Thomas F. DeFrantz (US)

BIOGRAFIE

Der gebürtige Hoosier, Thomas F. DeFrantz ist Tanzprofessor an der Duke University (Durham, NC, USA) und künstlerischer Leiter von SLIPPAGE: Performance, Culture, Technology, eine Research-Gruppe, die sich mit Technologie in Live-Performance beschäftigt. Seine Bücher sind: „Dancing Many Drums: Excavations in African American Dance“ (University of Wisconsin Press, 2002) für das er den CHOICE Award für die herausragende Akademische Veröffentlichung und den Errol Hill Award von der American Society for Theater Research erhielt sowie „Dancing Revelations Alvin Ailey's Embodiment of African American Culture” (Oxford University Press, 2004), Gewinner des de la Torre Bueno Preises für herausragende Veröffentlichung im Tanz. Seine neueste Publikation ist „Black Performance Theory“, ein Sammelband das mit Anita Gonzalez (Duke University Press, 2014) herausgegeben wurde.
Als Regisseur und Autor kreierte er „Queer Theory! An Academic Travesty“ (im Auftrag von Theater Offensive of Boston und dem Flynn Center for the Arts) sowie „Monk’s Mood: A Performance Meditation on the Life and Music of Thelonious Monk“. Er unterrichtete u.a. an der New York University, Stanford, Hampshire College, MIT und Yale; präsentierte seine Recherchen in Australien, Brasilien, Kanada, Chile, China, Finnland, Frankreich, Deutschland, Großbritannien, Indien, Irland, Italien, den Niederlanden, Polen, Portugal, Süd Korea, Spanien und Schweden; performte in Botswana, France, Indien, Irland und Südafrika. 2012 gründete er das Collegium for African Diaspora Dance, das im Februar 2014 die Konferenz „Dancing the African Diaspora: Theories of Black Performance“ an der Duke University veranstaltete. Seine aktuellsten Recherchen befassen sich mit Studien über Black Social Dance und Live-Verarbeitungs-Interfaces für Performance. Er arbeitete mit Donna Faye Burchfield an der Etablierung eines Lehrplans für das MA Programm an der Hollins University/ADF, wo er auch zwischen 2005 und 2013 unterrichtete. Zwischen 2011 und 2014, stand er der Society of Dance History Scholars, einer internationalen Organisation die den Bereich von Tanzstudien durch Recherchen, Veröffentlichungen, Performance und fächerübergreifende (Kunst, Human- und Sozialwissenschaften) Publikumsentwicklung fördert, als Präsident vor.

13.04.2015

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        Darbi Griffith
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