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MATTEO FARGION

© Amin Weber Motionbank
© Flavio Romualdo Garofano

'Crossing the Stage' and other scores

Bei diesem Workshop handelt es sich um einen fünftägigen Kompositionsworkshop, der sich damit beschäftigt, was passiert, wenn Ideen, Techniken und Strukturen, die in erster Linie aus der Musik stammen, in Bewegung umgesetzt werden. Die einzelnen Einheiten bestehen aus einer Vielzahl von „Schnellfeuer-Übungen“, die meist extrem limitierend sind und damit die Fantasie wecken. Wir werden uns mit „Kompositions-Problemen“ befassen, die folgende Fragen aufwerfen: Wie findet man Material? Wie hält man etwas spannend? Was bewirkt einen starken oder schwachen Szenenwechsel? u.v.m.
Dieser Workshop ist für alle geeignet, die am Schaffen von Performance interessiert sind.

ANDERE WORKSHOPS VON Matteo Fargion

Chorales

Die 371 Choräle von J.S Bach werden oftmals als Maßstab für perfekte Harmonien und die Kontrapunkt-Praxis beschrieben. Musik-Student_innen weltweit werden damit gequält diese zu imitieren, um ihr musikalisches Verständnis zu verbessern.

Aber was passiert, wenn wir ihnen die Klänge wegnehmen und sie auf rein grafische Partituren reduzieren? Wird irgendwas übrig bleiben?

In diesem Workshop werden wir auf verschiedenen Wegen mit diesen ehrfurchtslosen Übersetzungen arbeiten. Indem wir Bewegung mit Klängen und Texten kombinieren, erschaffen wir hoffentlich unsere eigenen Kontrapunkt-Meisterwerke, während wir gleichzeitig etwas über Rhythmen, Partituren und Zusammenarbeit lernen.

ARTISTBIO: Matteo Fargion

Matteo Fargion ist Komponist und Dozent. Er arbeitet seit über zwanzig Jahren im Bereich von Tanz und Theater zusammen mit bekannten Choreografen und Regisseuren in und außerhalb von England. In den letzten fünfzehn Jahren arbeitete er als Komponist und auch - in den bedeutenderen, jüngeren Stücken - als Performer eng mit Siobhan Davies zusammen.

Mit Jonathan Burrows verbindet ihn eine Serie von Duetten, die sie gemeinsam geschaffen, choreografiert, komponiert, auf die Beine gestellt und performt haben. „Both Sitting Duet“, „The Quiet Dance“, „Speaking Dance“, „Cheap Lecture“, „The Cow Piece“, „Counting to One Hundred“, „One Flute Note“ und „Show & Tell“ sind immer noch auf Tour und wurden von den beiden Künstlern fast 200 Mal in Belgien, Deutschland, England, Kanada, Japan, Portugal, Italien, Österreich, Frankreich, Schweden, Norwegen, der Schweiz, Spanien, Kroatien, Irland, den USA, Finnland, Litauen, Brasilien, Lettland, Estland, Polen, Südkorea, Griechenland, Rumänien, Ungarn, Türkei, Slowenien und Australien, gezeigt. „Both Sitting Duet“ erhielt 2004 den New York Dance and Performance 'Bessie' Award. „Cheap Lecture“ wurde 2009 zum angesehenen Het Theaterfestival in Belgien eingeladen.

Weiters schrieb Matteo Fargion Musik für das Theater, vor allem in Deutschland, wo er einige Male mit Elmar Goerden (Stuttgarter Staatstheater, Residenztheater München, Bochum Schauspielhaus und zweimal für das Theater in der Josefstadt in Wien), sowie mit Thomas Ostermeier bei der Schaubühne Berlin, zusammenarbeitete.

Matteo ist regelmäßig Dozent bei P.A.R.T.S., Anne Teresa De Keersmaekers Schule in Brüssel, wo er einen neuen Unterrichtszugang für Komposition für junge Choreograf_innen erarbeitet hat. Dieser stützt sich auf seine Praxis als Musiker und auf seinen Erfahrungswert als Performer. Kürzlich kreierte er drei Stücke für Tanz-Student_innen, zwei davon bei LABAN (London) eines bei MAPdance (Chichester) und an der Bedford University.
 
 

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Date: 21.07.2018, 22:44 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/id3773/