AMANDA PIÑA & CRISTINA SANDINO

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© Monika Aleksandra

Climatic Dances

Was wäre, wenn wir uns vorstellen, dass unser Körper nicht aus Organen, Knochen und Muskeln besteht, sondern aus Bergen, Flüssen und Städten? Wir versuchen, von der Erde etwas über diesen Klima-Körper zu lernen und wenden öko-somatische Praktiken an, um genauer zu beobachten, wie er sich in Bewegung verändert. Wir erlernen Tänze der Masewal und erfahren, wie man zu einem Berg wird.

ARTISTBIO: Amanda Piña

Amanda Piña ist Choreografin, Tänzerin und Kulturarbeiterin. Sie lebt in Wien, Österreich. Ihre choreografische Arbeit thematisiert Strukturen der Exklusion, fokussiert auf die politische und soziale Wirkung von Bewegung, und führt nicht-westliche kulturelle Referenzen und Perspektiven in die zeitgenössische Performance ein. Amanda Piña ist daran interessiert Kunst jenseits der Idee von Produkt zu produzieren und andere Rahmenbedingungen für die Erschaffung und Begegnung mit künstlerisch-ästhetischen Erfahrungen zu entwickeln. Sie studierte Physical Theatre in Santiago de Chile, Theateranthropologie in Barcelona und klassischen, modernen und zeitgenössischen Tanz in Mexiko, Barcelona, Salzburg (SEAD) und Montpellier (Ex.e.r.ce Choreographic Centre Montpellier) mit unter anderem: Mathilde Monnier, João Fiadeiro, Olga Mesa, Loïc Touzé und Julyen Hamilton. 2006 erhielt sie das danceWEB Stipendium und 2007 das Stipendium für junge Choreograf_innen des Tanzquartier Wien. Seit 2013 ist sie zertifizierte Feldenkrais-Praktikerin und wendet diese Methode in ihrer Bewegungserforschung und im Tanz an. Sie tanzte und performte in Stücken von DD. Dorvillier, Claudia Heu, Ewa Bankowska, Daniel Aschwanden, Frans Poelstra & Robert Stejin und Christine Gaigg, u.a., und arbeitete mit Andrei Andrianov, Magdalena Chowaniec und Linda Samaraweerová zusammen.
Sie studierte in einem internationalen weiterführenden Lehrgang für das Kuratieren in den szenischen Künsten an den Universitäten Salzburg und München. Zurzeit kuratiert sie NadaLokal, eine Galerie mit Schwerpunkt auf Performance im 15. Wiener Bezirk und arbeitet am Langzeitprojekt Endangered Human Movements.

Stand: 10.04.2018

ARTISTBIO: Cristina Sandino

Cristina (Nina) wurde 1986 in Nicaragua geboren. Sie studierte dort an der Universidad nacional de Ingeniería und erhielt ihren Master in Architektur. In Wien erhielt sie ihren BA in zeitgenössischer Tanzpädagogik an der MUK, Musik und Kunst Universität (vormals KONS, Konservatorium Wien).

Seit 2007 ist sie Tänzerin im Ballet Folklórico Tepenahuatl, dem nationalen Folkloreballett Nicaraguas. Sie tanzte in Theatern wie dem Festspielhaus St. Pölten, den Münchner Kammerspielern in München und der Halle G und E im Museumsquartier Wien. Sie nahm an Tanzfestivals wie den Burgenländischen Tanztagen in Oberwart (Österreich) und ImPulsTanz in Wien (Österreich) teil und trat im Museum für Moderne Kunst des MUMOK in Wien auf. Sie wurde eingeladen, ein Solostück in Udine (Italien) für das ADEB Contemporary Dance Festival (Associazione Danza e Balletto) und in Berlin (Deutschland) in den Ufer Studios zu präsentieren.

Darüber hinaus hat Christina mit dem Musiker und Theaterregisseur Schorsch Kamerun und mit den Choreografinnen Amanda Piña und Doris Uhlich zusammengearbeitet. Derzeit arbeitet sie mit Amanda Piña an Klimatische Tänze, die im Dezember 2020 auf TQW präsentiert werden sollen.

Ihr choreographisches und pädagogisches Engagement führte zu Projekten mit Tanz die Toleranz in Österreich und Moldawien, mit der International Charity Children Flotilla Kids for freedom in der Türkei und TANZ 60 PLUS für das Festspielhaus St. Pölten.

Stand: 01.07.2020

 
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Date: 11.08.2020, 18:00 | Link: https://www.impulstanz.com/publicmoves/id128/
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