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ISMAEL IVO

Regina Brocke
© Regina Brocke

Modern Flow

Ein Gefühl von Vitalität

Dieser Workshop wird von Philipp Sageder musikalisch begleitet.

Intention als Bewegungsantrieb liegt jenseits von Technik. Ein sorgfältiges Warm-Up wird unsere Muskeln und Gelenke für komplexere Bewegung vorbereiten und unseren Geist und die Energie fokussieren.
Der Workshop ist von der Technik Lester Hortons inspiriert, die hier mit einer Reihe organischer Übungen kombiniert wird, die sich auf Entspannung, Atmung und Rhythmus konzentrieren. Inkludiert sind meditative Übungen, die eine Vertiefung des körperlichen Bewusstseins ermöglichen und Sensibilität schulen. Das Hauptaugenmerk liegt auf dem Bewegungsfluss: einfache Übungen, wie etwa das Beugen der Knie, setzen bei der nächsten Aufwärtsbewegung Energie frei, die wiederum ein Gefühl von Vitalität und Lebensenergie erzeugt. Unsere Sehnen und Gelenke sollen sanft und geschmeidig, wie Wasser imaginiert werden. Außerdem möchten wir eine erhöhte Beweglichkeit des Oberkörpers und die Genauigkeit der Arm- und Beinbewegungen erreichen. Hierzu machen wir eine Improvisations-Session, bei der das Bewusstsein von Körperbewegung auf die Freude am Flow stößt. Darauf folgt eine choreografische Sequenz.
Sowohl Körper als auch Geist werden für die bewusste Erfahrung von Bewegung geöffnet.

ANDERE WORKSHOPS VON Ismael Ivo

African Expressive Dance

Das Unaussprechliche und das Unerklärliche

Dieser Workshop wird von Ibou Ba & Aliou Dione musikalisch begleitet.

Kreation ist Bewegung: der heilige Tanz entsteht aus dem Bedürfnis sich mit den ewigen Quellen der kreativen Kräfte des Kosmos zu identifizieren. Die traditionelle Form des Kreises dient als Grundlage für diesen Workshop. Die Kreisform lädt die Teilnehmer_innen ein, mit ihrer eigenen Energie in Berührung zu kommen und sich mit allen Mitgliedern der Gruppe zu verbinden – Tanz als Ritual. Der Kontakt der Füße mit dem Boden, die Vibrationen des Beckens, die Ausbreitung der Arme befreien den Oberkörper. Sich wiederholende Bewegungen erlauben uns, unsere Wahrnehmung zu schärfen und den Körper soweit zu entspannen, dass die Gelenke entlastet und gut geölt werden.
Diese repetitiven Sequenzen erzeugen in uns den Wunsch das Unaussprechliche auszusprechen und das Unerklärliche zu wissen, aus dem einfachen Grund, weil wir eine Bewegung miteinander teilen. Durch spielerische Übungen werden wir in unsere Erinnerungen eintauchen und unser Bewegungsvokabular erweitern. Eine Wiederaufnahme des Kontakts des Körpers mit der Energie und den Lebenskräften.

ARTISTBIO: Ismael Ivo

„Ismael Ivo studierte Schauspiel und Tanz in Brasilien und trat dort als Solotänzer auf, bis er 1983 von Alvin Ailey nach New York eingeladen wurde. Dort setzte er seine Arbeit als Choreograf und Tänzer mit solistischen Stücken fort [...], in denen die charismatische Intensität und skulpturale Kraft seines Stiles ihm bald internationales Ansehen einbrachten. [...]“ (Oxford Dictionary of Dance, Oxford University Press)

Wesentliche Anstöße für die Entwicklung seines unverwechselbaren Stils bekam Ismael Ivo durch die enge Zusammenarbeit mit dem japanischen Butoh-Tänzer Ushio Amagatsu, Leiter der Company Sankai Juku, und mit Johann Kresnik, dem Pionier des deutschen Tanztheaters.

Weltweite Premieren und Tourneen mit seinen mittlerweile fünfzig abendfüllenden Choreografien haben Ismael Ivo zu einem Protagonisten des europäischen Tanztheaters werden lassen. Sein künstlerisches Interesse an der Erforschung eines Konzepts des Performativen Körpers führte zu zahlreichen gemeinsamen Projekten mit Künstler_innen wie Heiner Müller, George Tabori, Márcia Haydée und Marina Abramovic. Seine Arbeit „Die Zofen“ mit Yoshi Oida wurde in London als „Outstanding Performance of the Year“ prämiert. Neben seiner umfangreichen Arbeit als Choreograf und Tänzer bilden seine Tätigkeiten als Direktor von Festivals und Kultureinrichtungen einen weiteren Schaffensschwerpunkt.

Das 1984 von Ismael Ivo und Karl Regensburger gegründete ImPulsTanz - Vienna International Dance Festival hat sich über die Jahre zum größten Tanzfestival Europas entwickelt. Er steht dem Festival als Repräsentant und künstlerischer Berater vor und wurde für seine Leistungen in Wien mit dem Goldenen Verdienstkreuz ausgezeichnet.

Am Deutschen Nationaltheater Weimar war Ismael Ivo von 1997 - 2000 als Tanzchefchoreograf beschäftigt.
In den Jahren 2005 bis 2012 war Ismael Ivo Direktor des International Festival of Contemporary Dance und der Sparte Tanz der BIENNALE DI VENEZIA in Venedig. Sein innovatives Festival Programm wurde in Italien mehrfach ausgezeichnet. Er führte in Venedig den Goldenen Löwen der Biennale in der Gattung Tanz ein, den er an Pina Bausch, Jiří Kylián, Carolyn Carlson, William Forsythe und Sylvie Guillem überreichen durfte. Mit dem Ziel die professionelle Ausbildung auf nationaler Ebene in Italien auf ein neues Niveau zu heben, gründete er 2009 das Contemporary Dance Research Center ARSENALE DELLA DANZA, das 2011 in den Kanon der ständigen Institutionen der BIENNALE aufgenommen wurde. Von 2013 an wird dieses Ausbildungsprojekt in Wien und São Paulo unter dem Namen Biblioteca do Corpo fortgeführt. 2013 war Ismael Ivo Gastprofessor am Max-Reinhardt-Seminar der Universität für Darstellende Kunst in Wien.

Für seine Leistungen im Bereich von Kultur und Kunst wurde Ismael Ivo 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz Brasiliens ausgezeichnet.
Seit 2017 ist Ismael Ivo Direktor des Balé da Cidade de São Paulo.
Im November 2017 wurde er gemeinsam mit dem Dirigenten Roberto Mischung zum Co-Intendanten des São Paulo Opernhauses ernannt. Im selben Jahr erhielt er die Medaille von São Paulo und den Trofeu Black Race Preis.
 
 

GOOD TO KNOW

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Date: 21.07.2018, 07:38 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/id3738/