Marie Kaae
House Dance

© Barbara Kai Kaniewska
O
Week 3, 29.7.–2.8.2024
14:00–15:45
Arsenal C
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Int
Week 3, 29.7.–2.8.2024
16:00–17:45
Arsenal C
voll

Die Teilnehmer*innen erhalten eine Einführung in den House Dance als:

  • Eine Bewegung oder ein Groove, der eng mit dem Rhythmus und dem inneren Gleichgewicht der Gewichtsverlagerung verbunden ist, genannt Jacking.
  • Ein technisches Set von Grundschritten und eine Auswahl von Variationen dieser Schritte, mit der Absicht, in der Lage zu sein sie im Freestyle anwenden zu können
  • Freestyle (Improvisation) innerhalb der technischen Sprache des Stils. Beim Freestyle liegt der Schwerpunkt darauf, wie man innerhalb der folgenden Dimensionen variieren kann:
    - Travelling (den Raum nutzen)
    - Levels (Boden, Mitte, Sprünge)
    - Tempowechsel
    - Erforschung des Rhythmus
    - Directions

Da House Dance kulturell bedingt im Kreis praktiziert wird, ist die Orientierung zum Publikum hin 360°, so dass die Teilnehmer*innen aufgefordert werden, die neu erlernten Schritte so zu strukturieren, wie sie in einem kreisförmigen Raum zum Einsatz kommen.

Choreografien und Drills werden zur Wiederholung und als Beispiel für die Koordination eingesetzt, während Floorwork mit einbezogen wird.

House Dance ist ursprünglich ein Black American Tanzstil, der sich aus HipHop, Disco, Hustle, Breaking, Stepptanz, afrikanischem Tanz, Capoeira und anderen Stilen entwickelt hat. Diese Stile wurden auf den Klängen der House-Musik und der Club-Kultur zu einer eigenen technischen Sprache verschmolzen. Daher werden die Kurse auch die Unterdrückung und Befreiung der Schwarzen thematisieren, sich mit dem Thema ANTI-rassismus befassen und die Teilnehmer*innen generell ermutigen, sich auf verantwortungsvolle Weise mit dem Genre zu beschäftigen, um zu verhindern, dass den Menschen und Gemeinschaften, die uns so großzügig Zugang zu ihrem generationsübergreifenden Wissen und ihrer Kultur gewährt haben, weiterer Schaden zugefügt wird.

Die ursprüngliche Absicht ist eine Feier der Freiheit durch Musik und Bewegung.

Die Teilnehmer*innen müssen jedoch damit rechnen, dass sie einen Prozess der Begrenzung durchlaufen, wenn sie sich mit den Grundlagen (Schritte, Technik, Groove) vertraut machen, aber hoffentlich im Laufe des Kurses in der Lage sein werden, die Begrenzungen des Verstandes zu überwinden und das Spiel des Freestyle zu genießen.

Für den Workshop werden feste Schuhe (idealerweise Laufschuhe) empfohlen sowie vorzugsweise lange Hosen.

Marie Kaae
© Christian Gade
© Christian Gade
© Christian Gade
© Louis-Adrien LeBlay
© Louis-Adrien LeBlay