Elizabeth Ward (AT/US)

AKTUELL

BIOGRAFIE

Elizabeth Ward ist Tänzerin/Choreografin und gelegentliches Outside Eye und lebt derzeit in Wien. Zuvor hat sie in New York City, Athen, Brüssel und Portland, Oregon, gelebt und gearbeitet. In ihrer Arbeit erforscht sie die kollektive Geschichte von Tanzlinien, die sich im Muskelgedächtnis eines Tänzers als lebende Archäologie angesammelt hat. Einige der Performance-Festivals und -Orte, an denen sie gezeigt wurde, sind The Kitchen (NYC), Danspace Projects (NYC), Movement Research at the Judson Church (NYC), Disjecta (Portland), Tanzquartier (Wien), AUNTS (NYC), Pieter PASD (LA), ImPulsTanz (Wien), steirischerherbst (Graz), Wiener Festwochen (Wien), ANA (Kopenhagen) und Trinosophes (Detroit).

Als Performerin hat sie unter anderem mit Cathy Weis, DD Dorvillier, Miguel Gutierrez, Jennifer Lacey, Frédéric Gies, Michikazu Matsune, Manuel Pelmuș, Anne Juren, Philipp Gehmacher, Veza Fernández, Antonjia Livingstone, Samuel Feldhandler, Rebecca Brooks, Biba Bell und Heather Kravas zusammengearbeitet und an deren Werken mitgewirkt. Ihre ersten Auftrittserfahrungen sammelte sie als Tänzerin für Kinderrollen beim Atlanta Ballet. Elizabeth erhielt ihren BA vom Bennington College in Vermont, wo sie Choreografie und Improvisation als Aufführungspraxis studierte. Im Jahr 2012 nahm sie mit einem Projekt mit dem Titel Ballett als emanzipatorische Praxis an dem in Brüssel ansässigen künstlerischen Forschungsprogramm a.pass teil. Elizabeth leitete Workshops, in denen sie Ballett, Somatik und neu entstehende Choreografien an professionellen Ausbildungszentren, Festivals und Universitäten in ganz Europa und Nordamerika kombinierte. Derzeit arbeitet sie an einem laufenden künstlerischen Forschungsprojekt mit dem Titel Trillium and the Patient Labor of Dance, das durch ein Arbeitsstipendium 2024 der Stadt Wien Kultur unterstützt wird.

01.04.2021

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        Elodie Grethen
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