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ARCHIE BURNETT

© Marcus Koppen
© Karolina Miernik
© Karolina Miernik
© Andrew Eccles

urbanative package

Voguing

strike a pose!

„Ich bin in den Achtziger Jahren zufällig auf Voguing gestoßen. Ich habe Willie Ninja im Square Park in Washington kennengelernt, wo wir die Sonntag Nachmittage nach den Nächten im Loft (ein von David Mancuso gegründeter Club) verbrachten. Wir tanzten damals immer einfach auf den Straßen. David Mancuso nahm mich in meinen ersten Gay Club mit. Das Tanzen war elektrisierend, und ich dachte mir: das muss ich lernen! Seither bin ich auf der Vogue-Welle.

Das Leben ist ein Club. Zu meinen Zeiten war der Club so etwas wie ein sicherer Hafen für uns Außenseiter, die nicht in die Gesellschaft passten. Ich hatte Glück, zu erkennen, dass man „In“ der Szene statt „Aus“ der Szene sein kann. Alle urbanen Tanzformen sind wichtig. Sie sind die Stimme der Jugend, und das in jeder Generation. Mit allen ihren Tücken, die man nicht vernachlässigen sollte. Ich möchte euch sozusagen einen Teil meines Lebens vorstellen und hoffe wir können das Freiheitsgefühl hochleben lassen!
Wir werden uns auf Genauigkeit und das Vokabular der Positionen konzentrieren, Hintergründe und Charakteristika ausarbeiten, lernen im Moment zu sein und vor allem uns organisch zur Musik zu bewegen. Ich werde ältere und neuere Formen von Vogue vorstellen: Male Vogue, New Way Vogue und Vogue Femme.“
Voguing ist ein Stil, der in den 1980er Jahren entstanden ist und sich dem Posieren von Foto-Modellen und sogar Einflüssen aus den Tanzsälen der 1930er Jahre in Harlem bedient. Lineare, eckige und zackige Bewegungen werden dabei kombiniert. Voguing ist seit der Gründung der Truppe Vogue Evolution im Jahr 2008 in New York wieder sehr populär geworden.

urbanative package

Waacking

Back to the 1970ies!

„Als Kind durfte ich nicht zum Tanzunterricht und so wurde das Fernsehen mein Lehrer. Wir hatten damals kein YouTube und reisen durfte ich auch nicht, also blieb mir nur die einstündige TV-Show Soul Train jeden Samstag. Ich schaute sie mir heimlich an. Auf diese Weise lernte ich Waacking kennen. Ich liebte es, aber niemand kannte es in meiner Umgebung, da es ausnahmslos an der West Coast in L.A. getanzt wurde. 1980 lernte ich Tyrone Proctor, einen Soul Train Tänzer kennen, später traf ich Shabba-Doo (2001), Ana Sanchez (2007) und Toni Basil (2009). Seither praktiziere ich Waacking.
In diesem Workshop werde ich den Fokus auf Rhythmus und organische Musikalität verknüpft mit Emotion, Selbstbewusstsein und dem „im Moment sein“ legen.
Waacking hat seinen Ursprung in den Clubs der 1970er Jahre. Der Club ist ein Lebensstil kein Zeitvertreib. Das Leben ist der Club.“

ARTISTBIO: Archie Burnett

Archie Burnett ist ein sehr angesehener Underground Club Tänzer in New York City, und war ein Tänzer der ersten Stunde in den 1970er und 1980er Jahren, der bekannt wurde für seinen einzigartigen Stil im Waacking und Voguing.
Er war ein guter Freund und Assistent des legendären "Voguing"-Grossvaters, Willi Ninja, und ist bis heute ein wichtiges Element in der New Yorker Tanzszene. Er wird immer wieder als Schiedsrichter für Battles engagiert, so wie letztes Jahr bei der „Funky Stylez“ 2009.

Er wirkte mit in der Dokumentation „Check Your Body at the Door“ (2001) von Dr. Sally Sommer, (Professor an der Florida State Universität), die das Bewegungsvokabular der legendären New Yorker House-Tänzer Archie Burnett, Willi Ninja, Ejoe Wilson, Marjory Smarth, Conrad Rochester u.a. durchleuchtet. In dieser Dokumentation, die teilweise von der National Endowment of the Arts Stiftung möglich gemacht wurde, werden Interviews mit Tänzer_innen der New Yorker Tanzszene und klassisches Filmmaterial aus den späten 1980-er und frühen 1990-er Jahren gezeigt. „Check Your Body at the Door“ ist heute eine historische Dokumentation, die New Yorks House Tanzkultur der ersten Stunde bezeugt.

„Ich bin durch die Welt gereist, um das zu tun was ich am besten kann: den Vibe der New Yorker House Szene zu verbreiten. Ich habe in der „Check Your Body at the Door“von Sally Sommer mitgewirkt, die das Leben einiger Tänzer_innen widerspiegelt, die das Herz der Undergroundszene bilden. Wir begannen 1991 mit dem Film. Ich bin heute stolz darauf sagen zu können, dass diese Dokumentation eine Momentaufnahme dieser Ära geworden ist. Tanzen war immer meine Stimme, mein Körper mein Instrument und Musik meine Leidenschaft. Musik möge niemals sterben! Es ist nicht vorbei, bevor es nicht vorbei ist!“.
 
 

GOOD TO KNOW

Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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danceWEB Brunch 2015 © Karolina Miernik

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Date: 23.07.2018, 11:52 | Link: https://www.impulstanz.com/workshops/2018/artist1087/