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Der Wald gilt in Europa allgemein als Kulturlandschaft und Erholungsgebiet. Geschätzt werden die Ruhe und die gute Luft, Waidmänner holen dort Wildbret und Sammler Pilze oder Beeren. Die aus Griechenland stammenden Choreografin Lenio Kaklea untersucht den Wald als ursprünglichen, schwer fassbaren Naturraum und erinnert an die Prozesse seiner Domestizierung. In ihrem Trio Agrimi (Fauve) tanzen Ideen von Wildnis und Eroberung, die sich mit Legenden von der Jagd und mit Assoziationen zu Tanz und Sexualität mischen. Wälder sind für Kaklea Orte der Meditation, der Ekstase und des Lebens, können aber auch bedrohliche Umgebungen sein, in denen sich Dramen um das nackte Überleben abspielen: Auf einer stilisierten Bühne mit Stangen und Videoprojektionen zeigen die Tänzer*innen Spiele der Auswilderung und Verwandtschaften zwischen dem Tanz und dem Ungezähmten.
Choreografie und Bühnenregie: Lenio Kaklea
Aufführung: Lenio Kaklea, Georgios Kotsifakis, Ioanna Paraskevopoulou
Sound-Design und technische Leitung: Éric Yvelin
Bühnenbild: Clio Boboti
Licht-Design: Bruno Pocheron
Kostüme: Olivier Mulin
Video: Sophie Laly
Dramaturgie und Recherche: Lou Forster
Assistenz Kreation: Dimitris Mytilinaios
Assistenz Bühnenbild: Filanthi Bougatsou
Pole Training: Mandy Fragiadaki
Fotos: Maria Toultsa
Verwaltung und Produktionsleitung : Chloé Schmidt
Vertrieb: Kumquat Performance
Produktion: abd
Koproduktionen: Kunstenfestivaldesarts Bruxelles, Athen und Epidaurus Festival, Serpentine London, CN D Pantin -– Centre national de la danse, Festival d'Automne de Paris, Theater Spektakel Zürich, Pôle Sud – CDCN de Strasbourg, La Briqueterie – CDCN Val de Marne, ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival und danceWEB (Life Long Burning), Le Dancing – CDCN de Dijon