William Kentridge (ZA)
Ursonate

© Paula Court

„Nehmen wir Worte, die keinen Sinn ergeben, und zeigen wir die Unmöglichkeit der Sprache, damit ihre Grenzen sichtbar werden.“ So erklärt der renommierte Künstler William Kentridge die Motivation hinter den Nonsens feiernden Lautgedichten der Dadist*innen. Wie zum Beispiel Kurt Schwitters in seiner Ursonate, die in der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg entstand. Heute ist diese Klangpoesie brandaktuell, sagt Kentridge, denn „wir leben in einer Zeit, in der die Sprache ständig verdreht wird“. Deswegen hat er sich entschlossen, aus der Ursonate eine gewitzte Performance zu machen, in der er selbst den Text vorträgt, dessen Anfang so lautet: „Fumms bö wö tää zää Uu, pögiff, kwii Ee…“ Ergänzt wird die Lesung durch einen Film mit Kentridges animierten Zeichnungen, er wird außerdem von ausgewählten Musiker*innen von The Great Yes, The Great No begleitet: Anathi Conjwa (Sängerin), Marika Hughes (Cello), Nhlanhla Mahlangu (Chorkomponist / Performer) und Nathan Koci (Akkordeon / Banjo).

Österreichische Erstaufführung

Dauer: 50 Min
Preise: 20 / 28 / 38 Euro
Ermäßigt: 17 / 23 / 32 Euro

Empfohlen ab 10 Jahren.
17.7.2024, 19:30
Odeon
Tickets
© Paula Court
© Paula Court
© Paula Court
© Paula Court

CREDITS

Regie: William Kentridge
Libretto nach Kurt Schwitters’ Ursonate
Performance: William Kentridge und ausgewählte Performer*innen aus The Great Yes, The Great No
Bühnenbild: Sabine Theunissen
Videoschnitt: Janus Fouché
Videoinszenierung: Josh Trappler
Produktion: THE OFFICE performing arts + film

Touring in Zusammenarbeit mit Quaternaire (FR)

William Kentridges Ursonate ist eine Auftragsarbeit der Performa Biennial und wurde im Harlem Parish, New York City, im Rahmen des Performa 17 Festival (US) uraufgeführt.

MEHR VON William Kentridge