IMPULSTANZ FESTIVAL LOUNGE

ImPulsTanz festival lounge 2019 / Nodstop © yako.one
ImPulsTanz festival lounge 2019 / Nodstop © yako.one

Von 15. Juli bis 15. August 2021 heißt euch täglich ab 22:00 Uhr die ImPulsTanz Festival Lounge im Kursalon Wien im Stadtpark willkommen und bietet mit einem vielfältigen Programm an Live-Konzerten und DJ-Sets eine optimale Atmosphäre der Begegnung und des Austausches!

An zwei Abenden öffnet der gesamte Kursalon seine Tore und begrüßt internationale Musik-Acts bei den ImPulsTanz Festival Lounge Extended Abenden.

15. Juli – 15. August 2021, ab 22:00
Kursalon Wien im Stadtpark, Johannesgasse 33, 1010 Wien
Live-Konzerte • DJs • Liegestühle • Fotoautomat

FM4 Fridays – in Kooperation mit dem österreichischen Jugendsender FM4 kommen die besten DJ-Exporte des Landes bei uns hinter die Turntables.

Live’n’Local – die Festival Lounge 2021 zeigt ein breites Spektrum an österreichischem Musikschaffen und bietet ihren Akteur*innen eine einzigartige Plattform. Vor allem noch nicht all zu bekannte Acts stehen im Fokus der Schiene Live’n’Local.

Affine Records Nights – die Aushängeschilder des Wiener Ausnahmelabels drehen auch heuer wieder an den Plattentellern.

ImPulsTanz on Decks – alt bekannt, stets geliebt: Jeden Dienstag sorgen ImPulsTanz Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Workshop Dozent*innen für ausgelassene Tanzmusik.

ImPulsTanz Soçial hat eine eigene Facebook-Seite. Folge uns für regelmäßige Updates!

  • Freier Eintritt Sonntag–Mittwoch
  • Eintritt Donnerstag & Samstag: €10 / Freitag: €8
    -> Freier Eintritt mit: Performance-Tickets desselben Abends & Workshop & Research Teilnehmer*innen-Pass
  • Eintritt Festival Lounge Extended: €15/€12

Wir freuen uns darüber, sommerliche Partynächte in der ImPulsTanz Festival Lounge veranstalten zu können. Sehr wichtig dabei ist uns, ein respektvoller Umgang und ein tolerantes Miteinander. Bei unseren Veranstaltungen haben Rassismus, Sexismus und Gewalt keinen Platz.

 

© Alex Gotter

15. Juli: Lou Asril & That Good Ẅibe Collective (cn & Marina)

I love it when your body shakes to the beat. Die ersten Worte, die von Lou Asril im März 2019 zu hören waren, konnten prägender und prägnanter kaum sein. Es ist die Eröffnungszeile seiner Debütsingle Divine Goldmine, und sie verfehlt ihre Wirkung nicht: so simpel sie sein mag, so kraftvoll und tief dringt sie mit der samtig-eigenwilligen, unerwarteten, souligen Stimme durch jede Faser des Körpers. Mit 11 beginnt Lou Asril eine klassische Klavierausbildung, mit 15 steht er zum ersten Mal mit eigenen Songs auf der Bühne und stellt eine Band zusammen. Mit 17 gewinnt er den Joe Zawinul Award und bereist die Studios von Los Angeles – er hat schon früh die Erwartungshaltung hochgeschraubt und hat uns nicht enttäuscht: neben Platz-1-Charts sowie prominenten Playlist-Platzierungen und Award-Nominierungen (Best Alternative bei den AAMA, FM4 Award) folgen Festival-Einladungen und Konzerte (Popfest Wien, Live-Auftritte bei den Austrian Amadeus Music Awards, Glatt&Verkehrt Festival, Eurosonic Noorderslag Festival), die den ersten Eindruck mehr als bestätigen: seine Welt aus viel Gefühl und sanftem Groove hat er nicht für sich allein gebaut. Ein Auge auf die Tanzfläche, das andere tief verschlossen für einen Blick nach innen – seine Musik und Texte treffen den Zeitgeist. Hör- und spürbar wird dies – aber lange nicht nur – bei seinen erstaunlichen Live-Sets. Der lange geplante Höhepunkt der noch jungen Karriere war für den Release der Mini-LP louasril mit einem längst ausverkauften Konzert im WUK an seinem 20. Geburtstag gesetzt. Nur war dieses am 12. März das erste prominente Opfer der tags zuvor kommunizierten Einschränkungen für Live-Veranstaltungen. Doch Lou Asril lebt für die Bühne – und so ließen er und seine Band sich auch von den ungewöhnlichen Umständen dieses Sommers nicht davon abhalten, in angepasster Form live zu spielen (Glatt&Verkehrt Festival, poolbar Festival). Selbst mit physischem Abstand vermochte es Lou Asril, Ohr und Herz der Hörer*innen zu erreichen. Immer wieder schimmert auch Lou Asrils Begeisterung für Hip Hop und elektronische Musik durch: im Sommer 2020 folgt der Release seiner Single Berlin, Pretty City, für die er mit dem Hamburger Producer AgaJon zusammengearbeitet hat; für den gemeinsamen Auftritt bei den Austrian Amadeus Music Awards 2020 veröffentlichen Lou Asril und (Conchita) WURST das progressive, elektronische Cover des Austro-Hits Lovemachine. Nicht zuletzt das zeigt: das Universum von Lou Asril ist noch lange nicht fertig gebaut. Dies ist erst der Anfang. 

Seit 2014 gibt es That Good Ẅibe Collective mit ihrer Basis in Wien nun schon. Die vier Frauen unterschiedlicher Herkunft teilen vor allem die Liebe zur Musik. Genretechnisch sind cn, Marina, Tmnit & Zeisl vorwiegend im Rap zuhause, dennoch bringt jede einzelne durch ihren eigenen, persönlichen Zugang zum Genre neue Richtungen mit ein. Aufgelegt wird neben Rap unter anderem auch auch R’n‘B, Neo-Soul, Electronic und Bass. Heute bei uns: cn & Marina.

16. Juli: FM4 Friday feat. Trishes & DJ Johanna

Als Co-Moderator von Österreichs größter HipHop-Radioshow „FM4 Tribe Vibes“ kennt dieser DJ & Produzent Trishes aus Wien das Genre, seine Mutationen und den verzweigten musikalischen Stammbaum in und auswendig. In seinen DJ Sets stellt er die Verbindungen zwischen verschiedenen Generationen in den Vordergrund, hält es aber vor allem auch tanzbar.

