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SONJA BROWNE

© Flavio de Pina
© Sonja Browne
© Milos Ibrahim
© Flavio De Pina
© Flavio De Pina
© Flavio De Pina
© Tanz Montage, Videostill (Browne)
PLOP – Inklusiver Tanz & Improvisation, ImPulsTanz Workshop 2018 © Karolina Miernik
PLOP – Inklusiver Tanz & Improvisation, ImPulsTanz Workshop 2018 © Karolina Miernik
PLOP – Inklusiver Tanz & Improvisation, ImPulsTanz Workshop 2018 © Karolina Miernik
PLOP – Inklusiver Tanz & Improvisation, ImPulsTanz Workshop 2018 © Karolina Miernik

DING – Inklusiver Tanz & Improvisation

Wir trainieren den erweiterten Körper, indem wir DINGe, den Raum und andere Menschen einbeziehen. Ausgewählte Improvisations-Strukturen mit Themen von Nähe und Berührung zu Partner_innen schaffen eine Atmosphäre, in der das In-Beziehung-Treten direkt erlebbar wird.

Dieser von uns eröffnete Raum ermöglicht im Weiteren, mit einem Objekt in Kontakt zu treten – sei es allein mit dem DING oder in den verschiedensten Konstellationen von Mensch/en und DING/en. Wir probieren unterschiedliche Platzierungen der Objekte und Menschen im Raum aus. Der Blick auf die Komposition mit den daraus entstehenden vielfältigen Raum-Stimmungen wird geschärft.

Ungeachtet der vermeintlichen Stille des Objektes, das von sich aus ja nicht in Bewegung geht, fantasieren wir über fliegende, kreischende, kriechende und rezitierende Objekte. Anhand dieser Lebendigkeit des DINGs erforschen wir die unterschiedlichen Möglichkeiten des Kontakts: kompositionell räumlich, dialogisierend, in Berührung agierend, einverleibend, zum Objekt werdend. Die Erfahrungen mit dem DING erweitern unser Bewegungsvokabular und eröffnen neue Perspektiven der Wahrnehmung.

Der Ansatz der Tanzarbeit in diesem Training liegt im Experiment. Die Teilnehmer_innen werden aufgefordert, DINGe, Bewegungen, Bewegungsthemen auszuprobieren und damit eigene Erfahrungen zu sammeln. Unorthodoxes, „Verrücktes“, überraschend neue Wege Einschlagendes können dem Abstrakten der Kunst interessante Impulse geben. Flexibilität und Beweglichkeit, die DINGe aus unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, kommen zum Vorschein.

Im Einlassen auf den/die Partner_in werden Verbindungen auf unterschiedlichen Ebenen möglich. Im Wechselspiel zwischen dem Fokus auf sich selbst und der Wahrnehmung des Anderen eröffnet sich eine Haltung, die es uns ermöglicht, „sachlich“ zu agieren. Momentane Befindlichkeiten fallen ab; was überbleibt, ist die respektvolle Interaktion mit den beteiligten Personen und dem Raum. In diesem Bewusstsein kommt die Auseinandersetzung mit unserer Kultur des inklusiven Tanzes leicht in Fluss.

lux flux unter der Leitung von Sonja Browne und Inge Kaindlstorfer ist eine Gruppe von Performer_innen mit und ohne Behinderungen, die im Bereich von zeitgenössischem Tanz und Performance trainieren und forschen.
Die Diversität von Körpern und mentalen Dispositionen bestimmt den ästhetischen Ausdruck. Unsere Arbeit bewegt sich im Spannungsfeld zwischen kodiertem Verhalten und Anarchie. Die Virtuosität liegt in der Kontextualisierung von alltäglichen, fehlerhaften und persönlichen Äußerungen.
Am Ausgangspunkt der Arbeit stehen Selbstbestimmung und Inklusion als gesellschaftspolitische Haltung.

BITTE BEACHTE: Für diesen Open-Level-MixedAbilities-Workshop gilt das Pay-as-you-wish-Prinzip – „bezahle was es dir wert ist“. Die Bezahlung erfolgt ausschließlich persönlich im ImPulsTanz Workshop Office im MuseumsQuartier und im Arsenal (unsere Stornoregelungen gelten auch für diesen Workshop).

ARTISTBIO: Sonja Browne

Sonja Browne ist Tänzerin, Choreografin und Dozentin. Sie lernte Ballett, Modernen Tanz, Stepptanz, Schauspiel und Gesang in privaten Ausbildungen und studierte zwischen 1996 und 1999 Sozialarbeit.
Sie tanzte u. a. bei Editta Braun, Willi Dorner, Hubert Lepka, Olivier Gelpe und machte Praktika bei AMICI (UK) und THEATER STAP (BE). 1999 gründete sie die inklusive Formation DANSE BRUTE, die Tanz von Menschen mit Behinderungen zur Aufführung bringt. 2006 gründete sie die Compagnie tanzmontage.Balance. Seit 1999 leitet sie Tanz - und Improvisationsklassen bei ImPulsTanz in Wien, den Ostertanztagen in Salzburg und bei den Tanztagen in Würzburg. Derzeit schreibt sie an ihrer Masterarbeit „NO to spectacle no to virtuosity no to ableism. Wie inklusive Praxis den zeitgenössischen Tanz bereichert“ an der Akademie für Angewandte Kunst in Wien.
 
 

GOOD TO KNOW

impressions'15 © Karolina Miernik

FAQ

Wo finden die Workshops statt? Wie bewerbe ich mich für Research Projects? Wo kann ich Performance-Tickets erwerben? Wo gibt es mehr Informationen zum soçial-Programm? Wie finde ich detaillierte Informationen auf der Website? Finden Sie Antworten auf Ihre Fragen auf unserer FAQ Seite!

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Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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Date: 20.05.2019, 11:07 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/artist745/