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HAGIT YAKIRA

© Camilla Greenwell
© Camilla Greenwell
© Hayley Madden
© Rachel Cherry
© Lilla Ztnnsky

(Dance) for Soul’s Sake

Trau dich und sei spontan!

In diesem Workshop präsentiert Hagit ihren einzigartigen Stil, der Elemente aus Jazz, zeitgenössischem Tanz und Improvisation verbindet. Der Fokus liegt auf Energie, Spontaneität, Lebendigkeit, Verspieltheit und Musikalität. Hagit verbindet Bodenarbeit, Yoga, Limón, Release Technik und originelle Improvisation, von super Musik begleitet, für eine andere Art des Tanzunterrichts.

Es ist ein Klasse voller Energie und Spaß, die Dynamik, Timing, Musikalität, Körperlichkeit und Emotionen betont – der Körpereinsatz und die Bewegung als Quelle für Experimente und Ausdrucksformen. Die Klasse lädt die Teilnehmer_innen dazu ein, in ihrer Art und Qualität der Bewegung spontan und couragiert zu sein, und fordert sie zu neuen Entscheidungen, Vertrautheit und Körperlichkeit auf.

Ein großartige Tanzklasse, die Hagit regelmäßig in London sowie bei Festivals und Tanzzentren in ganz Europa und in Israel unterrichtet.

Hagit entwickelt diese Technikklasse seit 13 Jahren weiter und schwört darauf, dass Tanz am besten in einer positiven, energetischen, schnellen und ekstatischen Umgebung erlernt wird, wo Bewegung, Emotion und Gruppendynamik zelebriert werden. Dies ermöglicht ihr, die Teilnehmer_innen bis an die Grenzen zu fordern und Spaß an der Bewegung zu finden. Sie bringt ihre Erfahrung und Expertise als Tanztherapeutin mit ein, ihren philosophischen Zugang zu Tanz und ihre eigene Performance- und Ausbildungserfahrungen. Sie fördert einen leidenschaftlichen, emotionalen und experimentierfreudigen Zugang zu Tanz und zu ihrer kreativen Arbeitsweise.

Der Schwerpunkt dieses Workshops liegt auf der Freude an Bewegung, die durch einfache, aber anspruchsvolle Tanzsequenzen entsteht. Es wird viel zwischen vorgegebenem Material und Improvisation gewechselt, so dass jede/r Tänzer_in seine/ihre eigene Art der Bewegung kennenlernen kann.

Dance Fusion – Dance Yourself to Consciousness

Erweitere deine Bewegungslandschaft

Über lange angeleitete Improvisation- und Contact Improvisations-Sessions sowie verschiedene körperliche Vorgaben, werden wir an unsere Empfindungen, Emotionen, Erinnerungen, Beziehungen und Verbindungen herangeführt. Wir arbeiten mit Wiederholung und Erschöpfung, indem wir die Details und Energie bestimmter Elemente ausgiebig untersuchen. Zwischen den Bewegungs- und Reflexions-Sessions entsteht eine Intimität und Bindung zu den anderen, was insgesamt zu einer körperlichen Herausforderung wird.

Die lustig-fröhliche Umgebung ermöglicht Hagit die Teilnehmer_innen an ihre Grenzen zu bringen und sorgt damit für Bewegungsfreude. Sie verbindet ihre Fähigkeiten und ihr Know-how als Tanzbewegungstherapeutin mit ihrer philosophischen Herangehensweise an Tanz, Performance und Unterricht. Dadurch fördert sie leidenschaftliche, emotionale und experimentelle Annäherung an Tanz und Improvisation.

Die Klasse ist also eine Einladung dazu, Hagits Herangehensweise an den kreativen Prozess zu entdecken, die sie mit ihren Tänzer_innen in ihrer Compagnie erarbeitet hat. Zusätzlich hilft diese Klasse den Tänzer_innen ihre eigene individuelle Bewegungsweise zu finden, verschiedene Hilfsmittel für choreografische Praxis auszuprobieren und sie bei der Ausweitung der körperlichen Ausdrucksfähigkeit und ihrer „Bewegungslandschaft“ zu unterstützen.

