GERMAN JAUREGUI & ANTIA DIAZ OTERO

© Borja Ramos
© Judith Lutz
Workshops 2012 © Judith Lutz
© Maciej Schwarz

Veiling the creation process as act of resistance

Dieser Workshop zielt darauf ab, Arbeitsmethoden zu entwickeln, die Recherche, Praxis und Diskurs anregen. Jede*r Teilnehmer*in wird an einem eigenen Projekt, Interesse oder Anliegen arbeiten. Die praktischen Übungen werden mit Diskussionen kombiniert, die den Lernprozess fördern und so im Gegensatz zu herkömmlichen Unterrichtspraktiken einen gemeinsamen Ort für den Austausch schaffen.

ARTISTBIO: German Jauregui

German Jauregui ist Choreograf, Tänzer und Dozent und lebt in Brüssel. Er trat 1998 der Compagnie Wim Vandekeybus/Ultima Vez bei, wo er mehr als 10 Jahre lang als Tänzer arbeitete, 8 Stücke mitkreierte und auf Tournee brachte. Seit 2015 arbeitet er als Assistent und Probenleiter in Bei Ultima Vez. 2007 begann er mit der Entwicklung seiner eigenen Arbeit und kreierte die Stücke Isaac (2007), Sunset on Mars (2009) und Confession (2013). Als Gastchoreograf schuf er die Stücke Testamento (2010) für das Festival EINCE in Guadalajara (Mexiko), Esbozo (2010) für das Centro de las Artes in San Luis de Potosí (Mexiko), Tres silencios (2011) für die Compagnie Date Danza in Granada (Spanien), Albatross (2016) für das Kollektiv 605 in Vancouver (Kanada). Er arbeitet oft mit verschiedenen Choreograf*innen, Theaterschaffenden und Zirkuscompagnien zusammen. Parallel dazu unterrichtet er international Workshops an Festivals und Tanzzentren wie ImPulsTanz (Wien), Circuit-Est (Montreal), Atelier de Paris (Paris), Russia Dance Academy (St. Petersburg), Tsekh-Festival (Moskau), u.a.

Im Jahr 2016 begannen German Jauregui und Antia Diaz eine künstlerische Zusammenarbeit, die Kreation, Forschung und Lehrmethoden umfasst. Sie führten gemeinsam die Regie bei den Stücken Isaac y Diola (2016) und Rassemblement (2019). Ausgehend von diesen Kreationen sowie von ihren bisherigen Erfahrungen begannen sie eine Reflexion über den Schaffensprozess, seine Methoden und Organisationsformen. Aus all diesen Praktiken entstand der Workshop „An approach to a creation process“, der in verschiedenen Tanzzentren, Festivals und Universitäten wie der Universität für Musik und Tanz in Köln (Deutschland), der Iwanson International School of Contemporary Dance in München (Deutschland), der Experimentalakademie für Tanz SEAD-Salzburg (Österreich) und dem Marosi-Festival (Italien) u.a. unterrichtet wird.

Stand: 07.04.2020

ARTISTBIO: Antia Diaz Otero

Antia Diaz ist Choreografin, Tänzerin und Forscherin mit einem Abschluss in Kunstgeschichte, sie hat einen Master in Theaterkunst an der Freien Universität Brüssel. Zurzeit forscht sie im Rahmen eines PHD an derselben Universität über den kreativen Prozess im zeitgenössischen Tanz. Im Jahr 2009 begann sie mit der Kreation eigener Arbeiten, dem Solostücks Diola, das mit dem Injuve 2010-Preis ausgezeichnet wurde. Im selben Jahr schuf sie in Zusammenarbeit mit der Compagnie Mala Hierba das Stück Mauvaise herbes au Brass und 2013 mit Marielle Morales Le Pli (Le future n'était pas comme ca), das beim BE-Festival (Birmingham, England) mit dem Preis für die “Beste Regie" ausgezeichnet wurde. Als Tänzerin arbeitete sie unter anderem mit der Cie. Megaló Teatro Móvil, mit dem Theatermacher Michiel Soete, der Choreografin Michèle Anne de Mey (Charleroi-Danses), dem bildenden Künstler Kendell Geers und der Cie. D'ici P/Fré Werbrouck. Als künstlerische Assistentin arbeitete sie mit der Mala Hierba Company und mit der spanischen Choreografin Janet Novas zusammen.

Im Jahr 2016 begannen German Jauregui und Antia Diaz eine künstlerische Zusammenarbeit, die Kreation, Forschung und Lehrmethoden umfasst. Sie führten gemeinsam die Regie bei den Stücken Isaac y Diola (2016) und Rassemblement (2019). Ausgehend von diesen Kreationen sowie von ihren bisherigen Erfahrungen begannen sie eine Reflexion über den Schaffensprozess, seine Methoden und Organisationsformen. Aus all diesen Praktiken entstand der Workshop „An approach to a creation process“, der in verschiedenen Tanzzentren, Festivals und Universitäten wie der Universität für Musik und Tanz in Köln (Deutschland), der Iwanson International School of Contemporary Dance in München (Deutschland), der Experimentalakademie für Tanz SEAD-Salzburg (Österreich) und dem Marosi-Festival (Italien) u.a. unterrichtet wird.

Stand: 07.04.2020

 
 

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final workshop showing 2019 © yako.one

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Date: 29.05.2020, 22:45 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2020/id4240/
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