ALIX EYNAUDI

© Lyina Adieux
© Nicolas Provost

The future is made of ghosts (aka Poetry X Dance: Future Rituals)

Was ist, wenn es gar keine Selbstdarstellung gibt? Was ist, wenn wir alle nur Gefäße sind für Dinge, die größer sind als wir selbst? Wir werden tanzen und kleine Offenbarungen, flüchtige Einblicke und Geistesblitze kreieren und bekommen, die Löcher in die Oberfläche/Textur des Alltags stechen. Wir werden unsere Tänze leben, Notizen in Form von Gedichten verfassen, die Tänze der anderen lesen und so unsere mögliche Zukunft neugestalten.

ARTISTBIO: Alix Eynaudi

Alix wurde an der Opéra von Paris als Balletttänzerin ausgebildet. Sie arbeitete in verschiedenen Ballettcompagnien, bevor sie bei der Eröffnung der Schule P.A.R.T.S. ihre Ausbildung fortsetzte. 1996 wurde Alix Mitglied der Compagnie Rosas von Anne-Teresa De Keersmaeker, wo sie sieben Jahre lang arbeitete.
Seit 2005 kreierte sie zahlreiche Stücke. Im Jahr 2011 leitet sie zusammen mit Kris Verdonck eine künstlerische Recherche über den Schlaf, die in Exit (2011) mündet, ein Solo, in dem sie das Publikum in den Schlaf versetzt. Es folgten Monique, Edelweiss und Chesterfield.
In den letzten Jahren wurde Alix gebeten, Lernplattformen und Cartes Blanches in verschiedenen Institutionen im Bereich der Live-Kunst zu kuratieren. Sie nähert sich diesen Aufgaben mit besonderem Augenmerk auf die (Kombination von) Infrastrukturen, die diese Veranstaltungen möglich machen, auch wenn sie durch unterschiedliche ökonomische Realitäten gebunden sind.
Derzeit arbeitet sie an Noa & Snow, einem kunstbasierten Forschungsprojekt, das vom Österreichischen Wissenschaftsfonds (FWF) gefördert wird. Noa & Snow, ein sanftes Experiment zwischen dem Alltäglichen und dem Ereignis, zielt darauf ab, die Fähigkeiten der Poesie zu erforschen, die Fantasie über verschiedene Schreibweisen und Genres hinweg zu entfachen, um die möglichen Artikulationen zwischen Performance-Praktiken und Schreibpraktiken zu beleuchten. Außerdem stellt es die Frage: „Was wird beim Kunstschaffen reproduziert?“.
Die künstlerische Praxis von Alix spiegelt sich in ihrem Unterricht z.B. bei P.A.R.T.S. in Brüssel, ImPulsTanz in Wien, HEAD in Genf, La Manufacture in Lausanne, KASK (Performance) und (S :PAM) in Gent, Tanzquartier in Wien und Festival Le Far in Nyon (CH).
Alix entwickelt auch weiterhin Projekte mit anderen Künstler*innen, sowohl als Kollaborateurin als auch als Performerin, z.B. mit Anne Juren, Boris Charmatz, Jennifer Lacey, Raimundas Malašauskas, Sabina Holzer, Jason Dodge.
Ihr Interesse gilt sowohl kunstbasierten sozialen Experimenten als auch dem unendlich Sanften. Sie betrachtet ihre Arbeit als Choreografin als die Arbeit einer Organisatorin sozialer Ereignisse.

Stand: 08.04.2020

 
 

GOOD TO KNOW

© Karolin Miernik

Archiv

Alles über unsere vorangegangenen Festivals findest du HIER

final workshop showing 2019 © yako.one

Galerie

Sneak Previews auf unsere aktuellen Performances oder sweet Memories vergangener Workshops und Festival-Events findest du HIER.

© ImPulsTanz - All rights reserved
Date: 05.06.2020, 13:50 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2020/id4178/
NEWSLETTER ABONNIERENPROGRAMM BESTELLEN
© ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival