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Laurence Labat
© Laurence Labat

Marie Chouinard (CA)

Compagnie Marie Chouinard
1978 präsentierte die Montrealer Choreografin Marie Chouinard ihr erstes Tanzstück „Cristallisation“, mit dem sie bereits ihren Ruf als äußerst originelle Künstlerin, getrieben von einer Notwendigkeit nach authentischer Kommunikation, begründete. Dieses erste Stück wurde gefolgt von dreißig Solos die auf internationeln Bühnen gespielt wurden, darunter „Marie Chien Noir“ (1982), S:T:A:B: (Space, Time and Beyond) (1986), und „Nachmittag eines Fauns“ (1987) – Meilensteine des zeitgenössischen Tanzes der vergangenen dreißig Jahre. 1990 gründete die Solistin und Choreografin ihre eigene Compagnie COMPAGNIE MARIE CHOUINARD. Von da an tritt die COPAGNIE weltweit auf. 2007 bezog die COMPAGNIE ihr eigenes Gebäude, das Espace Marie Chouinard in Montreal.

COMPAGNIE MARIE CHOUINARD koproduziert ihre eigenen Stücke mit unterschiedlichen Partnern, darunter Biennale di Venezia, ImPulsTanz – Vienna International Dance Festival, Théâtre de la Ville (Paris), Gulbenkian Foundation (Lisbon), Fondazione Musica Per Roma (Rome), Festival TransAmériques (Montreal), Place des Arts (Montreal), National Arts Centre (Ottawa). Viele der Stücke der COMPAGNIE bleiben lange im Repertoire, wie „Frühlingsopfer“, das seit mehr als 20 Jahren getanzt wird. Ihre Stücke finden sich auch im Repertoire verschiedener Ballett-Compagnien, wie z.B. „The 24 Preludes by Chopin“ beim National Ballet of Canada, „Prelude zum Nachmittag eines Fauns“ bei der São Paulo Companhia de Dança, „bODY_rEMIX/gOLDBERG_vARIATIONS, Akt 1“ beim Ballets de Monte Carlo und der GöteborgsOperan in Schweden. 2009, nach einer 20-jährigen Bühnenpause, kam Marie Chouinard mit ihrem Solo „gloires du matin :)-(:“ auf die Bühne zurück. Seit 2012 tanzt sie das Solo „IN MUSEUM“, eine 3-stündige Performance-Installation.

Marie Chouinard ist außerdem als Autorin, Bühnenbildnerin, Lichtdesignerin, Fotografin und Filmemacherin tätig, ihre Arbeiten umfassen multimedia Stücke (die Installation „Cantique no 3“, kreiert mit Louis Dufort, „Icônes“, kreiert mit Luc Courchesne und „CORPS CÈLESTES“, kreiert mit Louis Dufort), Filme („bODY_rEMIX/gOLDBERG_ vARIATIONS“, „MARIE CHOUINARD: THE RITE OF SPRING“) und das Musikvideo „Jamais“ von Serge Fiori. 2008 wurde ihr Gedichtband mit dem Titel „Chantier des extases“ von Éditions du Passage veröffentlicht. 2001 wird ihre Foto-Installation „Paradisi Gloria“ im Montreal Museum of Fine Arts ausgestellt. 2012 ihre Ausstellung „DRAWINGS“ in der Galerie Donald Browne in Montreal und auf der Toronto International Art Fair sowie 2014 in Prag am Festival Tanec Praha. Marie Chouinard designt 2015 eine erste APP für iPad und iPhone, „CANTIQUE“, gratis im App Store erhältlich. 2010 wird das Buch „COMPAGNIE_MARIE_CHOUINARD_ COMPANY“ veröffentlicht, eine Chronik über zwei Dekaden Choreography.

Über die Jahre hat Marie Chouinard ihre eigene Tanztechnik entwickelt, die mittlerweile von ihr oder ihren Tänzer_innen in Workshops und Matserclasses unterrichtet wird. Marie Chouinard wird auch gerne eingeladen für andere renommierte Comagnien zu inszenieren, wie z.B. für die Martha Graham Dance Company „Inner Resources“ (2016). 2011 kreierte sie „LES PRIX DE LA DANSE DE MONTREAL“ als Anerkennung an die exzellente Arbeit von Tänzerinnen und Tänzern und um der Stadt Montreal als Tanzhochburg und derem Renommé auf internationalen Bühnen Tribut zu zollen.

Sie wurde zum Officer of the Order of Canada 2007 ernannt und mit einer Vielzahl an weiteren Preisen ausgezeichnet, darunter Bessie Award (New York, 2000), Grand Prix du Conseil des arts de Montréal (2006), dem Titel Chevalier of the Ordre des Arts et des Lettres (France, 2009), Denise Pelletier Award (Quebec, 2010), Conseil des arts et des lettres du Québec Award für die beste Choreografie für THE GOLDEN MEAN (LIVE) (2012), Samuel de Champlain Award (France, 2014), Ordre national des arts et des lettres du Québec (2015), Ordre national du Québec (2015) und Governor General’s Performing Arts Award für das Lebenswerk (Canada, 2016).
Der Name Marie Chouinard bekam einen Wörterbucheintrag in Le Petit Larousse illustré im Jahr 2010 und im Le Robert 2011. Marie Chouinard ist Tanzdirektorin der Biennale di Venezia.

Letztes Update der Biografie: 27.03.2017

Performances
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2013: Slow Down to Change
1988: Post Modern

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Date: 01.03.2021, 17:18 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/artistbios/id908/
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