You are using an unsupported browser, so some features may not work. Please upgrade to a modern browser
Ihr Webbrowser ist veraltet und wird leider nicht in vollem Umfang unterstützt.

WILL RAWLS

Will Rawls
© Will Rawls

DISNEGATIF

Wenn ein choreografisches Dispositiv einen Rahmen dafür bietet, die Sprache einer Performance zu verstehen, könnte sich ein Disnegativ vielleicht die choreografischen Instrumente zunutze machen, die Dinge zum Zusammenbrechen bringen. Basierend auf Theorien von black performance und Zweideutigkeit werden wir nachdenken und diskutieren über den Körper als Nullpunkt, an dem Rassenmerkmale sichtbar sind, und darüber, wie Systeme der Bedeutungsgebung diese verstärken. Die Frage ist: Was bricht zusammen, wenn wir die Choreografie als Werkzeug der Sinnstiftung ablehnen? Was kann uns füreinander und für unseren besonderen Ursprung sensibilisieren und uns über ein Gebiet möglicher neuer Positionen zum Thema Beziehungen verteilen? Wenn der Sinn ausbleibt, treten andere Prioritäten und Fähigkeiten zutage, die – wie auch alle Körper – untrennbar mit Gegenständen, dem Fleisch, Äußerungen und dem Raum verbunden sind. Ein wichtiger Aspekt unserer Untersuchungen ist die Frage, welches Recht wir haben, aus einander schlau zu werden, und welche Werkzeuge wir glauben, dafür zur Verfügung zu haben. Als tägliche körperliche und diskursive Beschäftigung werden wir uns mit erfundenen und bekannten Methoden auseinandersetzen, mit deren Hilfe Zusammensein und Getrenntsein geübt werden kann. Worauf dieses Unterfangen hinausläuft, ist schwer zu sagen. Es beginnt damit, jeden Tag das Negativ dessen kundzutun, von dem wir wissen, dass es die Wahrheit ist.

ARTISTBIO: Will Rawls

Will Rawls ist Choreograf, Autor und Tänzer und lebt in Brooklyn, New York. Seine künstlerische Praxis verbindet Tanz mit anderen Medien und untersucht die Poesie von Schwarzsein, Ambiguität und Abstraktion. Rawls zeigte seine Arbeiten in The Chocolate Factory, MoMA PS1, Performa 15, The Whitney Museum of American Art, [8:tension]/ImPulsTanz und Portland Institute of Contemporary Art. Neben seinen eigenen Werken arbeitete er mit Ishmael Houston-Jones zusammen und kuratierte die Danspace Project Plattform 2016: Lost and Found. Mit einem Fokus auf die generationsübergreifenden Auswirkungen der AIDS-Epidemie auf Tänzer_innen, Frauen und POC, half er bei der Organisation der Performances, Rekonstruierungen, Diskussionen und war Ko-Herausgeber des Katalogs Lost and Found: Dance, New York, HIV/AIDS, Then and Now. Seine anderen Publikationen wurden bei Artforum, Triple Canopy, les presses du réel, The Museum of Modern Art, The Hammer Museum veröffentlicht. Er erhielt den Prix Jardin d'Europe (2016) und ein Guggenheim Fellowship (2017). Als Performer arbeitete er mit Marina Abramovic, Jerome Bel, Alain Buffard, Xavier Le Roy, Björn Safsten und Tino Sehgal.
 
 

GOOD TO KNOW

© ImPulsTanz

Alles über unsere vorangegangenen Festivals finden Sie HIER

Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

Sneak previews auf unsere aktuellen Performances, oder sweet Memories vergangener Workshops und Festival-Events sehen Sie hier. MORE

© Karolina Miernik

Workshop Locations

Du möchtest wissen, wie du zu unseren Workshop Locations und Studios kommst? Details dazu findest du hier

© ImPulsTanz - All rights reserved
Date: 19.08.2019, 08:32 | Link: https://www.impulstanz.com/research/2019/id3972/