​​​Soul, RnB, Hip Hop, Trap, UK Sounds, Drill, Future Beats und Afrobeats sind DJ Johannas Spezialgebiete. Die 22-jährige DJane mit Philippinisch-Österreichischen Wurzeln hat schon in den ersten sechs Monaten ihrer Karriere durch Auftritte in den besten Wiener Clubs sowie in internationalen Clubs in Deutschland und Portugal auf sich aufmerksam gemacht. Musik, Kunst und Fashion haben Johanna ihr ganzes Leben inspiriert und geprägt. Jetzt stellt sie Ihre Skills im neuen A1 NOW Format, namens AUX als Moderatorin unter Beweis. www.dj-johanna.com/
© Maraskino

17. Juli: Live’n’Local feat. Maraskino (live) & FRANCO FORTE

Maraskino ist nicht nur Band, sondern Performance-Art-Quartett mit der Mission zu irritieren. In schillernden Farben, extravaganten Outfits, High Heels und Kokosduft werden traditionelle Vorstellungen von Männlichkeit gebrochen und befreiend anstößige Bilder ungeniert in den Mainstream befördert. Die Abgründe eingefleischter Rollenbilder und sexistischer Gefüge werden über Texte, Outfits und Darstellung thematisiert, persifliert und aufgearbeitet. Musikalisch werden Genres gebrochen, vermischt und neu geordnet: Hörspiel trifft auf Clubtracks, Postkartenpop folgt auf Nonsens-Balladen, Happy Hardcore wird zu Soundtrack. Maraskino knüpft an die Arbeit von Künstler*innen vieler Generationen an, die sich nicht straight positionieren woll(t)en und honoriert diese. Maraskino führt künstlerische Traditionen des Brechens von Gender- und Sexualitätsnormen fort und etabliert ein neues Genre: Contemporary Porn Pop. „Contemporary“ wie das Jetzt mit all seinen Ärgernissen, Möglichkeiten und dem Wunsch nach eskapistischer Extravaganz, „Porn“ wie klebrig, berdreht, verzerrt und „Pop“ wie verdaulich und amüsant.

FRANCO FORTE ist als DJ in zweiter Generation, zu den Beats von Moroder, Run DMC & Depeche Mode aufgewachsen. Bei ImPulsTanz freuen wir uns auf ein schweiß- und mundwinkelnachoben- treibendes Set bei dem es stetig Endorphine regnen kann. Galaktisch, zeitweise episch & mit viel Liebe.
© Favoritn

18. Juli: Favoritn

Favoritn – dieses mal mit Carmen und Patrick hinter den Turntables. Euch erwartet musikalische Verwöhnung quer durch den House-Garten: funky Vibes, groovy Discohouse und Oldschool Klassiker aus den 90’s. Diese ausgewählten Tracks lassen sogar Jack und Joe und Jill durch die Nacht tanzen!
© Karin Hackl

19. Juli: monophobe DJ Set

Die Musik von Monophobe ist so einzigartig, so außergewöhnlich, dass sie einen auf die Tanzfläche fallen und musikalisch kapitulieren lässt. Fragmente eines unglaublich breiten Spektrums an musikalischen Einflüssen sowie Bruchstücke aus dem Alltag fließen in dynamischen Produktionen zusammen, verändern sich ständig, entwickeln sich zu etwas Neuem in dem Moment, in dem man glaubt, endlich zu begreifen, was los ist. Die schieren Produktionsfähigkeiten, die dahinter stecken, sind nicht von dieser Welt, mit ausgeklügelten Synthesizer-Linien, die auf unvorstellbare Weise moduliert werden, und Grooves, die so ausgeklügelt sind, dass es unmöglich ist, stillzustehen, und noch schwieriger, herauszufinden, wie man sich dazu bewegt. Wir freuen uns schon auf eines seiner seltenen DJ-Sets.
© Emilia Milewska

20. Juli: ImPulsTanz on decks

Jeden Dienstag schwingen ImPulsTanz Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Workshop Dozent*innen die Turntables für die Shakeria.
© OFF THE GRID

21. Juli: OFF THE GRID

OFF THE GRID steht für ernstzunehmenden Clubsound am Puls der Zeit, der die reiche Geschichte der elektronischen Musik und all ihre Einflüsse mitdenkt, aber nicht mit der Retro-Masche daher kommt. Stellt euch einen Abend vor, an dem Electro-, Techno- oder Jungle-Fans gleichermaßen auf ihre Kosten, aber nicht aus dem Rhythmus kommen. Eine Party, wie sie Wien längst nötig hatte: hart aber geschmackssicher, tanzbar und frei von unnötigen Schubladen was Genre oder Tempo anbelangt.

soundcloud.com/off_the_grid_vienna
© Hanna Fasching

22. Juli: Live’n’Local Lan Rex (live) & Mala Herba (live) & Anna Leiser

Lan Rex präsentiert die Debüt-EP Absatz 1, benannt nach Lena Lens Kühleitners ehemaligem Soloprojekt. Live Konzert im Duo mit Lisa Grabner. Absatz 1 bewegt sich mit zarter Schlagkraft. Kunstvolle Vocal-Arrangements werden von anmutigen Synth-Sequenzen unterstützt und führen genussvoll eine metallische Heilung herbei. "Lan Rex stellt sich den Kräften, bewegt sich durch große Räume und atmet gleichmäßige Klangwellen, die das Drängen und Ziehen unserer Gegenwart ausgleichen."(Tender Matter).

Mala Herba ist das Soloprojekt der Klangkünstler*in und queeren Musikaktivist*in Zosia Hołubowsk. Mala Herbas Auftritte basieren auf traditioneller Musik, Magie und der Dämonologie Osteuropas und sind klangliche Rituale. Die Musik schöpft aus Darkwave und minimaler Synth-Wave, manchmal knackt die Melodie, die Stimme wird zu einem magischen Zauber und der Song verwandelt sich in eine Geräuschkulisse. Polyrhythmische Pulsationen werden auf Deckschichten aus harschen Geräuschen und bearbeiteten Archivsamples gestapelt, dann setzt der arpeggierte Bass wieder ein und die Musik oszilliert zwischen gespenstischer Italo-Disco und EBM. Nachdem Mala Herba auf Compilations von Labels wie DKA, Exiles und Total Solidarity by Oramics gefeatured wurde, veröffentlichte Mala Herba im Januar 2021 die Debüt-LP Demonologia bei [aufnahme+wiedergabe], gefolgt von einer digitalen EP Omnia Vanitas mit zwei Remixen und zwei Covern auf dem gleichen Label.

