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MARTA CORONADO

© Beniamin Boar
© Beniamin Boar
© Stanislav Dobák
© Stanislav Dobák
© Stanislav Dobák
© Benjamin Boar

Rosas Repertory - Drumming

„Drumming“ ist ein Tanzstück, von Rosas (1998), das über 14 Jahre lang auf Tour war und 2012 wiederaufgenommen wurde.

Wir arbeiten mit dem Material von „Drumming“und es auf eine persönliche Weise neu interpretieren. Ich unterrichte das Bewegungsvokabular des Stückes und sobald wir es beherrschen, können wir es anhand verschiedener Aufgabenstellungen mithilfe unserer eigenen Ausdrucksweise interpretieren.
Die Arbeitsweisen der Compagnie Rosas werden erklärt und unterrichtet.
Wir untersuchen, wie man das Bewegungsmaterial im Raum anwendet und sprechen über Spiralen, Maximal- und Minimal-Versionen, Rhythmus- und Tempowechsel, Loops, Video-Aufzeichnungen etc.
Das Endergebnis soll eine spielerische Annäherung an die Arbeit von Rosas und Anne Teresa De Keersmaeker sein, eine Erfahrung am eigenen Körper.

ANDERE WORKSHOPS VON Marta Coronado

Rosas Repertory - Drumming

„Drumming“ ist ein Tanzstück, von Rosas (1998), das über 14 Jahre lang auf Tour war und 2012 wiederaufgenommen wurde.

Wir arbeiten mit dem Material von „Drumming“und es auf eine persönliche Weise neu interpretieren. Ich unterrichte das Bewegungsvokabular des Stückes und sobald wir es beherrschen, können wir es anhand verschiedener Aufgabenstellungen mithilfe unserer eigenen Ausdrucksweise interpretieren.
Die Arbeitsweisen der Compagnie Rosas werden erklärt und unterrichtet.
Wir untersuchen, wie man das Bewegungsmaterial im Raum anwendet und sprechen über Spiralen, Maximal- und Minimal-Versionen, Rhythmus- und Tempowechsel, Loops, Video-Aufzeichnungen etc.
Das Endergebnis soll eine spielerische Annäherung an die Arbeit von Rosas und Anne Teresa De Keersmaeker sein, eine Erfahrung am eigenen Körper.

Release Technique – Enjoying the Laws of Motion

Die Intensität der Bewegung

Dieser Workshop basiert auf den Grundprinzipien der Release-Technik.
Gleich zu Beginn des Warm-ups beschäftigen wir uns mit Vertikalität und Schwerkraft, um einen Bezug zum Boden und ein Bewusstsein für „alignment“ (Ausrichtung) zu schaffen. Wir konzentrieren uns auf die Verbindung zwischen Kopf und Nacken als Bewegungsimpuls. Es ist wichtig mit dem Gewicht der Extremitäten, des Beckens und des Oberkörpers zu arbeiten. Es geht um die Selbstwahrnehmung in der Bewegung, damit alte Bewegungsmuster verändert werden können und darum, neue Wege zu finden, die weniger Kraft kosten. Es wird versucht Körper und Geist zu integrieren und neue Zugänge zu anderen Gedankenabläufen zu finden. Der Körper als offenes System, als physikalische Maschine, die Bewegungsgesetzen unterworfen ist. Die drei goldenen Regeln der Trägheit, Wechselwirkung und Impulse erhöhen die Intensität unserer Bewegungen.

Tools for a Thinking Body

Nach über einem Jahrzehnt Zusammenarbeit mit und für die gleiche Choreografin merkte ich, dass ich jedes Mal wenn ich in der Kreationsphase eines neuen Stückes beteiligt war, mich zu hinterfragen und mich neu zu erfinden begann.

Wenn wir uns die Kreation eines Tanzstückes wie ein Puzzle vorstellen – und wenn man als Tänzer_in eine aktive Figur auf diesem Spielbrett sein möchte – dann muss man ein denkender Körper werden, der sich verändert, wandelt, das Grundmaterial übersetzt und dabei in der Lage ist, sich selbst zu überraschen.

Während dieser Woche werden wir mit Raum- und Zeit-Veränderungen spielen.
Die ersten Tage werden wir eine Phrase lernen, die als Grundlage verwendet wird, um alle Veränderungen einzubauen.

