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KEITH HENNESSY & MICHAEL J. MORRIS

ImPulsTanz Workshops 2017 © Emilia Milewska
ImPulsTanz Workshops 2017 © Emilia Milewska
ImPulsTanz Workshops 2017 © Emilia Milewska
© Robbie Sweeny
© Robbie Sweeny
© Kat Reynolds
© Megan Leigh Barnard
© Abby Koskinas

The Spiral of Fortune (7 of Birds)

Ein Labor für politische Zauberkraft

Eine Woche voller Tanz-Prophezeiungen, des Queer-Werdens, der Heilung von politischen Schäden und der kollaborativen Weltgestaltung, in der sich das Welten-Machen als post/dekoloniale Choreografie, Magie, Heilung, Aktivismus, Diskurs und Ritual manifestiert. Keith Hennessy und Michael Morris bieten ein einwöchiges Intensivlabor, eine politisierte Mysterienschule, in einem weitläufigen Bereich, in dem die Politik des Landes auf die Politik des Körpers trifft und Potential überall vorhanden ist. Tarot, falsche und echte Heilung, Todespraxis, gemeinsam und alleine Tanzen, Verhandeln von Unterschieden in einer fortlaufenden Studiopraxis aus gemeinsamem Spiel, Recherche und Performance. Wir machen Erfahrungen und kreieren Beziehungen in einer lebendigen Echtzeitkomposition, die in nichtlinearen Frequenzen mit der Vergangenheit, der Zukunft und dem Zeitlosen schwingt. Wir situieren unser Studio in die Krise von Macht und Handlungsfähigkeit, die durch eine Ära an Privilegien und Enteignung, wirtschaftlichen und ökologischen Prekaritäten destabilisiert wird.

Dieses politische Zauberkraft-Laboratorium ist eine poetische (Zauber) und praktische (Kraft) Beschäftigung mit Kunst und Ritual als Reaktion auf politische Schäden. In diesem Labor werden bestimmte Themen und Fragen zusammengefasst – einige explizit, andere intuitiv.

Die Tarot-Leserin Rachel Pollack interpretiert die Spirale des Glücks als ein Tor zum Durchbrechen alter Muster, der Veränderung, die befreit, um eine breitere Vision zu erlangen. Pollack interpretiert die 7 der Vögel als Aufruf zu guter Kommunikation und Verhandlung, zur Zusammenarbeit in Bezug auf Unterschiede und zur Nutzung der Stimme oder des Körpers, um Raum für Kultur, Gemeinschaft und Veränderung einzufordern.

ARTISTBIO: Keith Hennessy

Keith Hennessy tanzt in und um den Performance-Bereich. Geboren in Sudbury (CA) lebt er seit 1982 in San Francisco und tourt auf internationaler Ebene. Seine Performances befassen sich mit Improvisation, Ritual, Zusammenarbeit und Protest als Mittel für die Untersuchung von politischen Realitäten. Praktiken, die von Anarchismus, Critical Whiteness, post/modernen Tanz, aktivistischer Kunst, der Bay Area in Kalifornien, Wicca, Punk, Contact Improvisation, Indigenität, und queer-feministischer Performance inspiriert sind, sind die Motivation und der Motor in Keith Hennessys Arbeit. 2016/2017 arbeitete er mit Peaches, Meg Stuart, Scott Wells, Jassem Hindi, J Jha, Annie Danger, Gerald Casel und den Kollektiven Blank Map und Turbulence zusammen. 2017 erhielt er das Guggenheim Forschungsstipendium und den Sui Generis Preis. Keiths Publikationen wurden bei Contact Quarterly, Movement Research Journal, Performance Research (UK), Society of Dance History Scholars Journal und Dance Theatre Journal (UK) veröffentlicht. Hennessy leitet den Circo Zero und war Mitglied von Contraband mit Sara Shelton Mann. Hennessy ist Mitbegründer von CounterPULSE (ehemals 848 Community Space), ein blühender Performanceraum in San Francisco. Er erhielt einen MFA und ein PhD an der UC Davis.

ARTISTBIO: Michael J. Morris

Michael J. Morris choreografiert, performt, unterrichtet und ist Hexe. Michael ist Visiting Assistant Professor an der Denison University und unterrichtet in der Abteilung für Tanz, Umweltstudien, Queer Studies sowie Frauen- und Geschlechterforschung. Morris' choreografische und performative Arbeit hat Einflüsse aus dem frühen formalistischen postmodernen Tanz, dem japanischen Butoh, Queer Burlesque und dem Wiccan-Ritual und wurde an Universitäten, Galerien, Gemeinschaftsräumen, Theatern, Bars und Nachtclubs, Filmen, Wohnräumen und kürzlich im Wexner Center for the Arts präsentiert. Michael machte die Dramaturgie für Available Light Theatre, Maree ReMalia|merrygogo, das Baker & Tarpaga Dance Project und das James Graham Dance Theatre. Michaels Schriften erscheinen in The Oxford Handbook of Dance & Theatre, TDR: The Drama Review, Choreographic Practices, Dance Chronicle und dem European Journal of Ecopsychology. Michael präsentierte Forschungsergebnisse zu Öko-Sexualitäten, posthumaner Ethik, kinästhetischer Verwandtschaft als Strategie zur Abschwächung des Klimawandels, zum pädagogischen Potenzial femininer und queerer Pornografie sowie zu Transgendergeschichten und rhetorischen Strategien auf internationalen, nationalen und regionalen Konferenzen. Michael promovierte in Tanzstudien an der Ohio State University und absolvierte eine 200-stündige Yogalehrerausbildung im Laughing Lotus Yoga Center in San Francisco.
 
 

GOOD TO KNOW

Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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Date: 19.08.2019, 08:02 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/id3946/