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ALIX EYNAUDI

FRITZ GIESE: KÖRPERSEELE, GEDANKEN ÜBER PERSÖNLICHE GESTALTUNG, MUNICH CA. 1924. © Alix Eynaudi, foto by G. RIEBICKE
© Nicolas Provost

Dancing On The Table In Dialogue

Die Freunde und Feindinnen der Enthemmung präsentieren: Der Tisch der Gehemmten.

Die reine Vernunft tanzt niemals auf dem Tisch, drum schicken wir sie zum Teufel! Auch die Scham geniert sich auf den Tisch zu hüpfen, drum geben wir ihr ebenso den Laufpass. Ferner sollen sich schleichen: Selbstzensur, Selbstsucht und Selbstoptimierung. Denn all dies steht unserem Ziel im Weg: einer fröhlichen „Ökonomie der Verschwendung“!
Lasst uns Dialoge von höchster Emotionalität und innigster Entäußerung schaffen. Suchen wir die Komik in der Verzweiflung und die Würde im Lächerlichen. Verlieren wir uns redend im Ungesagten und kaum zu Denken gewagten. Wenn uns die Worte ausgehen, greifen wir zu den Instrumenten. Und wenn du glaubst, alles gesagt zu haben, dann rauf mit dir auf den Tisch und tanzen!
Ruhe geben wir erst dann, wenn unser Tisch vor Freude unter uns zusammenkracht! Doch sollten wir am Ende alle nur klüger geworden sein, dann wäre wohl einiges schief gelaufen. Liebe mitbringen nicht vergessen!

ARTISTBIO: Alix Eynaudi

Alix Eynaudi lebt und arbeitet in Wien. Sie erhielt ihre Ausbildung als Balletttänzerin an der Oper von Paris und arbeitete in mehreren Ballettcompagnien bevor sie bei P.A.R.T.S., als die Schule gerade öffnete, weiter studierte. 1996 wurde Alix Mitglied von Anne Teresa De Keersmaekers Compagnie Rosas, wo sie sieben Jahre arbeitete.

2005 begann Alix ihre eigenen Arbeiten zu kreieren: „Crystalll“, in Zusammenarbeit mit Alice Chauchat (2005), „Supernaturel“ (2007), „Long Long Short Long Short“ (2009) in Zusammenarbeit mit Agata Maszkiewicz. 2011 führte ihre Recherche über Schlaf zu dem Stück „Exit“ in Zusammenarbeit mit Kris Verdonck, ein Solo das bis heute noch auf Tour ist und bei dem sie das Publikum Schlafen legt. 2012 kreierte sie das Duett „Monique“ mit Mark Lorimer, das von Bondage inspiriert war und 2015 das Stück „Edelweiss“, ein getanzter Rebus, der zwischen Abstraktem und Figurativem oszilliert. 2017 kreierte sie „Chesterfield“ das aus dem Einsetzen von Ledermanipulations-Techniken auf Körpern und Waren entstand. Es erzeugt ein Labyrinth aus Zeichen, das den Tanz zu etwas unendlich Sanftem, Unehrerbietigem und voller Hingabe macht. Derzeit arbeitet sie an „Noa & Snow“, ein Poesie-Studio während eines choreografischen Events, das ab Oktober 2018 einmal monatlich im Volkskundemuseum in Wien stattfinden wird.

Neben ihren eigenen Kreationen, arbeitet sie auch mit anderen Künstler_innen u.a. auch als Performerin zusammen. Sie performte u.a. bei Superamas, mit Kris Verdonck, Anne Juren, Boris Charmatz, Jennifer Lacey und Noé Soulier.

Alix’ künstlerische Praxis beinhaltet auch das Unterrichten, u.a. bei P.A.R.T.S. (Brüssel), ImPulsTanz, Panetta Movement Center (New York), HEAD (Genf) und La Manufacture (Lausanne).
 
 

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Date: 23.07.2018, 11:32 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/artist1197/