Anna Leiser ist seit mehr als einem Jahrzehnt integraler Bestandteil der Wiener DJ Szene. Als Veranstalterin mit ihren Kollektiven Resolut, später Bebop Rodeo, O.K. und Utopia 3000, als langjährige Mitarbeiterin des sound:frame-Festivals für audiovisuelle Kunst, vor allem aber als DJ und Plattenliebhaberin, hat sie ihren Stil zwischen verschiedenen Aspekten von House, Techno und Electro bis hin zu Post Punk und Wave entwickelt, mit hörbaren Einflüssen der warmen analogen Sounds Detroits.
© Slack Hippy & Sebastian Schlachter

23. Juli: FM4 Friday feat. Slack Hippy & Sebastian Schlachter

Geboren in London und aufgewachsen im friedlichen Cornwall, verließ Slack Hippy England auf der Suche nach neuen Gefilden. Seit 1991 lebt er in Wien und betätigt sich regelmäßig in den angesagtesten Clubs der Stadt, im restlichen Österreich und auch europaweit als DJ. Er ist Resident-DJ der freitags ausgestrahlten Radioshow La Boum De Luxe auf FM4 und Co-Host sowie Initiator der monatlichen FM4-Breakbeat-Show Dogs Bollocks. Slack Hippy hat sich als technisch versierter DJ einen Namen gemacht, der viele musikalische Überraschungen in seiner Plattenbox bereithält und einen guten Instinkt für die Zufriedenstellung der musikhungrigen Crowd aufweist

Sebastian Schlachter ist seit früher Kindheit Musiker, und war mit 10 Jahren einer der jüngsten eingeschriebenen Studenten im Salzburger Mozarteum. Seit 1996 ist er, beeinflusst von Pierre Boulez, Luigi Nono, Stockhausen etc., der Komposition elektronischer Musik verfallen. 2002/3 feierte er internationale Erfolge mit seiner Electro-Punk-Band Twinnie, erschienen auf Cheap Records und bespielte Festivals, wie das Sonar 2003. Zur selben Zeit arbeitete er mit DJ 3Volt an 2 modernen Tanzopern, die unter anderem in der Volksoper/Wien aufgeführt wurden. Seit 1998 ist Sebastian Schlachter für das akustische Layout von FM4 mitverantwortlich und seit 2000 sorgt er für den Inhalt und den Klang von La boum de luxe, der wöchentlichen Sendung für Clubkultur und Musik auf FM4. Seit 2010 betreibt er gemeinsam mit Umberto Gollini X&I und Jimmy Zurek, das Label „Vienna Wildstyle Recordings“, welches bereits 18 Releases vorzeigen kann.
© Hanna Fasching

24. Juli: Live’n’Local feat. XING (live) & That Good Ẅibe Collective (Tmnit & Zeisl)

Das stilistische Spektrum von XING rangiert zwischen melancholischen Melodien, Hip Hop Elementen, Einflüssen aus dem R&B und einer großen Menge Soul. Aus den verschiedenen musikalischen Hintergründen und einer tiefen, rauchigen Stimme, welche auch Höhen unbeschwert meistert, ergibt sich eine Soundscape voll fesselnder Beats und intimen Texten mit gesellschaftskritischer Substanz. Nach ihrem Abschluss vom Pop BORG Linz, etablierte sich XING in der österreichischen Musikszene unter anderem als Backgrounds Sängerin bei Lou Asril und Ines Kolleritsch. Um ihr Soloprojekt weiterzuentwickeln, zog die Singer-Songwriterin 2018 von Linz nach Wien. Das Debüt folgte im Mai 2020 mit ihrer ersten Single Own the Gold, welche aus ihrer Zusammenarbeit mit Produzent Thomas Bernhard heraus entstand. Bereits als Jugendliche bemerkte sie, dass sie und ihr Aufwachsen in einem chinesischen Haushalt in den Mainstream-Medien nicht dargestellt wurden. Vor herausfordernden Themen wie diesem scheut sie auch in ihren Songs nicht zurück. Own the Gold behandelt den Culture Clash genauso wie Rassismus. Seitdem folgten zwei weitere Singles, jede eine Story für sich, bahnt XING sich ihren eigenen Weg, in der Musik wie auch sonst im Leben. Sympathisch ungeschönt und roh erzählt sie von Erfahrungen mit Bodyshaming, Selbstfindung, sowie Dramen in Freundschaft und Liebe, in denen sich Zuhörer*innen wiederfinden. Momentan arbeitet XING an der Fertigstellung ihrer EP und blickt voraus auf diverse Tourneen, Veröffentlichungen und Kollaborationen, die für 2021 geplant sind. Live wird sie hierbei unterstützt von Ines Kolleritsch (Keys, Backing Vocals), Julian Berann (Drums) und Thorsten Kaiser (Bass, Synthbass).

Seit 2014 gibt es That Good Ẅibe Collective mit ihrer Basis in Wien nun schon. Die vier Frauen unterschiedlicher Herkunft teilen vor allem die Liebe zur Musik. Genretechnisch sind cn, Marina, Tmnit & Zeisl vorwiegend im Rap zuhause, dennoch bringt jede einzelne durch ihren eigenen, persönlichen Zugang zum Genre neue Richtungen mit ein. Aufgelegt wird neben Rap unter anderem auch auch R’n‘B, Neo-Soul, Electronic und Bass. Heute an den Turntables: Tmnit & Zeisl.
© Tropical Thunder

25. Juli: Tropical Thunder

Ihr könnt Tropical Thunder in den Tropen irgendwo zwischen dem Hafen der Unentschlossenheit und dem Südwesten der Unordnung finden. Hier funktioniert kein GPS. Palmen sorgen für die Tarnung. Pässe sind nicht erforderlich. Inselmusik regiert. Trefft sie in der Reetdach-Bar oder kommt einfach in den Kursalon im Stadtpark!

Monsieur Gostoso (Tropical Thunder)
www.soundcloud.com/monsieurgostoso
www.facebook.com/monsieurgostoso/

Josua Zajons (Dyskoteka Diaspora)
soundcloud.com/josuazajons
www.instagram.com/j.zajons/

Djust Benzes (Benzes Night)
soundcloud.com/lala-aka-djustbenzes
www.instagram.com/blackpowerslide/

Moonshine Bunny
soundcloud.com/josuazajons/sets/moonshine-bunny

Guy LeDouche (Tropical Thunder)

Napoleon Disconite (Lo-ve-Fi)
www.instagram.com/_instaaaron_/?hl=de
 
© Sounds of Blackness

26. Juli: Sounds of Blackness

[SOB] ist ein Kollektiv von Künstler*innen (verschiedener Formen – DJs, Musiker*innen, Schauspieler*innen, Produzent*innen), Aktivist*innen und Unternehmer*innen mit Sitz in Wien mit dem Ziel, die kulturelle und ethnische Vielfalt im urbanen Raum in europäischen Städten zu feiern. Wir drücken das Feiern der Vielfalt durch Visuals, Sound & Tanz neben anderen Kunstformen und Events aus.

Rajanish DAS
Ayo ALOBA
Thiago ROSA
Tonica HUNTER

sobvienna.com/
© yako.one

27. Juli: ImPulsTanz on Decks

Jeden Dienstag schwingen ImPulsTanz Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Workshop Dozent*innen die Turntables für die Shakeria.
© Affine Records

28. Juli: Affine Records Night – On Decks: The Clonious & Cid Rim

Trifft man The Clonious mit hunderten Kopfhörern die direkt in sein musikalisches Epizentrum fließen, ist man einer relativ hohen Wahrscheinlichkeit ausgesetzt Zeuge eines diffizilen organisch-maschinellen Klonvorgangs zu werden. Mit Hang zur Detailarbeit und obsessivem Perfektionismus, ist er ein Vertreter eines unkonventionellen und vor allem fiktionalen Konzepts. Jemand der das scheinbar Unbedeutende und das offensichtlich Wesentliche zusammenfügt und in weiterer Folge wieder Musik in Rhythmus und Harmonien zerlegt um wieder festzustellen das Jazz die unumstößliche Mutter des Ganzen ist. 

CID RIM aka CLEMENS BACHER kennt man als Jazz-Drummer, Produzenten und Multi-Instrumentalisten aus Wien und vor allem für seinen hybriden Zugang zu Musik und Sounds insgesamt. Auch in Kombination mit Künstlern wie DORIAN CONCEPT oder THE CLONIOUS kam man an dem Musiker in den vergangenen Jahren nur schwer vorbei.
© Astrid Knie

29. Juli: Live’n’Local feat. Synesthetic Ivo (live) & Caorli

Hinter der exaltierten Kunstfigur Synesthetic Ivo steckt der österreichische Klarinettist und Komponist Vincent Pongracz den man in der europäischen Jazz Szene von seinen Projekten Synesthetic Octet und Synesthetic4 kennt. Kennzeichnend für die Musik von Synesthetic Ivo sind die dadaistischen Rap Texte auf erfundener Sprache, welche humorvoll und eigenwillig einen modernen, musikalischen Nihilismus feiern. Mit dem Debütalbum 1V0 und dem dazugehörigen Video YHLD öffnet er eine Türe zu zeitgenössischem experimentellem Hip Hop, die auch live weit offen bleibt.

CAORLI IS A PLACE ON EARTH

// Carini
Flashy, but classy. Autoalleinfahrmusik: Beyonce - Halo. Lieblingsgenre: geil. Wichtige Botschaft: Bettina, pack deine Brüste dorthin wo du willst!

// Korli
Flashy. Definitely not classy. Spielt Justin Bieber auch für lau. Kann zu Busta Rhymes rappen. Lieblingslied, wenn betrunken: Baywatch Theme.

// Caorli
too funny to be cool

instagram.com/caorli_
facebook.com/caorli

30. Juli: ImPulsTanz Festival Lounge Extended A-Side


GNUČČI (SE/YU) live

DJ Support:
Dalia Ahmed (FM4)
DJ Phekt (FM4)

An zwei Abenden öffnet der gesamte Kursalon Wien seine Pforten, willkommen zu der ImPulsTanz Festival Lounge Extended!

Die A-Side begrüßt die temperamentvolle jugoslawisch-schwedische Künstlerin und Performerin GNUČČI. Sie nutzt ein breites Feld an Stilen, eklektischen Einflüssen und musikalischen Räumen, um bombastische, bassorientierte Tracks zu kreieren. Während ihrer Live-Auftritte entfesselt sie ihre kühne und laute weibliche Energie, lädt den Raum mit Freiheit auf und fordert zum gemeinsamen Feiern auf. Ihre Musik ist nicht nur ein Katalysator von Energien, sondern auch ein Aufruf, in Interaktion zu treten, zu teilen und auf einander aufzupassen. Egal ob das Publikum von ihrem energiegeladenen Rhythmus, ihren witzigen Raps oder ihrer charmanten Stimme und ihren Hooks in Bann gezogen wird, GNUČČI beweist sich als vitale Stimme und ein must-see live Erlebnis. 
www.instagram.com/ana.gnucci.rab

Der DJ-Support kommt von den FM4 Heros and Heroines Dalia Ahmed und DJ Phekt.

Dalia Ahmed ist Radio Moderatorin und Musikjournalistin bei Radio FM4 wo sie jede Samstag Nacht Hip Hop, Afrobeats, RnB und mehr in Dalia’s Late Night Lemonade präsentiert. Als DJ wird’s musikalisch etwas rougher mit einer Auswahl globaler Club Sounds, die aus den Boxen wummern.
fm4.orf.at/radio/stories/fm4daliaslatenightlemonade/

DJ Phekt gilt als wahrer HipHop Connaisseur der ersten Stunde hosted gemeinsam mit Trishes seit Jahren erfolgreich die Sendung FM4 Tribe Vibes. Die älteste und wichtigste HipHop Show des Landes, mit dem Anspruch, die heimische und internationale HipHop-Szene in möglichst vielen Facetten akustisch abzubilden. Man darf sich also auf Hip Hop in all seinen Facetten, Ausflüge in Richtung Funk, Reggae, Elektronik und Soul inklusive freuen.
fm4.orf.at/radio/stories/fm4tribevibes/

Karten im Vorverkauf: €12,-
Vorverkauf für Workshop- & Researchteilnehmer*innen: €8,- (nur an den Tageskassen)
Karten an der Abendkasse: €15,-
TICKETS
© Marko Mestrovic

31. Juli: Live’n’Local feat. Eli Preiss (live) & DJ Hauswein

Wenn man über zeitgeistigen R’n‘B & Rap aus Österreich spricht, kommt man an Eli Preiss nicht vorbei. Das hat die 22-Jährige in der Vergangenheit immer wieder unter Beweis gestellt. Mit ihrem zuletzt erschienen Track Danke Mami brachte sie Wien (& ihre Mum) einmal mehr auf die Landkarte des Deutschraps und Songs wie Noch down? oder ihre F.E.L.T.-EP zeigen wie vielfältig Eli Preiss ist. Vollkommen zurecht hat das junge Talent mittlerweile einen Deal bei MOM I MADE IT in der Tasche. Genau dort erscheint mit Aba warum jetzt die neue Single von Eli Preiss. Und auf der verteilt die Künstlerin zu einem hypnotischen Beat von prodbypengg bossy und selbstbewusst eine Ansage nach der nächsten an alle Nichtgönner und Nichtskönner. Unterstützung bekommt Eli Preiss bei ihren empowernden Moves von niemand geringerem als beslik meister. Der Düsseldorfer Rookie-Rapper gilt aktuell als eines der vielversprechendsten Deutschrap-Talente.

DJ Hauswein ist Zahra Khan, eine irisch/pakistanische Künstlerin und DJ, die in Wien lebt. Sie ist die Veranstalterin der Common Contact Events in Wien und NYC, Mitbegründerin und Co-Kuratorin von @nede.exp in Richmond, VA und Gründungsmitglied des I've Got My Period Kollektivs. Musikalisch liegen ihre Wurzeln in der Hip-Hop-Kultur, aber im Laufe der Jahre hat sie sich zu einer Vorreiterin bei der Entdeckung und Unterstützung aktueller und aufstrebender Club-Genres entwickelt. Hauswein verfolgt eifrig die Entwicklung und die Bewegungen innerhalb dieser Formen sowohl auf virtuellen Plattformen als auch an Auftrittsorten, wo die wahre Action stattfindet. Wenn sie auftritt, kann man Chaos erwarten - grenzüberschreitende, hüftschwingende, schmutzige Sounds ohne Ende und jede Menge Überraschungen.

soundcloud.com/djhauswein
www.instagram.com/nede.exp/
© Fear le Funk

1. August: FearLeFunk Allstars

Fear le Funk – HNGBR, Ottomatic & Ra-B aka Raberto Blanco
Die drei Resident-DJs des umtriebigen Fear le Funk Kollektivs aus Wien, stehen für einen Sound abseits von Chart-Etablierung und klick-generierten Hypes. So finden sich neben den geliebten Sounds aus Detroit, sowie der East- und West Coast auch stets frische Beatmusik-Produktionen oder Remix Anspielstationen aus beinahe allen Breitengraden des Hip Hop-zugeneigten Erdballs in ihren Sets. Ein ordentlicher Schuss Funk, Bossa Nova und die eine oder andere Brise Soul dürfen dabei natürlich auch nicht zu kurz kommen. Danceable to head-nod joints guaranteed: Fear le Funk!

Home: www.fearlefunk.com
Instagram: www.instagram.com/fearlefunk
© Ruscherl

2. August: Pezo Fox & Rawkat (steelo radioshow)

Pezo Fox & Rawkat (steelo radioshow) sind seit mehreren Jahrzehnten in der Wiener DJ Szene tätig. Schon Anfang der 90er bespielten sie die damals aufkommenden Hip Hop-Clubs. Die Leidenschaft zu Musik und Tanz hält die beiden Freunde über all die Jahre an den wheels of steel aller relevanten Clubs der Stadt. Als hosts der STEELO RADIOSHOW auf superfly.fm unterhalten Pezo Fox & Rawkat musikaffine Menschen worldwide. Momentan definiert sich das Duo soundtechnisch über Disco, Breakbeats und funky Hip Hop. Get down and boogie!
© yako.one

3. August: ImPulsTanz on Decks

Jeden Dienstag schwingen ImPulsTanz Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Workshop Dozent*innen die Turntables für die Shakeria.
© MALEFIZ

4. August: MALEFIZ

MALEFIZ öffnet wieder die große Bühne für alle hartgesottenen Tanzoptimist_innen und taumelt mit ihnen durch eine großunartige Nacht voller verquer-verspielter POP-ELEKTRO-TANZ-MUSIK.

Die queer Party erprobten DJs NicA & J’aime Julien haben zuletzt den ganzen Wiener Rathausplatz bei der Regenbogenparade und beim CSD in Berlin das Brandenburger Tor zum beben gebracht. Für Impulstanz legen sie ihr „Best Of Dancy Pop Tracks“ auf die virtuellen Plattenteller.

DJ LINEUP
NicA (PiNKED)
fb.com/djane.nica
Instagram: @djnicamusic

J'aime Julien (MALEFIZ, HONEY)
fb.com/jaimejulien
Instagram: @jaimejulien

© Samira Dezaki

5. August: Live’n’Local feat. Samira Dezaki (live) & Dial1808

Samira Dezaki steht auf der (medialen) Bühne, seit sie 11 Jahre alt ist. Auftritte, Videos, Battle-Rap-Veranstaltungen prägen ihren Weg bis heute. In ihren Texten legt Samira Dezaki großen Wert auf Authentizität, das starke Auftreten und die Selbstständigkeit von Frauen in der Männerdomäne Hip-Hop und Rap. Damit spielt die Rapperin auch in ihren Auftritten, mit sexy Choreografien an der Pole Dance Stange und verführerischen Outfits öffnet sie sich dem Blick der Rezipient*innen und personifiziert aber dabei Empowerment pur – nämlich vor allem für sich selbst.

Dial1808 ist basslastiger Girl Power Trap, Italo Discoklänge und ganz viel Airhorn. Pewpewpew. Das ist die musikalische Spielwiese von DJ SteffiFeffi und DJ Vivi Dag. Das Wort DJane hören sie gar nicht gern, denn in Schubladen wollen sie sich nicht stecken lassen. Im Wiener Untergrund kennt man sie für Ihre frechen Sets, eklektisch und mit viel Passion. Sogar am Splash Festival in Deutschland hat man schon zu ihren Sets getanzt. Wer Feuer löschen will wählt 122, wer Fire erleben will wählt 1808.

hosted by

© Emilia Milewska

6. August: Franjazzco & Kido Soon

Franjazzo:
– DJing clubs, raves, festivals, bars, stations and streams since 1997
– Part of disko404 collective in Graz, co-host of Service nights in Vienna and infamous Giro di Greifenstein open air
– Keen on any kind of dance music with a soulful vibe, mostly Disco, House and Footwork
– Releasing sample-based music every now and then on labels including Balkan Kolektiv, Ten Toes Turbo or disko404

Kido Soon:
– part of Praterei and 313RADIO 
– house (chicago 80s, New York 90s – warm and sweaty)
© Cecile Believe

7. August: Live´n´Local feat. Cecile Believe (live) & Joja

Die Stimme ist ein mächtiges Medium, jene von Cecile Believe ist unverkennbar. Cecile Believe wurde zuerst durch ihre Arbeit als Sängerin und Co-Autorin von SOPHIEs Oil Of Every Pearl's Uninsides bekannt und hat sich zu einer beliebten Künstlerin der zeitgenössischen Underground-Popmusik entwickelt. Mit ihrer Musik, die dezidiert dem Post-Genre zuzuordnen ist, will Cecile die Grenzen von Pop, Club und Experimentalmusik verschieben und dabei Raum für eine breite Palette von Stimmungen und emotionalem Ausdruck lassen. 2020 gab es zwei Veröffentlichungen von Cecile, ihre Debüt-EP Made in Heaven und ein spannendes Mixtape, Plucking a Cherry From the Void, letzteres wurde in drei Monaten in der zweiten Hälfte des Jahres 2020 produziert. Beide Veröffentlichungen wurden von der Kritik gelobt und von den Fans sehr geschätzt. Mit einer Stimme, die viele Momente im Leben der Zuhörer*innen untermalt hat, ist Cecile Believe zu einer sehr beliebten Künstlerin mit einer treuen Fangemeinde geworden.

Die Wienerin Joja hat es sich seit mehr als 20 Jahren zur Aufgabe gemacht Grenzen zu erodieren und ist immer auf der Suche nach den verbindenden Elementen in den zugrundeliegenden Strukturen. Johanna Mayr-Keber arbeitet in der Architektur, ist Kulturveranstalterin, veröffentlicht ihre Produktionen auf dem Label duzzdownsan und ist Host und DJ der Radioshow FM4 La Boum De Luxe. Auf ihren Plattenteller serviert sie mit Vorliebe Synth- und Noise-lastige Tracks mit four-to-the-floor, Hip-Hop und Grime Beats, die meist von eindringlichen Vocals oder Rap begleitet sind.

hosted by

© Photobox

8. August: H∆NN∆ & B.Visible

Mit Fingerspitzengefühl an den Turntables für Beats, Bass und Artverwandtes, überzeugt die Wienerin H∆NN∆ mit vielfältigen Mixes, ansteckender Energie und Euphorie. Den Stil ihrer Sets – ob alleine oder gemeinsam mit ihrem DJ Partner Dizzy Dee – lässt sich am Besten beschreiben als Hip Hop gepaart mit Future-Beats, Bass und Eklektizismus. 

Der Wiener Produzent und DJ B.Visible übt sich beständig daran, sein Schaffen mit jedem neuen Projekt kontinuierlich voran zu treiben. Jede Idee reiht sich daher bewusst in einen übergeordneten Entwicklungsprozess ein. Seine Musik erfährt in Folge dessen eine organische Reifung, die stets etwas Neues hervorbringt, sich dabei aber immer auf elektronische Bestandteile und vermeintlich verstaubte akustische Schichten als Kernelemente zurück besinnt. Diese Dualität spiegelt sich in allen Aspekten seines künstlerischen Gesamtwerks wieder. Zum einen durch DJ Sets, die sich aus second-hand Platten und modernen Produktionen speisen als auch in Form von Live-Darbietungen, die dem Publikum eine völlig neue Dimension und Generosität eröffnen. B.Visible weicht die Grenzen zwischen Analogem und Digitalem auf eine so unverkennbare und elegante Weise auf, das es beinahe schon den Anschein erweckt, es vollzieht sich gänzlich natürlich. 
© Worst Messiah  & Testa © Lazy Eyes

9. August: Worst Messiah & Testa

Worst Messiah (Anagramm von Thomas Wisser).
Underground Rap, Beats und Obskures, viel Vinyl. 
worstmessiah.bandcamp.com/

Der Tiroler DJ und Produzent Testa ist Mitbegründer des Labels Duzz Down San und Teil diverser instrumental und Rap Formationen, u.a. e.g. Restless Leg Syndrome, Von Seiten der Gemeinde oder Nødstop. Seine DJ Sets bestechen durch Beat-,Hip Hop- und Rap Tracks. 
© Karolina Miernik

10. August: ImPulsTanz on Decks

Jeden Dienstag schwingen ImPulsTanz Mitarbeiter*innen, Künstler*innen und Workshop Dozent*innen die Turntables für die Shakeria. 
© Oh, That's Nice

11. August: Oh, That’s Nice

Oh, that's Nice ist ein nachhaltiges Kulturereignis, das verschiedene Facetten der Musik und der visuellen Künste miteinander verbindet. Sein Hauptziel ist es, eine organische Erfahrung zu schaffen und zu pflegen, die Wert auf Freiheit, Respekt und Vielfalt legt, sowie Mikrogemeinschaften innerhalb des Weltmusik-Bienenstocks zu vereinen.

Die Crew besteht aus drei multidisziplinären Künstlern, die eine gemeinsame Leidenschaft für Musik und eine generelle Ästhetik der kraftvollen, extravaganten Seltsamkeit teilen. Dizzy Dee ist der Wiener Lokalkolorit, der Farben, Klänge und Bewegungen des Unfugs mitbringt, inspiriert von seinen vielen Reisen rund um die Welt; während der aus New York stammende Kutzkutz das Evangelium der Musik in seiner sinnlichen und doch delinquenten Routine verbreitet... aus den unerforschten Tiefen des Balkans stammend, baut Succubus eine Perspektive auf, die nach Wahrnehmung ohne Grenzen sucht. Zusammen bildet das Trio ein böhmisches Voltron auf der Mission, die Stadt gegen Langeweile und Monotonie zu verteidigen. Jeder, der sich auf ihre musikalische Reise begibt, wird eine Welt voller Launen und Wunder entdecken. Der ständige Wechsel von Themen und Schauplätzen sorgt für ein intimes Erlebnis, das durch die Rhythmen traditioneller Weltmusik verstärkt wird - eine kosmische Vielfalt aus Hip-Hop, Funk, Soul, Beats und allem, was dazwischen liegt. 
© Kinetical & P.tah

12. August: Live’n’Local feat. Kinetical & P.tah (live) & Spinelly

Nach ersten Featureparts und gemeinsamen Liveauftritten war schnell klar, dass die Chemie zwischen den zwei MC-Veteranen stimmt: Auf ihrem ersten gemeinsamen Release GHOST zeigten Kinetical & P.tah 2018 als Vorreiter im deutschsprachigen Raum eine authentische Variante von Grime. Nach der Veröffentlichung und den vielen darauffolgenden Liveshows war schnell klar, dass die Zusammenarbeit nahtlos weitergehen würde. Auf organische Weise entstand so das zweite gemeinsame Projekt LIFT, ein 14-Track starkes Album, auf dem sich P.tahs deutsch- und Kineticals englischsprachige Raps in Abwechslung abermals perfekt ergänzen. Kontemporärer Rap und Bassmusik nach britischem Vorbild sind wieder die Grundlage und verbinden all ihre Einflüsse zu einem kohärenten Ganzen, in dem Versatzstücke aus HipHop, Drill, Garage oder Dancehall auf natürliche Weise ihren Platz finden. Ruffer Grime-Sound auf 140 BPM und Representer-Themen haben das erste Album geprägt. LIFT zeigt ein insgesamt breiter gefächertes Soundbild, mehr unterschiedliche Stimmungen und Tempi. Das eröffnet den Raum für eine größere thematische Vielfalt in den Texten, für nachdenkliche Zeilen und melodische Hooks, die im Ohr bleiben. Andere Tracks zeigen deutlich ihren Background in der Clubmusik und laden zum Feiern ein. Bei den gemeinsamen Songs von Kinetical und P.tah stehen die technischen Fertigkeiten und die Qualität der Delivery im Vordergrund, nicht zuletzt als wohltuender Kontrast zur sprachlichen Beliebigkeit im aktuellen Rap-Mainstream. Dabei kommt den Liveshows eine besondere Bedeutung zu, die vom Sessioncharakter nächtelanger Soundsystem-Parties und der Freude am Performen beider Protagonisten geprägt sind. Derweil unterstreicht die Zweisprachigkeit des Duos die Internationalität des Projekts, welches genauso im nicht-deutschsprachigen Ausland funktioniert: Bookings in Slowenien, Ungarn, Frankreich und Italien beweisen den lebendigen Austausch über Landesgrenzen hinaus ebenso wie die Kollaborationen mit Künstler*innen aus Tschechien, Großbritannien, Deutschland oder Gambia. 
An den Decks werden sie live üblicherweise von B.Ranks begleitet, den mit Kinetical eine langjährige musikalische Reise mit hunderten gemeinsam absolvierten Stageshows und DJ-Sets verbindet. Durch seine Verwurzelung in den Bass-Communities in Wien und Linz, sowie der Zusammenarbeit mit P.tah bei der Eventserie BLVZE war die Begleitung des Projekts als Live-DJ nur logisch und konsequent.

Spinelly ist eines der aufstrebenden Talente, die in den letzten Jahren aus dem Umfeld des Duzz Down San-Labels hervorgetreten sind. Aufgewachsen in Zams in Tirol, wurde sie von Pionieren aus der Gegend inspiriert, die sie heute teils als Kollegen bezeichnet; 2012 begann sie selbst an ihren Skills hinter den Turntables zu feilen. Mittlerweile in Wien wohnhaft, war sie bereits mehrmals auf Radio FM4 mit prominent platzierten Mix-Beiträgen zu hören. Mit diesen repräsentiert sie sich und das Label Duzz Down San, wo 2018 mit dem Instrumental Night Walk auf dem 10-Jahres-Jubiläums-Tape X ihre erste Produktion erschienen ist. Als Mitorganisatorin des monatlichen Clubb Duzz – einer Institution in Sachen experimentellem Hip Hop und Elektronik – ist sie im Wiener Celeste regelmäßig hinter den Decks zu sehen, aber auch in Clubs weit über die Stadtgrenzen hinaus ein gern gesehener Gast. Der Grund sind Spinellys technisch versierte Sets, die sich durch Vielseitigkeit und Aktualität auszeichnen und zeigen, dass sie unablässig auf der Suche nach neuer und aufregender Musik ist. Dabei hat sie nicht die leiseste Scheu Genregrenzen zu überschreiten: Sie mischt (Indie-)Hip Hop mit Grime, Halfstep-D'n'B und anderen Spielarten der Bassmusik und vergisst dabei nie, ein paar exklusive Tracks aus ihrem musikalischen Umfeld unterzubringen.
soundcloud.com/spinelly-1/delayedmix

hosted by

© Lee Harather

13. August: ImPulsTanz Festival Lounge Extended B-Side

FVLCRVM (SK) live

DJ Support:
Kristian Davidek (FM4 Davideks)
Moska (radio nula, DJ saraieva)

Die B-Side begrüßt den von osteuropäischen Vorstädten geprägten Künstler FVLCRVM, der an der Kippe zwischen Mainstream & Underground die Unberechenbarkeit zelebriert. ADHS-verzerrte Produktionen von Nischen-Club-Genres treffen auf sanfte Pop-Musikalität mit neu erfundenem 90er-Jahre-Vibe. In Anlehnung an den Namen eines verrückten russischen Düsenjägers hat FVLCRVM seine Form in der Unbeständigkeit gefunden. Von Spotify als Nummer 1 für die renommierte "Fresh Finds'' Playlist ausgewählt, ging der erste Track mit FVLCRVMs eigener Stimme "Hi!" viral und wurde bald von BBC Radio 6 Music gefeatured. Dies verschaffte dem in Bratislava lebenden Künstler sofortige Aufmerksamkeit von Vorreiter*innen wie Mary Anne Hobbs oder Machinedrum. Mit seinem noch erfolgreicheren Nachfolger "Words", der es auch in die Song Of The Day-Auswahl auf KEXP schaffte, bot FVLCRVM eine knackige und eloquente Sichtweise auf Popmusik und gewährte dem Betrachter einen Blick in eine verblüffende Version einer dystopischen Zukunft. Auf der jüngsten, im Sommer 2020 erschienenen "Attentioncore"-EP erweist sich FVLCRVM einmal mehr als außergewöhnlich talentierter Künstler und beleuchtet den kreativen Buzz im Osten Europas. In Sachen Produktion verbindet der Multi-Instrumentalist gekonnt moderne Club- und Elektronikmusik mit eingängigen Pop-Hooks und sozialkritischen Texten zu einem cleveren und erfrischenden Klangbild. Mit seinen Live-Shows schlägt FVLCRVM die Brücke zwischen DJ-Set und Live-Performance und erregte bereits im letzten Jahr die Aufmerksamkeit der Intendanten von Reeperbahn und ESNS. Nach dem Pandemiejahr 2020 ist er nun mehr als bereit, so schnell wie möglich wieder auf die Bühne zu gehen.
fvlcrvm.com 

Der DJ-Support kommt von der FM4 Legende Kristian Davidek und der phänomenalen Vinyl DJ Moska.

Kristian Davidek ist Radiohost, DJ und performing artist mit der Agenda, Auftritte in immer neuem Licht erscheinen zu lassen. Von theatralischen Wearables bis zu einem back-to-back Set mit einem live Drummer auf der Bühne reicht die Palette. Für seinen Job als Tastemaker bei Radio FM4 und die musikalische Auswahl bei DJ Sets gilt der gleiche Slogan: „Make You Feel“, ein Zitat aus einem Interview mit dem britischen Bandleaders Jools Holland. Die Musik reicht von edgy Disco und House als Fundament bis zu Techno und Breakbeat, es gibt grollende Synthiebässe, melodische Hooks und Percussion. Und ein bisschen Italo hat auch noch niemandem geschadet. Kristian hat in zahlreichen Clubs gespielt und auf namhaften Festivals performt, von der berüchtigten Fusion in Deutschland über das Lighthouse in Kroatien bis zum Frequency in Österreich. Auf die Frage nach seinem Lieblingsauftritt aller Zeiten gibt es eine unveränderliche Antwort: „Der nächste“.
kristiandavidek.com/

Moska ist ein Vinyl-DJ und Multimedia-Künstlerin aus Ljubljana (SI), die derzeit in Graz wohnt. Seit sie klein war sammelt und erforscht sie alle Facetten der Musik und spielt ein breites Spektrum an Genres von Hiphop, Afrobeat, Funk bis hin zu Breaks, Footwork, Juke und so weiter. Sie ist Gründerin einer wöchentlichen Radioshow auf dem Online-Radio Nula namens Mishmash Mo'!, Teil des DJ-Duos DJ Saraieva, arbeitet gelegentlich mit Radio Helsinki zusammen (Radio LoPass-Show) und organisiert selbst Veranstaltungen.
hwww.mixcloud.com/evajakimoska/

Karten im Vorverkauf: €12,-
Vorverkauf für Workshop- & Researchteilnehmer*innen: €8,- (nur an den Tageskassen)
Karten an der Abendkasse: €15,-
TICKETS
Zanshin & Jakob Bouchal

14. August: Affine Records Night – On Decks: Zanshin & Jakob Bouchal

Zanshin (Gregor Ladenhauf) ist ein Soundkünstler und Produzent elektronischer Musik aus Wien. Der Name "Zanshin" ist einem Konzept aus der japanischen Kampfkunst entlehnt und bedeutet grob übersetzt: "balanzierter Geist". Dieser Name reflektiert seine vielen Interessen und Inspirationen – dementsprechend versucht er seine Ideen in drei kreativen Richtungen zu kanalisieren: Als Zanshin veröffentlicht er Musik auf Affine Records und disko404 und produziert unterschiedlichste Remixe und Stücke, von treibenden, polyrhythmischen Dancefloortracks bis zu experimentellen Klangstrukturen, die teils massive oder auch ganz fragile Ausformungen annehmen können.  Auf der Bühne kann man Zanshin bei seiner Live-Performance erleben, bei der er die Tracks in Echtzeit arrangiert und je nach Gelegenheit einnehmende, herausfordernde und energiegeladene Erlebnisse bietet. Oder als DJ, wo es ihm große Freude bereitet, einfach nur gute Musik zum Tanzen zu spielen, sei es moderner Techno/Bass Music und/oder House mit einem starken Funk und Jazz Einschlag. Gemeinsam mit Daniel Kohlmeigner veröffentlicht er Musik unter dem Namen Ogris Debris. Ihr Markenzeichen ist eine Mischung aus eingängigen Gesangslinien und erfindungsreicher, kraftvoller House Music und sie lieben es, das Publikum mit ihrer energetischen Live-Show zu unterhalten. Nicht zuletzt bildet Zanshin gemeinsam mit dem Künstler und Programmierer Leonhard Lass das Duo Depart, wo die beiden immersive, eindrucksvolle und eindringliche AV-Installationen und Performances mit einem Hang zur Poesie ersinnen und umsetzen. 

Jakob Bouchal interessiert sich aus Prinzip für alles. Seine aktuellen Entdeckungen teilt er begeistert mit der Welt, verpackt sie am liebsten in Geschichten – beim Auflegen, und auch sonst. Der Rahmen dafür: je nach Ambiente und Uhrzeit verträumt-jazzige Electronica-Sounds, warme, flächige House Grooves, oder kompromissloser Techno für verschwitzte Morgenstunden.
© The P's

15. August: The P’s (live) & THE ZEES

The P's … Die Band ohne Song…

Der legendäre Wiener DJ ZUZEE (Waxolutionists) hat seine Frau MRS. ZEE - eigentlich Tänzerin - an die Turntables geholt! Gemeinsam als THE ZEES beweisen sie mit ihrem einzigartigen Sound, dass die Kombination von Musik und Tanz nicht nur das Geheimrezept für eine glückliche Ehe, sondern auch für unvergessliche Partynächte ist. Musikalisch aufgetischt wird, was in die Kategorie „funky“ fällt und kann in Abhängigkeit der Zutaten (Hip Hop, Soul, Funk, Disco, House,...) variieren – schmecken wird’s auf jeden Fall!

www.facebook.com/THEZEESmusic
www.instagram.com/the_zees_

ImPulsTanz Soçial in Kooperation mit FM4.

 

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Date: 06.08.2021, 01:14 | Link: https://www.impulstanz.com/social/2021/festivallounge/
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