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ESTHER BALFE & CHRISTINA JAUERNIK

© INTRA SPACE, 2017
© INTRA SPACE, 2017
© INTRA SPACE, 2017
© INTRA SPACE, 2017
© Ludwig Löckinger

INTRA SPACE

Otherness [Attentional forms]

Oszillierende äußere und innere Perspektiven über das Körperliche und Virtuelle und darüber hinaus. Der Raum besteht aus einem technischen Setup. Er wird zu unserem Umfeld, wo Figuren und Körper in eine Techno-Media-Kulisse eingebettet werden. Ein Kamerasystem, das Bewegung erfasst, und Projektionsflächen übersetzen unsere unmittelbaren Aktionen.

Innerhalb dieser zwei Tage werden wir diese Anwendung hin zu einem unbekannten Resultat vorantreiben und davon ausgehen, dass existente Gewohnheiten und Charakterzüge beeinflusst werden können. Wir fragen nach der Motivation von Bewegung oder nach Reaktionen unter gegebener Abgrenzung dieser Prädikation. Wir untersuchen mit virtuellen Figuren die Enthüllung und die Auflösung von geteilter Wahrnehmung und wie sich diese Art von Verkörperung auf unseren Bewegungshorizont auswirkt bzw. diesen erweitert.

Die Installation ermöglicht eine Bewegungsrecherche in Interaktion mit sehr artikulierten virtuellen Figuren. INTRA SPACE* ist ein experimenteller Rahmen, der sich kritisch mit dem Potential von geteilter Körperlichkeit zwischen virtuellen Figuren und menschlichen Körpern befasst, und damit ihre Funktionalität ermöglicht, erschwert oder korrumpiert. Wir versuchen eine Vielzahl an Konstruktionen zu erklären und dabei eine Situation für die Überschreitung der virtuellen und der bewegten physischen Körper zu bieten.

Dieser dynamische, physisch anspruchsvolle Kurs endet in einer performativen Installation, die als öffentliche Aufführung mit virtuellen Figuren gedacht ist. Im Laufe der zwei Tage werden wir Euch durch eine Serie von Praxen leiten, die alles von Warm-ups für bewegende Denker bis hin zu virtuellem Klettern in der sich-bewegenden Figur beinhalten. Vom Zusammenschluss mit einem Objekt oder Körper bis zu dem Lesen und Übersetzen der virtuellen Körper wie auch jeder der anderen Tänzer. Ihr werdet lernen, wie man Bewegungen abwehrt, korrumpiert und durcheinander bringt, was ermöglicht, seine eigenen Bewegungsmuster ins Unbekannte zu bringen.


*INTRA SPACE ein künstlerisches Forschungsprojekt (PEEK AR299-G21) geleitet von Wolfgang Tschapeller, Institut für Kunst und Architektur, Akademie der bildenden Künste Wien und unterstützt vom FWF Wissenschaftsfonds.

ARTISTBIO: Esther Balfe

Geboren in England, begann Esther Balfe ihre professionelle Karriere an der Rambert School for Contemporary Dance and Ballet, in West London unter der Leitung von Ross McKim. Dort performte sie in Stücken von McKim, Sir Fredrick Ashton und Mark Bruce. Nach ihrer Ausbildung an der Rambert School wurde ihr ein Engagement in Saarbrücken unter der Leitung von Philip Landsdale angeboten. Danach trat sie dem Ensemble von Liz King in Heidelberg und später in Wien mit dem neuen Namen TanzTheaterWien bei und arbeitete mit Catherine Guerin, Georg Reischl, Nigel Charnock und Benoît Lachambre. Vor dieser Zeit performte sie auch für die Choreografen Jai Gonzales am Unterwegs Theater und Philip Talard am Nationaltheater Mannheim.

Esther choreografierte für die Volksoper Wien und das Tanzquartier Wien mit TanzTheaterWien. Danach war sie Artist in Residence an der University of New Mexico in Albuquerque. Zwischen 2005 und 2006 arbeitete sie mit Michael Keegan Dolan und seiner damaligen Compagnie Fabulous Beast Dance Theatre.

2005, war Esther als Gasttänzerin am Ballett Frankfurt und 2006 für die damals frisch gegründete TheForsytheCompany, wo sie 2006 als volles Mitglied arbeitete. Esther tanzte bei TheForsytheCompany, tauchte in den kreativen Prozess mit William Forsythe ein, tourte und performte Forsythes Stücke „Yes We Can’t“, „I Don’t believe in Outer Space“, „Defenders“ und „The Returns“.

2012 wurde Esther Professorin für Tanz in Wien und unterrichtet derzeit an der Universität für Musik und Kunst, MUK. Außerdem ist sie Gastdozentin an der Rambert School und dem Ballet Preljocaj, leitete ein Researchprojekt bei ImPulsTanz, performte bei Ganymed 2015-17 am KHM Wien unter der Leitung von Jaqueline Kornmüller, arbeitet mit Scott DeLahunta für MotionBank Frankfurt, realisiert gemeinsam mit Christina Jauernik & Wolfgang Tschapeller INTRA SPACE und ist Tänzerin und Kollaborateurin von John Gerrard – die beiden letzteren Projekte laufen seit 2014 bis zum heutigen Tag. Esther ist im Sommer 2018 bei Alex Gottfarbs „Negotiations“ zu sehen.

ARTISTBIO: Christina Jauernik

Christina Jauernik studierte an der Hogeschool voor de Kunsten Amsterdam, Choreografie und Bildende Kunst am Dartington College of Arts (UK) sowie Kunst und Architektur an den Akademien für Bildende Kunst in Wien und Berlin. Zwischen 2015 und 2017 war sie in die künstlerische Recherche des Projekts INTRA SPACE, das von Wolfgang Tschapeller an der Akademie für Bildende Kunst in Wien geleitet wurde, involviert. Seit 2012 arbeitete sie mit Wolfgang Tschapeller an Ausstellungen, Design und Publikationen, wie für die Installation und den Katalog von „Hands have no tears to flow“ für den Österreich-Pavillon bei der Biennale von Venedig (2012), für die Kunstbibliothek der Cornell University Ithaca (NY), die Ausstellung „OSIRIS – World 1“ am ORIS House of Architecture in Zagreb und kuratierte die Lecture-Serie „What beings are we?“ an der Akademie der Bildenden Kunst in Wien. Christina Jauernik erhielt das BKA START Stipendium für Architektur und Design (2016), eine Nominierung für das MAK Schindler Stipendium in Los Angeles (2017), den Margarete Schütte-Lihotzky Preis (2015), IMPACT13 bei PACT Zollverein (2013) und das danceWEB Stipendium bei ImPulsTanz 2006. Christina arbeitet mit Künstler_innen, Architekt_innen und Wissenschafter_innen aus den verschiedensten Bereichen zusammen und entwickelte Arbeiten für den öffentlichen Raum, für Theater und Galerien sowie für die SommerSzene Salzburg, Festival für Mode und Fotografie in Wien, brut Wien, WUK, aut. Gemeinsam mit Esther Balfe unde dem Team von INTRA SPACE, entwickelte Christina eine Bewegungspraxis als Teil der experimentellen Rahmenpraxis und die Performance-Installation. Esther Balfe, Christian Freude und Christina Jauernik sind eingeladen, ihre Arbeit bei der SAR International Conference for Artistic Research an der Universität von Plymouth zu zeigen.
 
 

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Date: 21.07.2018, 22:56 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/id3795/