From exhaustion to emotion to recovery

Empathie, Akzeptanz und ein Sinn für Identität

„Meine Arbeit beruht auf Emotionen. Ich nütze Emotionen eher als Wissensquelle und Kommunikation, statt für den Ausdruck des Selbst. Ich beginne meine Recherchen mit verschiedenen körperlichen Vorgaben, die ich wiederhole und erschöpfe bis ich entdecke, welches emotionale Potential diese Übungen hervorbringen und provozieren. Diese Studien basieren meist auf Gruppenarbeit und beschäftigen sich daher mit Co- und gegenseitigen Abhängigkeiten. Das führt dazu, sich selbst in Beziehung mit anderen zu beobachten. Diese Arbeitsweise braucht sehr viel emotionalen Einsatz während dem kreativen Prozess und den Performances. Sie bedarf einer sehr tiefgründigen und vertrauensvollen Zusammenarbeit und bringt sowohl die Performer_innen als auch die Choreografin oder den Choreografen in eine verwundbare und ausgelieferte Situation.

Je mehr ich mich mit meiner Arbeit beschäftige, umso mehr erkenne ich, dass diese Arbeitsweise komplett auf Reaktion angewiesen ist. Und es ist genau dieser reaktive Teil meiner Arbeit, den ich als Recherche anbieten möchte – und zwar in Form eines kreativen und choreografischen Workshops. Dieser ist offen sowohl für Performer_innen und Tanzschaffende, als auch für alle, die sich dafür interessieren über Bewegung mit anderen in Kontakt zu treten.

In diesem Workshop möchte ich Bewegung mit emotionaler Intensität aufladen und Wege finden, wie man einander beobachten und aufeinander reagieren kann. Ich biete dabei Möglichkeiten an, wie man die Elemente auf die wir reagieren, hinterfragt. Dabei werden wir versuchen herauszufinden, ob diese Reaktion erstens eine tiefgreifende Erfahrung von Empathie und Akzeptanz, nebst Herausforderung und Ungewissem, auslösen kann – und zweitens, ob sie Informationen für weitere Recherchen über Beziehungen, Ästhetik und einem Sinn für Identität enthält.“
 

ARTISTBIO: Hagit Yakira

Hagit Yakira ist Choreografin, Performerin und Dozentin und lebt in London. Sie erhielt ihren Abschluss an der Akademie für Musik und Tanz in Jerusalem (Israel) und vervollständigte ihre Ausbildung am Laban Centre in London mit einem MA Studium für Europäisches Tanztheater. Sie ist qualifizierte Tanztherapeutin und arbeitet derzeit an ihrem Doktorat für Choreografie am Laban Centre in London. Ihre Recherchen umfassen feministische Theorien und Affekttheorie. Sie nahm an verschiedenen Workshops und Research Projekten mit u.a. Ohad Naharin, Yasmeen Godder, Milli Bitterli, Nigel Charnock, Rosalind Crisp, Rosemary Butcher teil.

Hagit unterrichtet Improvisation, Movement Research und Technik Klassen neben ihrer Arbeit als Choreografin am Laban Centre und The Place London, Northern School of Contemporary Dance in Leeds, Stavanger University in Norwegen, Bikurei Haetim in Tel Aviv. Sie hat international bereits viele Workshops geleitet, vor allem im Research und Choreografie Bereich in England, Skandinavien und Israel.

Nach einigen Jahren als Performerin und Dozentin, entwickelte sie ihre choreografischen Arbeiten und gründete die Tanzcompagnie Hagit Yakira Dance mit Sitz in London. Zu den bisherigen Stücken zählen zwei preisgekrönte: „Oh Baby“ erhielt 2009 den ersten Preis beim Kajaani Choreografie-Wettbewerb in Finnland, und „Somewhere between a self and another“ erhielt den zweiten Preis beim Burgos New York Choreografie Wettbewerb (New Dance Trend Category) in Spanien (2007).

Hagits künstlerische Arbeit wird vom Englischen National Fonds für Künste unterstützt und von Laban Centre London, Greenwich Dance London, Independent Dance London Yorkshire Dance Leeds, Dance4 Nottingham und Stavanger University, Norwegen beauftragt. Ihre choreografische Arbeit ist auf nationaler Ebene und weltweit bei Festivals und Tanzplattformen zu sehen. Sie wird oft von Compagnien weltweit beauftragt Choreografien zu kreieren.
 
 

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Date: 23.07.2018, 11:51 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/artist1131/