreiche Untersuchung übers Hypersensible), "more more more...future" (ein szenisches Konzert von Faustin Linyekulas zur zornig-lebenslustigen Affirmierung einer freudvollen Zukunft für seine kongolesische Heimat) und "Do Animals Cry" (wo Meg Stuart Familien thematisiert und erwarteterweise auf viele Kommunikationsprobleme stößt - "nachzivilisatorisch" nennt das der Programmtext - allemal viel Gefühl). Hin! Hin! Infos & Tickets auf:

http://www.festwochen.at/

Ebenfalls unmittelbar vor der Tür stehen zwei Berufsmöglichkeiten im Tanzbereich:

+ ICLA (International ChoreoLab Austria) & Tanzatelier Wien suchen bei ihrer heute stattfindenden Audition "professionals concerned with movement, time and space" - Details zum ICLA-Choreographiemodul wie auch zur Company von Sebastian Prantl unter

http://www.icla.at/
http://www.tanzatelierwien.at/

+ Die Tanz Company Gervasi lädt am 15.5.2010 professionelle TänzerInnen ein, um gemeinsam eine Tänzerin und einen Tänzer zu finden, die dann auch sofort zu arbeiten beginnen könnten: Näheres weiß:

http://www.impulstanz.com/news/headlines/

Ansonsten sollte natürlich Jaques Audiards "Un prophète" unbedingt gesehen und Laokoongruppes "Walzerkönig" unbedingt gehört und Ulrike Draesners "Vorliebe" unbedingt gelesen werden, aber wer kommt denn dazu noch.

"Ich will!
Das Universum!
Einschläfern!"
(Aljosha Ortler)


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Date: 15.11.2019, 02:10 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/2010/newsletter/id981/