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LENIO KAKLEA

© Marc Domage
© Marc Domage
© Marc Domage

Relocation: choreographic strategies in an era of cultural appropriation

Seit 2016 entwickle ich das Practical Encyclopedia, ein choreografisches Projekt, das beobachtet, wie soziale Veränderungen unsere enge Verbindung mit Bewegung beeinflussen. Zusammen mit einer Gruppe von Schriftsteller_innen, Wissenschaftler_innen und Tänzer_innen haben wir ungefähr 600 Interviews mit Menschen aus verschiedenen sozialen Verhältnissen in sieben europäischen Städten geführt. Unsere Recherche enthüllte die Vielfalt von Gewohnheiten, Ritualen und Techniken, die von dort ansässigen Gruppen und Individuen praktiziert wird. Sie offenbart die Art und Weise, in der Subjektivität durch organisierte Wiederholung und Übermittlung von Bewegungen produziert wird.

In diesem Workshop werden wir uns durch verschiedene choreografische Strategien durcharbeiten. Wir werden uns mit der Frage beschäftigen, wie und wo wir Material in Zeiten von YouTube und kultureller Appropriation finden können. Jede Tanzpraxis ist verortet: wie vereinbaren wir sie mit dem Kontext, in dem wir etwas schaffen? Wie gehen wir vor, wenn wir einen Prozess beginnen, der Erkundigungen außerhalb des Studios verlangt? Wie können wir das, was wir als Teil eines größeren sozialen Prozesses schaffen und was unsere Techniken und Arbeitsweisen beeinflusst, betrachten?

Unsere gemeinsame Zeit im Studio folgt einer Struktur, die aus kompositionellen Übungen, Gruppendiskussionen und genügend Zeit, am eigenen Material zu arbeiten, besteht.

ARTISTBIO: Lenio Kaklea

Lenio Kaklea, geboren 1985 in Athen, ist Tänzerin, Choreografin und Schriftstellerin. Sie absolvierte die National School of Contemporary Dance in Athen, studierte am CNDC in Angers und schloss einen Master in Politikwissenschaft, SPEAP, unter Bruno Latour ab.
Sie trat zusammen mit Alexandra Bachzetsis, François Chaignaud and Cecilia Bengolea, Boris Charmatz, und Claudia Triozzi auf und kreierte 2013 ein Solowerk mit Lucinda Childs zur Musik von Ryoji Ikeda.
Seit 2009 bedient sie sich an einer Bandbreite an Medien, wie Choreografie, Text und Film, um Werke zu schaffen. Zu diesen gehören „Matter of Act, Arranged by Date“, „Margin Release“, „A Hand's Turn“, „Analphabet“, „Practical Encyclopedia“, „Chosen Portraits“ und „41 Lécuyer street“. 2016 kuratierte sie „Iris, Alexandra, Mariela, Katerina and me“, ein Programm, das sich mit in Athen lebenden Choreografinnen befasst.
Ihre Arbeit wurde schon bei verschiedenen Festivals und Kunstkontexten präsentiert, u.a. am Centre Pompidou, documenta 14 - öffentliche Programme, Les laboratoires d’Aubervilles, PACT Zollverein, Le Quartz - National Scene of Brest, ImPulsTanz, Menagerie de Verre, Athen, dem Epidaures Festival sowie der Onassis Foundation.
 
 

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Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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impressions'15 © Karolina Miernik

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Date: 18.06.2019, 07:11 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/id4046/