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ELIZABETH WARD

Julie Calbert
© Julie Calbert

Techno Witch Ballet

Wir sind daran interessiert ein Ballett zu tanzen und zu verwirklichen, das sich in diesen Zeiten frisch und belebt anfühlt.
Wir haben das Klavier einer klassischen Ballettklasse mit Drum Machines und Synthesizern getauscht und wagen in den Strukturen beider Kunstformen einen Vorstoß, um unser Ballett zu finden, das so erfrischend wie kaltes Wasser sein wird.

Die Körperlichkeit von Ballett erinnert an Leichtigkeit, Helligkeit, weitreichende und kollektive Qualitäten. In vielen der Ballett-Geschichten kommen Feen, Zauberinnen, Hexen und Geister vor. Was kann in diesen Linien im Körper in all ihren Ausdehnungen, Kreisen und Winken der Arme bei den Port de Bras, bei den Drehungen und Sprüngen gefunden werden, während man dem Tatkraft des Körpers lauscht? Wie kann das im gemeinsamen Tanz verstärkt werden – als Corps de Ballet?

Wir arbeiten daran, unseren Ohren, dem Erinnerungsvermögen unserer Muskulatur und unsere Geschichten zu vertrauen. Der Fokus liegt auf bewusstem Hören: auf die Musik, auf uns selbst und auf die anderen. Elektronische Musik arbeitet, genau wie Ballett mit Schritten und Sequenze(r)n: das eine erzeugt Bewegung und das andere Tonarten. In diesem Workshop werden wir ein besonderes Augenmerk auf Glissades (gleiten) und Reversé (verdreht, umgekehrt) legen.

„Da die Kraft berührt zu werden und zu berühren, bewegt zu werden und zu bewegen, eine unzerstörbare Fähigkeit ist, die nur durch den Tod bezwungen werden kann, ein Teil des Körpers ist, schwingt damit eine politische Haltung mit: Die Fähigkeit sich und andere aber vor allem die Welt zu verändern.“ – Silvia Federici In Praise of the Dancing Body

ARTISTBIO: Elizabeth Ward

Elizabeth Ward (geboren in Detroit 1977) ist Choreografin und Performerin, die derzeit in Wien lebt. Seit 2014 arbeitet sie mit dem elektronischen Musikproduzenten AC/Boy an einem Techno-Ballett-Projekt das im Brut, WUK (Wien), The Kitchen (New York), Trinosophes (Detroit), ANA (Kopenhagen) und am Boiler Room präsentiert wurde.

Ihre Soloarbeiten wurden in New York (Chocolate Factory, Danspace, Dixon Place, AUNTS, Movement Research bei Judson Church), Barcelona (La Poderosa), Berlin (Flutgraben), Detroit (Trinosophes), L.A. (Pieter PASD), Athens (Kiniterias), Seattle (Velocity), Brüssel (BAINS Connective) und Portland, Oregon (Disjecta) gezeigt.

Als Tänzerin performte sie in Europa und Nordamerika in den Arbeiten von DD Dorvillier, Miguel Gutierrez, Cathy Weis, Anne Juren, Jennifer Lacey, Liz Santoro, Linda Austin, Andrea Maurer, Yvonne Meier, Claudia Bosse, Michael Turinsky, The Bureau for the Future of Choreography, Nesterval, Vanessa Anspaugh, Mårten Spångberg, Veza Fernandez, Heather Kravas und Antonija Livingstone u. v. m.

2012 nahm Elizabeth am Postgraduate Program a.pass in Brüssel mit ihrer Recherche namens Ballet as an Emancipatory Practice, teil. Sie erhielt ihren B.A. Abschluss am Bennington College, wo sie (post-modernen) Tanz und Komposition studierte. Davor trainierte sie in Schulen in Atlanta, San Francisco, an der Joffrey Schule und beim Philadelphia Ballet.
 
 

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Date: 21.07.2018, 08:00 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/artist1232/