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MAGDALENA CHOWANIEC

iChoreography © Erli Gruenzweil
iChoreography © Erli Gruenzweil
iChoreography © Emilia Milewska
© Stefan Werner

iChoreography

Ein generationsübergreifender Workshop für Internet-Junkies aller Altersgruppen, Gender und Fähigkeiten sowie ihrer erweiterten Familie

Weißt du nach einer WhatsApp-Session noch, wie du zurück ins „Hier und Jetzt“ kommst? Ist dein Handy dein Rettungsring vor dem Alltags-„Chaos“? Wie fühlt sich dein Körper an, unbeweglich? Wenn dein Handy die Verlängerung deines Selbst ist, wenn es immer zwischen dir und deinen liebsten Menschen steht, dein ständiger Begleiter ist, während all deine Träume vom Welt-Verändern und anderen Abenteuern, wegen einer Netflix-Serie den Bach runter gehen – dann ist dieser Workshop was für dich UND deine Familie*!
Wie können wir unserem Körper helfen, Autonomie, Vertrauen und aktive Teilnahme an der Welt wiederzugewinnen? Wie finden wir zu einem Körper, der sein technisches Umfeld und die dahinterstehenden Machtstrukturen hinterfragt und sich neu justiert? Wie können wir die Unnachgiebigkeit unserer Handlungen zurückgewinnen?

iChoreography arbeitet in erster Linie mit dem Körper. Der Körper wird neu choreografiert, um Veränderungen in der Gesellschaft einzuleiten und seinen natürlichen (Ein)Fluss zu verbessern. Die Choreografinnen Magdalena und Valerie teilen mit den Teilnehmer_innen die körperlichen Prinzipien des zeitgenössischen Tanzes und der Choreografie. Mit Hilfe dieser Praktiken möchte iChoreography die Machtstrukturen hinter technischen Geräten demaskieren und einen Körper schaffen, der in der Lage ist, „frei“ zu re-agieren und sich dem überbordenden Informationsfluss zu stellen. Diese Körperpraxis kann zu neuen Formen der Heilung führen, unser sensorisches Maß an Bewusstsein verfeinern, das oftmals während der virtuellen Besuche des Körpers verloren geht, und unser Leben in der virtuellen und der analogen Gemeinschaft maßgeblich verbessern.

Dieser Workshop ist für jedes Alter, Können und Gender, für Menschen, die mit Internetsucht und der damit zusammenhängenden Unterdrückung sowie mit einem Gefühl von Isolation, hoher Anspannung und Nervosität kämpfen.
*Familie heißt auch: Familienmitglieder (Oma, Tanten, Geschwister...) und z.B. der Mitbewohner der großen Schwester, Mamas beste Freundin, Arbeitskolleg_innen etc.
Special Deal: wenn du ein Familienmitglied aus einer anderen Generation mitbringst zahlst du nur eine Workshopgebühr. In diesem Fall bitten wir dich direkt im Workshop Office zu buchen.

ARTISTBIO: Magdalena Chowaniec

Magdalena Chowaniec (1983 in Polen geboren, lebt und arbeitet in Österreich) nutzt Choreografie, Performance, Theater und Musik, um Vorstellungen von Transformation und Widerstand zu erforschen. Ihre Interessen konzentrieren sich auf das aktivistische und emanzipatorische Potenzial der darstellenden Künste sowie auf die transformative Kraft und die geteilte Erfahrung, die sie bieten. Sie studierte Tanz und Performance an der Staatlichen Ballettschule in Bytom (PL) und an der Anton Bruckner Universität in Linz (AT). Sie hat einen MA in Dance Arts.

Chowaniec arbeitete mit u.a.: SUPERAMAS (FR/AT), Oleg Soulimenko (AT/RU), Cooperativa Performativa (RO), Mark Tompkins (FR/US), Georg Blaschke (AT), Agata Maszkiewicz (FR/PL), Mathieu Grenier (FR), Jérôme Bel (FR), Amanda Piña (AT/CL), Valerie Oberleithner (FR/AT), Marysia Zimpel (PL), Michael Laub (BE), Florentina Holzinger (AT), Alex Baczynski-Jenkins (UK/PL), Michael Portnoy (US).
Ihre Arbeiten „Hold Your Horses“ (2008), „The Mob: Fixing Freedom Tour“ (2009), „Empathy Project Vol. I“ (2010), „Until Death do us part“ (2011), „New Viennese Organic Actionism“(2011), „When I don’t dance, I collect crystal balls“ (2012), „Sanctuary“(2014), „What's in the Artist Head“ (2016), „iChoreography“ (2018) wurden in verschiedenen Veranstaltungsorten in Europa gezeigt. 2009 erhielt sie ein Stipendium für darstellende Kunst vom österreichischen Kulturministerium und wurde im Jahrbuch von Ballettanz 2010 als Bemerkenswerte aufstrebende Choreografin erwähnt. Von 2014 bis 2015 war sie Leadsängerin der Punkband The Mob Fixing Freedom, seit 2015 rappt sie im Duo Mermaid & Seafruit. 2014 und 2015 schuf sie mit jungen Geflüchteten aus Rechnitz Performances „Attan bleibt bei uns “ und "Songs of the Water, Tales of the Sea“, die beide während des ImPulsTanz Festivals gezeigt wurden.

Zu ihren jüngsten Projekten gehören: „Anti-Fascist Ballet School“ (Wienwoche 2016, Wiener Festwochen 2017) zusammen mit Elizabeth Ward (AT/US) – einer Pop-Up-Ballettschule an verschiedenen öffentlichen Orten, in der das emanzipatorische und aktivistische Potenzial von Ballett und somatischen Praktiken untersucht wird. „iChoreography“ zusammen mit Valerie Oberleithner (FR/AT) – eine körperliche Praxis gegen Internetsucht, die mit verschiedenen Teenagern in ganz Europa entwickelt wurde, „#resisters“ – eine Bewegung, die Künstlerinnen* und Aktivistinnen* gegen den Aufstieg der neofaschistischen Politik zusammenbringt.
Ab 2019 hat Chowaniec eine Forschungsstelle am Institut für künstlerische Forschung in Graz.
 
 

GOOD TO KNOW

impressions'15 © Karolina Miernik

FAQ

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Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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Date: 19.05.2019, 14:49 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2019/artist1180/