Keith Hennessy
Post-Contact Improvisation
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Week 4, 8.8.–12.8.2011
17:30–20:00
Arsenal E
Post-Contact Improvisation
Ein Experiment für die Körper-zu-Körper-Praxis
Tanztraining mit physischem und energetischem Bezug.
Dieser Workshop ist ein Labor, das die Angebote und Möglichkeiten von Contact Improvisation erweitert. Wie können wir die Praxis von Pas-de-deux, improvisiertem Duett, Berührungen in der Gruppe und beim Teilen von Gewicht vertiefen, beurteilen und erweitern? Wo sind die Grenzen in Bezug zu Performance, zeitgenössischer Kunst, choreografischer Innovation und Intervention? Contact Improvisation hat mehr als andere Entwicklungen im Europäischen und Amerikanischen Tanz, die Hierarchie des vertikalen Körpers herausgefordert, versucht Körperteile zu demokratisieren, die Geschlechterrolle im Partnering hinterfragt und stark verkörperte choreografische und institutionelle Traditionen gebrochen. Post/Contact hinterfragt und zelebriert den Widerstand der Contact Improvisation im zeitgenössischen Tanz und Performance. Der experimentelle Tanz der 1960-1970er Jahre war sehr von der Popkultur und der Rebellion der Jugend beeinflusst, dazu gehören die Hippiekultur und der Aktivismus (Anti-Kriegsbewegung, Feminismus, Black Power,...). Wie kann zeitgenössische Tanzpraxis diese Einflüsse auslöschen, integrieren oder verkörpern? Was steht für die Contact Improvisation als nächstes auf dem Plan?
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