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DAMIEN JALET

© Mats Backer
© Damien Jalet
© Mats Backer
© Bettina Stoss
© Yoshikazu Inoue
© Hugo Glendinning
© Koen Broos

Physical Verses

Freiheit und Kreativität

In diesem Workshop arbeiten wir mit bestimmten choreografischen Vorstellungen, einige davon aus vergangenen Kreationen. Wir untersuchen verschiedene Bewegungsqualitäten, nutzen unsere Intuition und unseren persönlichen Hintergrund. Jede/r Teilnehmer_in wird das unterrichtete Repertoire weiterentwickeln und verändern. Wie finden wir Freiheit und Kreativität in diesem festgelegten Rahmen? Wir werden bestimmte Konzepte und Vorstellungen für eigene Kompositionen und Improvisationen nützen.

BITTE SNEAKERS MITNEHMEN!!!

Dieser Workshop wird von Aimilios Arapoglou assistiert.

Aimilios Arapoglou was born in Athens. In 2007, he graduated with his studies in International and European Relations. In 2011 he completed his studies at the Greek National School of Dance. Aimilios has been working with renowned choreographers, dance companies and artists such as: Sidi larbi Cherkaoui, Damien Jalet, Marina Abramovic, Nawa Kohei, David Zambrano, Hussein Chalayan, Riccardo Tisci, RootlessRoot Dance Company, Mor Shani, Theo Clinkard, the singer Nick Cave, Nicholas Lens, John Parish, Jukstapoz Dance Company. Subsequently he is freelancing throughout Europe, The United States and Japan with different projects and workshops that he leads or assists.

ANDERE WORKSHOPS VON Damien Jalet

Centrifugal Empowerment

Balance zwischen Kontrolle und Hingabe

Diese Klasse baut progressiv auf: beginnend mit tiefgehendem und eher statischem Stretching bis hin zu sehr physischen und dynamischen Phrasen.
Wir untersuchen die natürlichen Verbindungen in unserem Körper, wie wir die Schwerkraft (Zentrifugalkraft und kinetische Energie...) nützen können und wie wir den Boden als Partner in unsere Bewegung einbeziehen können. Wir werden einen ausgeprägten Sinn für das Organische entwickeln, mit besonderem Augenmerk auf Spiralbewegungen, die durch entgegengesetzte Kräfte entstehen sowie einer geschickten Nutzung des Schwerkraftzentrums im Körper.
Weitere Punkte, die in diesem Workshop behandelt werden sind: Balance zwischen Kontrolle und Hingabe, wie man die Energie einer Bewegung für die nächste nutzen kann und schließlich, wie man das Tempo einer Bewegung mühelos und in gelöstem Zustand erhöhen kann.
Die Teilnehmer_innen dieses Workshops werden an ihre körperlichen Grenzen kommen, nicht so sehr in Bezug auf die Intensität des Tanzes, sondern mehr in ihrer Flexibilität.

Dieser Workshop wird von Aimilios Arapoglou assistiert.

Aimilios Arapoglou was born in Athens. In 2007, he graduated with his studies in International and European Relations. In 2011 he completed his studies at the Greek National School of Dance. Aimilios has been working with renowned choreographers, dance companies and artists such as: Sidi larbi Cherkaoui, Damien Jalet, Marina Abramovic, Nawa Kohei, David Zambrano, Hussein Chalayan, Riccardo Tisci, RootlessRoot Dance Company, Mor Shani, Theo Clinkard, the singer Nick Cave, Nicholas Lens, John Parish, Jukstapoz Dance Company. Subsequently he is freelancing throughout Europe, The United States and Japan with different projects and workshops that he leads or assists.

Skid Technique

Damien Jalet kreierte 2017 das Stück „Skid“ für die Göteborg Tanzcompagnie, bei dem er seine Recherchen über die intensivere und intime Beziehung des Körpers mit Kraft und Schwerkraft, weiter vorantrieb. Die Tänzer_innen performten vierzig Minuten lang auf einer um 34 Grad geneigten Fläche von 40 Quadratmetern Größe. Gemeinsam mit dem Tänzer Aimilios Arapoglou und anderen Mitgliedern der Compagnie entwickelte er ein Alphabet an neuem Bewegungsmaterial, bestehend aus dem Wechsel von Kontrolle und Fallenlassen, Beschleunigung und Slow Motion, die entweder alleine oder mit Partner_innen ausgeführt werden können.

Dieser Workshop wird auf einer Fläche bei gleichem Neigungswinkel stattfinden und bietet damit die Möglichkeit, diese Erfahrungen mit der Schwerkraft mit anderen zu teilen. Neben der offensichtlichen Verspieltheit dieser Klasse, stärkt diese Arbeit das Grounding und das Zentrum von Tänzer_innen und erlaubt eine gewisse Unbekümmertheit in der Bewegung, die man sonst auf flachem Untergrund nicht erleben kann.

