MARTA CORONADO

© Beniamin Boar
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© Stanislav Dobák
© Stanislav Dobák
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Release Technique – Enjoying the Laws of Motion

Die Intensität der Bewegung

Dieser Workshop basiert auf den Grundprinzipien der Release-Technik.

Gleich zu Beginn des Warm-ups beschäftigen wir uns mit Vertikalität und Schwerkraft, um einen Bezug zum Boden und ein Bewusstsein für „alignment“ (Ausrichtung) zu schaffen. Wir konzentrieren uns auf die Verbindung zwischen Kopf und Nacken als Bewegungsimpuls. Es ist wichtig mit dem Gewicht der Extremitäten, des Beckens und des Oberkörpers zu arbeiten. Es geht um die Selbstwahrnehmung in der Bewegung, damit alte Bewegungsmuster verändert werden können und darum, neue Wege zu finden, die weniger Kraft kosten. Es wird versucht Körper und Geist zu integrieren und neue Zugänge zu anderen Gedankenabläufen zu finden. Der Körper als offenes System, als physikalische Maschine, die Bewegungsgesetzen unterworfen ist. Die drei goldenen Regeln der Trägheit, Wechselwirkung und Impulse erhöhen die Intensität unserer Bewegungen.

ANDERE WORKSHOPS VON Marta Coronado

Release Technique – Enjoying the Laws of Motion

Die Intensität der Bewegung

Dieser Workshop basiert auf den Grundprinzipien der Release-Technik.

Gleich zu Beginn des Warm-ups beschäftigen wir uns mit Vertikalität und Schwerkraft, um einen Bezug zum Boden und ein Bewusstsein für „alignment“ (Ausrichtung) zu schaffen. Wir konzentrieren uns auf die Verbindung zwischen Kopf und Nacken als Bewegungsimpuls. Es ist wichtig mit dem Gewicht der Extremitäten, des Beckens und des Oberkörpers zu arbeiten. Es geht um die Selbstwahrnehmung in der Bewegung, damit alte Bewegungsmuster verändert werden können und darum, neue Wege zu finden, die weniger Kraft kosten. Es wird versucht Körper und Geist zu integrieren und neue Zugänge zu anderen Gedankenabläufen zu finden. Der Körper als offenes System, als physikalische Maschine, die Bewegungsgesetzen unterworfen ist. Die drei goldenen Regeln der Trägheit, Wechselwirkung und Impulse erhöhen die Intensität unserer Bewegungen.

Rosas Repertory - Drumming

Drumming ist ein Tanzstück, von Rosas (1998), das über 14 Jahre lang auf Tour war und 2012 wiederaufgenommen wurde.

Wir arbeiten mit dem Material von Drumming und es auf eine persönliche Weise neu interpretieren. Ich unterrichte das Bewegungsvokabular des Stückes und sobald wir es beherrschen, können wir es anhand verschiedener Aufgabenstellungen mithilfe unserer eigenen Ausdrucksweise interpretieren. Die Arbeitsweisen der Compagnie Rosas werden erklärt und unterrichtet. Wir untersuchen, wie man das Bewegungsmaterial im Raum anwendet und sprechen über Spiralen, Maximal- und Minimal-Versionen, Rhythmus- und Tempowechsel, Loops, Video-Aufzeichnungen etc. Das Endergebnis soll eine spielerische Annäherung an die Arbeit von Rosas und Anne Teresa De Keersmaeker sein, eine Erfahrung am eigenen Körper.

Tools for a Thinking Body

Nach über einem Jahrzehnt Zusammenarbeit mit und für die gleiche Choreografin merkte ich, dass ich jedes Mal, wenn ich in der Kreationsphase eines neuen Stückes beteiligt war, mich zu hinterfragen und mich neu zu erfinden begann. Wenn wir uns die Kreation eines Tanzstückes wie ein Puzzle vorstellen – und wenn man als Tänzer*in eine aktive Figur auf diesem Spielbrett sein möchte – dann muss man ein denkender Körper werden, der sich verändert, wandelt, das Grundmaterial übersetzt und dabei in der Lage ist, sich selbst zu überraschen.

Während dieser Woche werden wir mit Raum- und Zeit-Veränderungen spielen. Die ersten Tage werden wir eine Phrase lernen, die als Grundlage verwendet wird, um alle Veränderungen einzubauen. Realtime Composition wird während der Improvisationssessions dazu beitragen, Interaktionsideen Raum zu geben. Dadurch wird in Form von Spielen das festgelegte Tanzmaterial in Zeit und Raum mit verschiedenen Werkzeugen transformiert.

Am letzten Tag der Woche werden wir das gesamte Bewegungsmaterial zusammentragen und versuchen das Skelett eines Tanzstückes zu kreieren, um es einander vortanzen zu können. Dies gibt uns eine Idee von Kontinuität, die diese Arbeit mit sich bringt. Das Hauptziel dieses Workshops ist, die Basis meiner eigenen Erfahrung als Tänzerin mit euch zu teilen und euch bestimmte Richtlinien und Vorschläge zur Anwendung dieser Prinzipien von Transformation und Komposition mitzugeben.

ARTISTBIO: Marta Coronado

Marta Coronado ist in Spanien geboren und erhielt ihre Ballettausbildung an der Staatlichen Tanzschule von Navarra. Sie war Mitglied der Compagnie Yauzkari bevor sie 1996 nach Brüssel zog. Dort absolvierte sie das zweijährige Programm bei P.A.R.T.S. im ersten Zyklus.

1998 wurde sie Mitglied der Compagnie Rosas. Sie tanzte in folgenden Kreationen von Rosas mit: Drumming, Achterland, I said I, In real time, Rain, April me, Bitches Brew, Mozart concert Arias, Kassandra, Raga, D' un soir un jour und Steve Reich evening. 2002 erhielt sie den New Yorker Bessie Award für ihre Leistungen als Tänzerin und Performerin. Über 15 Jahre tanzte und wirkte sie bei Kreationen der Compagnie mit, heute ist sie Probenleiterin von Rosas-Repertoire-Projekten: Paris Opéra mit Rain in den Jahren 2011, 2014 sowie Drumming 2017 , Opera de Lyon mit Drumming 2015 und bei der Compagnie Rosas von 2015 bis 2017. 2019 und 2020 war sie Mitglied des kreativen Teams und choreografische Assistentin bei der Produktion West Side Story am Broadway.

Sie wurde als Gastchoreografin bei La Salle Singapore, CDC Toulouse, der Compañia Fueradeleje und Dantzaz Company eingeladen. 2011 war sie Mitbegründerin der House of Bertha Collective und brachte das Stück White Noise zur Premiere. Seit 2013 arbeitet sie an dem PHD in one night Projekt. 2018 choreografierte sie das Stück El Silencio de las Flores für den Principe de Viana Preis.

Sie unterricht weltweit Rosas Repertoire, Komposition und Technikworkshops an: der Theater School in Amsterdam, CNDC Angers und Festival Deltebre, Compagnie Rosas, Les Ballet C. de la B., das Ballett von Marseille, P.A.R.T.S., Ultima Vez, bei ImPulsTanz, Artesis, Charleroi/Danses, Thor Company, La Raffinerie, TicTac Arts Center und Conservatorio superior in Madrid.

Derzeit ist sie Co-Leiterin des Choreografischen Zentrums, La Faktoria in Pamplona mit einem internationalen Trainingsprogramm, wo sie unterrichtet und ihre eigene künstlerische Arbeit verwirklicht.

Stand: 02.04.2021

 
 

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Date: 28.07.2021, 03:30 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2021/id4315/
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