MELANIE MAAR

Brooke Herr
© Brooke Herr

Sense Appeal

Melanie beschäftigt sich in ihrer Arbeit mit der Beziehung zwischen Performance und sensuellem Körperbewusstsein. Durch meditative Bewegungsformen und simple Übungen für die Sinne in dieser Klasse, versuchen wir uns selbst zu spüren, das Andere in uns und um uns herum, im Freien – wo ein Lüftchen, ein Geräusch, ein Blick unsere Sinne ankurbelt. In Stille und Bewegung verbinden wir unser privates und öffentliches Selbst mit dem Publikum von Bäumen und Schaulustigen. Wie können unsichtbare Grenzen mit Respekt für einander überschritten werden?
Diese Klasse ist in Zusammenarbeit mit Edie Nightcrawler entstanden.

Empfohlene Kleidung: lange Hose und langärmliges Shirt, vor allem für die zweite Klasse auf der Wiese.

ARTISTBIO: Melanie Maar

Melanie Maar arbeitet als Szenografin, Tänzerin, Lehrerin und Performerin. Sie ist in Wien aufgewachsen und lebt in New York. Eine Art "Mistress of Ceremony"-Ansatz ermöglicht es ihr, Beziehungen in Struktur und Bedeutung zu erspüren, indem sie Gruppen leitet oder mit Künstler*innen aus verschiedenen Bereichen zusammenarbeitet. Sie beschäftigt sich mit Intimitäten zwischen Sinnlichkeit und Verbalem, Bewegung und Klang, Animalismus und Humanismus, Feminismus und Objektismus, Kunst und Leben. Ihr zweijähriges Residenzprojekt Line Death Dance wird derzeit vom The Chocolate Factory Theater New York präsentiert und umfasst die Zusammenarbeit mit den Audio- und visuellen Künstlern Kenta Nagai, Christian Schroeder, Anaïs Maviel, Lindsay Packer und dem Performance-Kollektiv Masters of Ceremony. Line Death Dance the Book ist in Arbeit wird zusammen mit der 53. State Press veröffentlicht. Melanie wurde mit dem 2015 Grant to Artists von der New York Foundation for Contemporary Arts ausgezeichnet und ist Mitglied des Movement Research Artist Advisory Council. Sie arbeitet kontinuierlich mit der Plattform für visuelle Kunst und Schreiben ENTKUNSTUNG zusammen. Ihre Arbeiten wurden in New York City, Wien, Mexiko-Stadt, Tokio und Berlin präsentiert. Die Arbeit mit Senioren in der Bronx und das Unterrichten von Workshops für Tanzkünstler*innen im Tanzquartier Wien, Pieter L.A., an The New School/Lang College NY und anderswo haben die von ihr geschaffene process as guide-Serie aus dem Jahr 2017 geprägt. Ein laufendes Studiengruppenmodell für Performance-Macher*innen, das kürzlich von Janet Panettas International Dance Dialogues kuratiert wurde. Melanie hat Edie Nightcrawlers Repertoirestück Human Disco Ball als Die Leopoldine aufgeführt und ist für und mit den Tanzkünstler*innen Luciana Achugar, RoseAnne Spradlin, Daria Fain, Walter Dundervill, Luis Lara Malvacias und ihrer Mutter Gertaud Maar aufgetreten.

Stand: 03.07.2020

 
© ImPulsTanz - All rights reserved
Date: 24.10.2020, 05:40 | Link: https://www.impulstanz.com/publicmoves/id308/
NEWSLETTER ABONNIERENPROGRAMM BESTELLEN
© ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival