MARIE GOUDOT & ALAIN FRANCO

© Anne Van Aerschot
© Anne Van Aerschot

Moving To Bach / The Goldberg Variations, BWV 988

Das Research Project konzentriert sich auf das Schaffen von Bewegungsmaterial, das den spezifischen Prinzipien folgt, die Anne Teresa De Keersmaeker in ihrem neuesten Stück Die Goldberg Variationen, BWV 988 verwendet hat. Marie Goudot und Alain Franco werden einen Schwerpunkt auf die Musik von Bach legen und eine Verbindung zwischen dieser Musik und dem persönlichen, neu geschaffenen Material herstellen.

Die Goldberg Variationen gehören zu Bachs späteren Werken, in denen der Komponist in einem Spiel von Variationen, Kanons und Fugen die Grenzen musikalischer Themen überschreitet. Für diese Komposition ging er von einer einfachen und ruhigen Melodie aus, verbunden mit einer darunter liegenden Basslinie, die sich stetig zu einem musikalischen Kosmos entfaltet, der sich mit außerordentlicher Vielfalt und beispielloser Komplexität offenbart.

Für die Bewerbung schick uns bitte folgende Materialien an workshopoffice@impulstanz.com:

  • Motivationsschreiben (pdf)
  • Lebenslauf (pdf)
  • Foto (jpeg, jpg)

Ein gemeinsames Projekt mit den Wiener Festwochen

ARTISTBIO: Marie Goudot

Marie Goudot (geboren 1978 in Frankreich) studierte Tanz an der Schule Rudra Béjart in Lausanne. Sie trat 1998 dem Béjart Ballet Lausanne bei und verließ es im Jahr 2000, um eine Karriere als Freelancerin einzuschlagen. Während ihrer mehrjährigen Arbeit bei Russell Maliphant in London und später bei der Compagnie Alias in Genf began ihre Praxis in zeitgenössischem Tanz und Contact Dance. 2005 gründete sie zusammen mit Michaël Pomero und Julien Monty das Kollektiv Loge 22, einen Raum für choreografische Forschung und kollektive Kreationen. Loge 22 hat bis heute etwa ein Dutzend Tanzproduktionen geschaffen, darunter auch Filme und Choreografien. Loge 22 ist Mitbegründer des europäischen SPIDER-Festivals, das Veranstaltungen in Slowenien, Kroatien, Griechenland, Frankreich und Belgien durchführt. Im Jahr Seit 2010 tanzt Goudot in unterschiedlichen Produktionen der Compagnie Rosas: Cesena, Vortex Temporum, Work/Travail/Arbeid, Mitten wir im Leben sind/Bach6Cellosuiten, Die sechs Brandenburgischen Konzerte und Così fan tutte.

ARTISTBIO: Alain Franco

Alain Franco (geboren 1964 in Belgien) schloss sein Klavier- und Musiktheorie-Studium in Belgien und Israel ab und erwarb einen Post-Master-Abschluss in Musikwissenschaft des XX. Jahrhunderts am Ircam-Ehess-Institut in Paris. Sein Interesse für zeitgenössische Musik und Kunst, sowohl als Pianist als auch als Dirigent, führte zur Zusammenarbeit mit renommierten Ensembles und Musiker*innen wie dem Ensemble Modern (Frankfurt), dem Ictus Ensemble (Brüssel), dem Philharmonischen Orchester von Lüttich, dem Orchester der Oper Lyon, dem Kammermusikensemble von La Monnaie (Brüssel) und dem Oh Ton Ensemble (Oldenburg). Darüber hinaus – und als ästhetische und künstlerische Erweiterung seiner Praxis – entwickelte er nach und nach eine originelle und umfassende Reflexion über Repräsentation und Performance. Dies führte zu künstlerischen Kooperationen mit Performer*innen, Choreograf*innen und Theaterregisseur*innen wie Anne Teresa De Keersmaeker, Meg Stuart, Thomas Plischke, Kattrin Deufert, Jan Lauwers, Romeo Castellucci, Isabelle Schad, Benjamin Vandewalle, Arkadi Zaides, Daniel Linehan und Karim Bel Kacem.

 
 

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Date: 05.08.2020, 12:29 | Link: https://www.impulstanz.com/research/2020/id4268/
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