Francesca Harper (US)

BIOGRAFIE

Francesca Harper ist Tänzerin, Schauspielerin, Sängerin, Choreografin und künstlerische Leiterin der des Francesca Harper Projects. Sie schmückte bereits viele Bühnen mit dem Harlem Tanztheater und dem Frankfurt Ballett. Francesca Harpers Zugang zu Ballett Technik zeichnet sich durch eine besondere Sensibilität für das Magische aus. In ihren Workshops fördert sie Improvisation, Weiterentwicklung von individuellem Bewegungsmaterial, Sorgfalt und Selbstmotivation.

Nach ihrem Engagement beim Harlem Tanztheater, war sie Solistin bei William Forsythes Ballett Frankfurt (1994-1999). 2000 kehrte sie in die USA zurück, und wirkte in verschiedenen Broadway Produktionen mit: Fosse, The Producers, The Frogs und The Color Purple. Sie spielte die Rolle der Helene mit Gegenspielerin Molly Ringwald bei einer US-Tournee von Sweet Charity, und die Rolle von Judith in einer Neuinszenierung von Sophisticated Ladies.

Ihre choreografische Karriere begann noch in Deutschland, wo sie ihr erstes abendfüllendes Stück für das Holland Dance Festival kreierte. Es folgten Kreationen für Alvin Ailey American Dance Theater, Ailey II, Tanz Graz, und für ihre eigene Compagnie The Francesca Harper Project, die ihre eigene künstlerische Vision reflektiert: Klassischer Tanz wird im Detail analysiert und verschmilzt mit Text, Musik, Film und Video.

2002 feierte ihre bekannte One-Woman-Show The Fragile Stone Theory Premiere beim Jacob’s Pillow Dance Festival. Francescas jüngste Auftragsarbeit Documotion: ONE – Rave, wurde beim 50. Jubiläum des Alvin Ailey American Dance Centers am Apollo Theater (NY, Direktorin Judith Jamison) gezeigt. The Francesca Harper Project performt an der Harlem Stage, bei den Bloomberg Culture Series, der Sommerbühne des Central Park und der Biennale von Venedig.

Francesca ist Gastdozentin an der Universität von New York, beim BFA Programm der Fordham University, der Ailey School und dem Susan Batson Studio. Sie war auch Ballett-Beraterin bei Black Swan, dem Film von Darren Aronofsky mit Natalie Portman, die dafür einen Oscar erhielt.

 

02.04.2014

© 
        Lois Greenfield
© Lois Greenfield

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