Schuhe mitbringen: Tabis und Kung Fu Schuhe eignen sich sehr gut, ansonsten möglichst biegsame Sportschuhe mit gut haftender Gummisohle.

ARTISTBIO: Damien Jalet

Der Franzose und Belgier Damien Jalet ist Choreograf und Performer. Seit 2000 arbeitete er sehr regelmäßig und eng mit Sidi Larbi Cherkaoui innerhalb der Compagnien Les Ballets C de la B und der Eastman Company, zusammen, wo er bei den Stücken „Rien de Rien“, „Foi“, „Tempus fugit“, „Myth“ und kürzlich in „Tezuka“ tanzte.
2002 entwickelten Jalet und Cherkaoui mit Luc Dunberry und Juan Kruz Diaz de Garaio Esnaola das Stück „d’avant“, das von Sasha Waltz and guests produziert wurde. Weiters kreierten Jalet und Cherkaoui das preisgekrönte Stück „Babel (words)“, für das sie 2011 zwei Oliver Preise für die beste Tanzproduktion und die größte Errungenschaft im neuen Tanz, sowie den Benois de la Danse Preis für die beste Choreografie (Bolshoi Theater, Moskau), erhielten.

Jalet arbeitet regelmäßig mit der isländischen Choreografin Erna Omarsdottir zusammen. Sie entwickelten in Zusammenarbeit mit der bildenden Künstlerin Gabriela Fridriksdottir die Stücke: „transaquania-out of the blue“, „transaquania-into thin air“ und „Ofaett (unborn)“. Omarsdottir und Jalet kreierten "black marrow" für die bekannte australische Compagnie Chunky Move beim Melbourne International Festival 2009.
2008 feierte Jalet die Premiere von "three spells" mit der Tänzerin Alexandra Gilbert und dem Komponisten Fennesz beim Tokyo International Arts Festival. Er arbeitete mit weiteren bekannten Choreografen, sowie Wim Vandekeybus („the day of heaven and hell“) und Akram Khan, für den er ein Solo im Stück „Desh“ entwarf.

Mit Spitzenkünstlern aus anderen Bereichen, entwickelte er zahlreiche Produktionen, wie z.B. mit dem Theaterregisseur Arthur Nauzyciel für den er die Choreografie und die Performance für das Stück „Julius Caesar“, bei A.R.T. Boston, oder für „The Seagull“ bei Cour d'honneur du Palais des Papes beim Avignon Festival, schuf.
Er arbeitete zusammen mit dem bildenden Künstler Antony Gormley („Babel“) und Jim Hodges (Show 2011 in der Gladstone Gallery NY) und den Musiker_innen Lady and Bird (Choreografie für die Oper „Red Waters“), Olöf Arnalds (Skript und Choreografie für das Musikvideo für das Lied „Surrender“ im Duett mit Björk), Florence and the Machine (Choreografie des Musikvideos für das Lied „No Light, No Light“) und den Editors (Choreografie für das Video „You don't know love“), wobei alle drei Musikvideos in Zusammenarbeit mit Arni und Kinski und dem Kameramann Christopher Doyle entstanden.
Weiters arbeitete er mit dem Fotografen Nick Knight und dem Designer Bernhard Willhelm an dem Video „Men in tights“, und mit dem Philosophen Giorgio Agemben und dem zeitgenössischen Musiker Stefano Scodanibio für die Choreografie der Oper „Il cielo sulla terra“ für die Oper in Stuttgart.

Im Februar 2013 schuf er eine wichtige choreografische Installation namens „les méduses“, die in einer der wichtigsten Ausstellungsräume des Louvre mit mehr als 30 Künstler_innen gezeigt wurde. Ebenso gelangte eine neue Version von Ravels Bolero, die er in Zusammenarbeit mit Marina Abramovic und Sidi Larbi Cherkaoui für Tänzer_innnen des Balletts der Pariser Oper kreierte.

Damien Jalet unterrichtet seine sehr spezifische Form der zeitgenössischen Tanztechnik für viele Compagnien und Institutionen, wie u.a. für das Pina Bausch Tanztheater (Wuppertal), ImPulsTanz (Wien), Panetta Movement Center (New York), Centros de las Artes (Mexico), Chunky Move (Melbourne), Atelier de Paris und Ménagerie de Verre (Paris).
2014 kreierte Damien Jalet das Stück „Yama“ für das Scottish Dance Theater und das Solo „inked“ für den Kathak Tänzer Aakash Odedra. Eines seiner nächsten Projekte ist u.a. eine Zusammenarbeit mit Hussein Chalayan für das Sadler’s Wells in London, geplant für 2015.
 
 

GOOD TO KNOW

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REBECCA PATEK "ineter(a)nal f/ear" © MARIA BARANOVA

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Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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Date: 21.07.2018, 07:58 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/id3618/