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Ian Kaler
© Ian Kaler

Ian Kaler (DE/AT)

Ian Kaler studierte Transmediale Kunst in Wien und absolvierte den Pilotstudiengang „Zeitgenössischer Tanz, Kontext, Choreografie” am Hochschulübergreifenden Zentrum Tanz an der Universität der Künste Berlin. Seit 2010 entwickelt er im Austausch mit unterschiedlichen Künstler*innen Stücke in choreografischen Reihen, die von Arbeiten in (visuellen) Medien begleitet werden.

Von 2015 bis 2019 arbeitete Ian Kaler an der choreografischen Reihe o.T. Der erste Teil der Serie, o.T. | (the emotionality of the jaw), prämierte 2015 im Tanzquartier Wien. Das Stück war die erste Kollaboration mit Musikproduzent*in Jam Rostron aka Planningtorock.
Das zweite Stück – o.T. | (gateways to movement) – in dem der Choreograf Philipp Gehmacher als Gastperformer gemeinsam mit Kaler und Rostron auftrat, wurde bei ImPulsTanz 2015 uraufgeführt und u.a. auf der Deutschen Tanzplattform im Frankfurter LAB im März 2016 gezeigt.
Teil drei – (Incipient Futures) – bei dem der Gast-Performer Stéphane Peeps Moun (der auch die Kostüme für das Stück kreierte) und die Musiker*in Joy Leah Joseph Live-Percussion zusammen mit Rostron und Kaler performten, hatte Ur-Aufführung im Tanzquartier Wien 2016.
Der vorläufig letzte Teil der Reihe, ein intimeres Praxis-Format von Rostron und Kaler – RAW PRACTICE wurde in jeweils neu gefasster Version in Bukarest, Stockholm und zuletzt im Sommer 2019 bei ImPulsTanz gezeigt.

Zwei seiner Video-Installationen, Me becoming myself (unfinished) von 2016, und Shifting the burden, einer Kollaboration mit Anne Quyrinen aus dem Jahr 2014, wurden im Leopoldmuseum Wien im Rahmen von ImPulsTanz 2016 gezeigt.
In 2016 wurde zudem das Gruppenstück – SCREENS – als Auftragsarbeit im Rahmen von Calibrate für sechs Absolvent*innen österreichischer Tanzschulen im Tanzquartier Wien uraufgeführt.
2017 tourten verschiedene Stücke der o.T.-Reihe sowohl in Europa als auch in Mexiko und Kolumbien, wobei Ian Kaler an einigen dieser Stationen Workshops zu seiner Praxis unterrichtete.

LIVFE – das erste Stück einer neuen choreografischen Arbeitsreihe, in der Choreografie und Tanz mit (gesprochenem) Text und Schauspielszenen, sowie live Musik und live Video verbunden werden – wurde im Rahmen von ImPulsTanz 2017 uraufgeführt und war in einer überarbeiteten Version im HAU1 Hebbel am Ufer in Berlin 2018 zu sehen.

Die Uraufführung von ON THE CUSP, Kalers erster Choreografie für 16 Tänzer*innen des Cullbergbaletten, fand im Tanzquartier Wien im Januar 2019 statt.
Parallel dazu arbeitete Kaler als choreografischer Leiter und Performer mit Planningtorock an Rostron's Musical Show Powerhouse, die Premiere fand im Berliner Club Berghain im Mai 2019 statt, eine extended Version feierte im Sommer 2019 bei ImPulsTanz Premiere; als Solo-Show wurde Powerhouse u.a. im Southbank Centre in London gezeigt.

Ian Kaler entwickelt analog zu seinen choreografischen Serien Workshops, die als Researchformate funktionieren – so bereits für ImPulsTanz, das Tanzquartier Wien, DOCH School for Dance and Circus Stockholm, das Cullbergbaletten, die Escuela Profesional de Danza in Mazatlán und die Universität Sonora in Mexico. Neben Workshops, die er für professionelle Tänzer*innen mit Mixed Abilities gibt, unterrichtet er seine Praxis für Teilnehmer*innen mit anderen (künstlerischen) Hintergründen.

Stand: 27.02.2020

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Date: 07.08.2020, 11:49 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/artistbios/id1258/
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