Die ersten Umsetzungen sind auf die Zeit bezogen:
Wie können wir eine Bewegungsphrase umkehren? Sind wir in der Lage, mit Suspension zu spielen, um die Zeit auf der Bühne einfrieren zu lassen? Können wir es wagen, die Geschwindigkeiten radikal zu verändern und Endlosschleifen zu schaffen, die unseren Tanz zu anderen Qualitäten verhelfen?

Die Raum-Veränderungen sind in zwei Gruppen geteilt: die vertikale und die horizontale Achse.
In den vertikalen Raum Veränderungen, müssen wir uns der möglichen Ebenen bewusst sein, die unser Tanz erreichen kann. Wir werden über Parameter sprechen, um eine Boden-Version des vorgeschlagenen Materials zu komponieren. Eine Version, die harmonisch mit anderen Ebenen interagieren kann, wie zum Beispiel eine Sprung-Version, was auch ein Thema ist, mit dem wir uns beschäftigen werden.
Auf der horizontalen Ebene werden wir unsere Recherche verstärken und erarbeiten Duos, Trios und Quartette mit unterschiedlichen Vorstellungen von zwei und drei Dimensionen. Wir werden herausgefordert, Grundmuster zu kreieren, um mit den Mustern anderer Tänzer_innen interagieren zu können und so eine gemeinsame geometrische Figur zu konstruieren.

Am letzten Tag der Woche werden wir das gesamte Bewegungsmaterial zusammentragen und versuchen das Skelett eines Tanzstückes zu kreieren, um es einander vortanzen zu können. Dies gibt uns eine Idee von Kontinuität, die diese Arbeit mit sich bringt.
Das Hauptziel dieses Workshops ist, die Basis meiner eigenen Erfahrung als Tänzerin mit euch zu teilen und euch bestimmte Richtlinien und Vorschläge zur Anwendung dieser Prinzipien von Transformation und Komposition mitzugeben.

ARTISTBIO: Marta Coronado

Marta Coronado ist in Spanien geboren und erhielt ihre Ballettausbildung an der Staatlichen Tanzschule von Navarra. Sie war Mitglied der Compagnie Yauzkari bevor sie nach Brüssel zog. Dort absolvierte sie das zweijährige Programm bei P.A.R.T.S. im ersten Zyklus. 1998 wurde sie Mitglied der Compagnie Rosas.

Sie tanzte in folgenden Kreationen von Rosas mit: „Drumming“, „Achterland“, „I said I“, „In real time“, „Rain“, „April me“, „Bitches Brew“, „Mozart concert Arias“, „Kassandra“, „Raga“, „D' un soir un jour“ und „Steve Reich evening“. 2002 erhielt sie den New Yorker Bessie Award für ihre Leistungen als Tänzerin und Performerin. Über ein Jahrzehnt tanzte und wirkte sie bei Kreationen der Compagnie mit, heute ist sie Probenleiterin von Rosas-Projekten. 2011 und 2014 unterrichtete sie das Stück „Rain“ an der Pariser Oper. 2015 unterrichtete sie „Drumming“ an der Opéra de Lyon und 2017 an der Pariser Oper.

Sie wurde als Gastchoreografin bei La Salle Singapore, CDC Toulouse, der Compañia Fueradeleje und Dantzaz Company eingeladen. Sie unterricht weltweit Rosas Repertoire und Kompositionsworkshops an der Theater School in Amsterdam, CNDC Angers und Festival Deltebre sowie zusätzlich Tanztechnik für die Compagnien Rosas, Les Ballet C. de la B., das Ballett von Marseille, P.A.R.T.S., Ultima Vez, bei ImPulsTanz, Charleroi/Danses, Thor Company, La Raffinerie und Conservatorio superior in Madrid.

Seit 2013 arbeitet sie an dem PHD in one night Projekt.
2018 choreografierte sie das Stück „El Silencio de las Flores“ für den Principe de Viana Preis. Derzeit ist sie freischaffende Künstlerin, arbeitet für die Wiederaufnahme von „West Side Story“ mit der Rosas Company und ist CoLeiterin des kürzlich eröffneten Choreografischen Zentrums, La Faktoria in Pamplona.
 
 

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Date: 20.06.2019, 09:33 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/id3935/