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WORKSHOPS 2019

Helmut Vogt
© Helmut Vogt

Germaine Acogny

Germaine Acogny Technique


Germaine Acognys Unterricht hat seine Wurzeln in ihrer spezifischen Technik von modernem afrikanischen Tanz – eine Mischung aus traditionellen westafrikanischen Tänzen (Sahel und Waldgegend) und westlichen Formen des zeitgenössischen Tanzes. Diese Technik ist vergleichbar mit westlichen Techniken wie Graham oder Limon. Sie ist verwurzelt in der Idee, dass afrikanische Tänze in einem kontinuierlichem Dialog mit dem Kosmos stehen.


Germaine arbeitet viel mit Improvisationstechniken und trainiert afrikanische Tänzer_innen auf eine Art und Weise, die sie ermutigt, ihren eigenen Weg zu finden, indem sie ihre traditionellen Tänze in zeitgenössische Ausdrucksformen gießen.

In Übereinstimmung mit Trommler_innen und Schlagzeuger_innen lädt sie in ihr Universum des „Body in Joy“ durch ihre Technik mit sensibler Virtuosität ein. Sie konzentriert sich auf Wirbelbewegungen, da sie die Wirbelsäule als Schlange oder Baum des Lebens betrachtet, und arbeitet somit auch viel mit „contractions“ (Kontraktionen), wellenförmigen Bewegungen, Zittern oder Vibrationen.


Viele ihrer Bewegungen sind von der Natur inspiriert, seien es Pflanzen oder Tiere oder aber auch Elemente des alltäglichen Lebens in Afrika. Sie sind präzise und klar definiert und zutiefst verbunden mit dem Aten. Die Bewegungen in Acognys Technik sind benannt nach symbolischen Naturbildern wie dem Fromager-Baum, der Wasserlilie, oder Rehen. Das Atmen und das tief Verwurzelt-Sein sind auch wichtige Bestandteile der Übungen, welche die Befreiung des Körpers, das Anders-Fühlen, das im Boden Verwurzelt-Sein und das vertikal Sich-Besser-Fühlen ermöglichen. Die Bewegungen sind auch dazu gedacht, das Tanzvokabular von Tänzer_innen zu verbessern.


Germaine Acognys Kurse bestehen aus drei Teilen:

- im Kreis oder im ganzen Raum aufwärmen (45 Minuten)

- im Stehen oder am Boden die verschiedenen Bewegungen der Technik kennenlernen (30 Minuten)

- die verschiedenen Bewegungen in Kombination ins Tanzen einfließen lassen (1 Stunde)


Sie fordert die Welt des westlichen Tanzes dazu auf, afrikanischen Tanz aufzunehmen und seine Fülle, Kraft und seine tellurische Stärke als neue Inspirationsquelle zu sehen.


Musikalische Begleitung

Tänzer_innen sollen möglichst wenig den Takt zählen, sie sollen viel eher den Musiker_innen zuhören, um den Rhythmus zu spüren und Stopps und Rufe zu erwarten. Musiker_innen sind mehr als nur begleitende Figuren; sie helfen uns „unsere Ohren zu öffnen“, unerwartete Bewegungsqualitäten zu inspirieren und somit zur Entwicklung der körperlichen Sprache beizutragen.


Sobald Teilnehmer_innen die Technik und Bewegungen aufgenommen haben, beginnt Germaine Acogny mit Improvisationen, in denen die erlernten Elemente mit eigenen Tänzen und Tanztraditionen verbunden werden können. Germaine Acognys Technik hilft den Tänzer_innen, die eigene Körpersprache aus verschiedenen Blickwinkeln zu sehen, zu analysieren und auf kreative Weisen zu verwenden. Ihre Arbeit hat einen starken Afrikabezug, öffnet sich aber zugleich auch dem ganzen Universum.



ArtistBio: Germaine Acogny
Workshopübersicht 2019
Intensive2: 27. Jul + 28. Jul 2019

GOOD TO KNOW

© Karolina Miernik

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© ImPulsTanz

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Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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Date: 19.09.2019, 17:34 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/2019/workshops/id4011/