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CAROL BROWN

Web Poster Color (collage from Releasing Her Archive) © Owa Barua
Displaced:Displayed © Thomas Kampe
Releasing Her Archive (Auckland Live Digital Stage) © Carol Brown
Lost & Found directed by Carol Brown & Thomas Kampe © Kasia Pol
Releasing Her Archive © Kasia Pol

Releasing the Archive

Das Soma-ekstatische Tanzen

In diesem Workshop geben wir den Körper als Archiv frei, um auf soma-ekstatische Praktiken zugreifen zu können. Basierend auf den verkörperten Hinterlassenschaften der im Exil lebenden modernen Tänzerinnen Gertrud Bodenwieser und Hilde Holger aus Wien, vergegenwärtigen wir diese durch somatische und choreografische Ansätze. Die Teilnehmer_innen entwickeln exzentrische und anspruchsvolle Vokabulare, die organische, verschränkte und groteske Formen umfassen. Der Workshop aktiviert verkörperte Bewegungsspuren, die in den körperlichen, visuellen und schriftlichen Archiven verlorener Tänze aus Wien aufbewahrt werden, und manifestiert, dass Tanz eher bleiben als verschwinden kann. Wenn wir das Konzept des Re-Enactments durch Kreativität, Kritik und den Körper in Konflikten erweitern, bewegen wir uns zwischen Kulturen, Zeiten und Orten. Indem wir mit dieser somatischen Untersuchung neue Ausdrucksmöglichkeiten für künftige Choreografien entwickeln, untersuchen wir, um Zeit zu politisieren, wie Bewegungscodes wiederhergestellt werden können.

Carol Brown und Thomas Kampe arbeiten seit 2014 an einem internationalen Projekt zur Revitalisierung der körperlichen Hinterlassenschaften von Exil-Tänzer_innen aus Österreich zusammen. Ihre Performance- und Filmarbeiten wurden in Zusammenarbeit mit der New Zealand Dance Company sowie für internationale Tanz- und Filmfestivals und Ausstellungen präsentiert. Ihre Arbeiten werden im Theatermuseum im Rahmen der Ausstellung Alles tanzt. Kosmos Wiener Tanzmoderne präsentiert.

ARTISTBIO: Carol Brown

Die Choreografin und künstlerische Regisseurin Carol Brown schafft Bühnenwerke, die sich mit zeitgenössischer Körperpolitik durch das Erschaffen kollaborativer Umwelten befassen. Carol Brown Dances wurde 1999 in London während einer Choreografie-Residency am The Place Theatre gegründet. Interdisziplinär, oftmals ortsgebunden und digital erweitert sind Carols Arbeiten bekannt für die experimentelle Zusammenarbeit mit Musik, Architektur, Wissenschaft und Mediendesign, durch die sie entstehen. Ihre erste Ausbildung erhielt sie durch Shona Dunlop-MacTavish in der Bodenwieser-Methode in Neuseeland, was zu einem andauernden Forschungsprojekt über das verstreute Vermächtnis der jüdischen Choreografin Gertrude Bodenwieser und ihren Tänzer_innen, die 1938 aus Wien ins Exil flüchteten, führte. Durch Aufträge, Touren und Residencies entwickelte sich in ihrer Arbeit eine distinktive Grammatik, die im Rahmen dieses Vermächtnisses mit besonderem Fokus auf Atmung, Raumschaffung und politischen Tanzdramen weiterlebt. Zu ihren bedeutendsten Zusammenarbeiten gehören das andauernde Solo Shelf Life, entwickelt mit der visuellen Künstlerin Esther Rolinson (Roma Europa Festival 2000); die interaktive Tanzarchitektur The Changing room mit der Architektin Mette Ramsgard Thomson (Dance Umbrella 2005); Tongues of Stone zusammen der Performance-Designerin Dorint Hannah (Perth Dancing Cities 2011) und PAH mit Gilman Whitehead und Star Gossage (Auckland Arts Festival 2015). Zuletzt entwickelte Carol Brown die öko-feministische Performance und denFilm „LungSong“ für das EcoWest Festival 2019. Sie wurde bereits mit dem Ludwig Forum International Art Prize, dem Jerwood Choreography Prize und einem NESTA Dream Time für ihre Arbeit und ihren Beitrag zur Tanzwelt ausgezeichnet. Carol Brown ist auch Leiterin des VCA Dance an der Fakultät der bildenden Künste und Musik der Universität Melbourne.
 
 

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© cin cin

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impressions'15 © Karolina Miernik

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Date: 21.07.2019, 11:07 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/artist1790/