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RESEARCH 2017

Ben Jakon
© Ben Jakon
ProSeries: 2017

Angela SCHUBOT and guests

the inside is the outside is the inside : about nothing


Dieses Pro Series ist bereits ausgebucht! Leider können wir daher keine Bewerbungen mehr entgegennehmen!


Angela Schubot teilt ihre Praktiken die sich damit beschäftigen, wie man, ohne vorgedachtes Konzept oder gewünschtes Ziel, in den sich bewegenden Körper kommt. Im Pro Series hören wir tief in autonome Bewegungen und Kräfte innerhalb und außerhalb des Körpers hinein, die uns atmen, tanzen, denken und träumen. Wir kreieren einen Raum des wahrhaftigen Zuhörens, bevor wir das was da ist durch unsere Prinzipien und Wünsche überschatten. Wir begeben uns auf die Suche nach dem Körper, der sich weder in Anderen verliert, noch Anderen seine Macht auferlegt. Eine Entdeckung von Kräften und Fragen, die uns über uns hinaus wachsen lassen und Bereiche von Magie und Heilung für uns öffnen. Finden wir das Gefüge, aus der das Leben gemacht ist? Können wir im Leben sein, ohne wissen zu müssen, wie man damit umgeht? Können wir die Annehmlichkeiten des Nicht-Wissens genießen? Können wir einen Raum ohne Funktion, der wir uns widmen, schaffen? Können Momente existieren, in denen es keinen Schleier zwischen Wahrnehmung und Sein gibt? Können wir zu einem „sinnlichen Körper“ werden, im Gegensatz zu einem objektiven oder subjektiven Körper? Und was bedeutet es „sich zu öffnen“? Wem oder was gegenüber? Wie kann man Öffnen ohne etwas anderes zu verschließen? Was bedeutet das tatsächliche Öffnen im Gegenzug zum Versuch etwas zu öffnen? Was ist widerstandslose Resistenz? Was würde es bedeuten alles aufzugeben? Und dann: wie sieht unsere Beziehung zu Nichtigkeit aus? Oder zu Stille und Unmittelbarkeit? Können wir Bereiche betreten, wo uns Prinzipien des Lebens bewegen und in unserem Fleisch verkörpert werden? Und wie beeinflusst es unser Dasein/Tanzen miteinander? Und überhaupt: wie lebt man in dieser Welt?


Drei Gäste werden uns besuchen und ihre Praktiken teilen: Jared Gradinger und seine Praxis der Kreation gemeinsamen mit der Natur, Robert Steijn und seine schamanische Arbeit mit Tanz und anderen Wesen sowie Eric Cazdyn und seine Praxis des kritischen Denkens und Kritik als Liebe. Die Erkenntnisse aus diesem zweiwöchigen Researchprojekt werden in einem Showing gezeigt, was einem Publikum die Möglichkeit gibt in unsere Welt einzutauchen und von uns mitgenommen zu werden.


DIE GÄSTE


Jared Gradinger ist ein in Berlin ansässiger multidisziplinärer Künstler, der in eine kontinuierliche Recherche neuer Formen der Zusammenarbeit investiert hat. Er ist Gründungsmitglied von Constanza Macras / Dorky Park (2002-2009). Im Jahr 2009 begann er seine Arbeit mit Angela Schubot, mit der er sechs Werke zum Thema Entgrenzung des Körpers geschaffen hat. Er arbeitet weiter mit Schubot in Form von Stücken, Workshops, Kooperationen und Tourneen, einschließlich einer Retrospektive ihrer Arbeit im Hebbel am Ufer/Berlin, Südpol/Luzern und Tmuna/Tel Aviv. Im Jahr 2012 gründete er gemeinsam mit Emerson / Rothmund / Savoldelli den Social Muscle Club. SMC ist eine Gruppe, die ein sich entwickelndes soziales künstlerisches Trainingsprogramm in Form von performativen Ereignissen erarbeitet und produziert, um unsere soziale Kompetenz zu erweitern. Seine jüngste Recherche beinhaltet die Entwicklung einer co-kreativen, künstlerischen Beziehung mit der Natur in Form von Gärten und anderen sozialen / künstlerischen Praktiken und Ergebnissen. 2016 schuf er den „Impossible Forest“ in den Uferstudios Berlin im Rahmen der Tanznacht 2016. Dieser 40 Meter große Garten ist eine permanente Installation, eine Meditation über Blüte und Verfall, die eine Vielzahl von Lebensformen (menschlich und nicht-menschlich) zusammenbringen soll. In den vergangenen Jahren begann er mit Künstler_innen als Dramaturg, künstlerischer Berater und Mentor zu arbeiten. Er arbeitet derzeit mit Liz Rosenfeld, Meg Stuart / Damaged Goods, Angela Schubot und SMC. Seit kurzem ist er Praktiker der Quantum Healing Hypnosis Therapie. Jared arbeitete u.a. mit verschiedenen Künstler_innen wie Jeremy Wade, Les Grandes Traversees, Aleesa Cohene, William Forsythe, Rachel De Joode, Margret Sara Gudjonsdottir, Julian Rosenfeldt, Pictoplasma, John Zorn, Laurie Young.


www.jaredgradinger.com

www.socialmuscleclub.com


Robert Steijn begann mit dem Tanzen auf der Bühne, als er 43 Jahre alt war. In seinen Soli zeigte er sich zunächst als Hirsch-Tänzer, später folgte er dem Ruf, ein Schlangentänzer zu werden, was ihn nach Brasilien (Umbanda) und Mexiko (gefiederte Schlange) brachte. Vor vier Jahren begann er eine Zusammenarbeit mit Ricardo Rubio, einem Choreografen aus Mexiko-Stadt, was zu einem ersten Duett „prelude on love“, Übungen in männlicher Zärtlichkeit und Intimität führte. Ihr nächstes Projekt heißt „lovehood“ und basiert auf persönlichen heilenden Ritualen über Lust und Speichel. Mit der Berliner Choreografin Angela Schubot schuf er das Duett „brothers“, ein meditatives Ereignis, in dem die Unterschiede zwischen den Bewegungsarten der/s Anderen und dem Präsentsein im Körper respektiert werden.

Robert fragt sich, wie er durch das Tanzen ein freier Geist in einem menschlichen Körper werden kann. Er mag es, wenn Tänzer_innen sich dazu bringen, mehr und mehr sie selbst zu werden, in dem was sie tun.

Inspiriert durch die Arbeit von Schamanen, strukturiert er seine Performances als Rituale und in letzter Zeit untersucht er, wie Performances zu einem Gebet in der Öffentlichkeit werden könnten. Als Nomade in der Tanzwelt arbeitete und arbeitet er mit einer Reihe von verschiedenen Choreograf_innen und Theatermacher_innen wie Frans Poelstra, mit dem er die Compagnie United Sorry schuf, Jessica Huber, Theater im Bahnhof, Maria Hassabi, Christine Gaigg , Latifa Labiissi und Anne Teresa de Keersmaeker. Er schreibt auch Texte, macht Zeichnungen und leitet manchmal Theaterstücke.



ArtistBio: Angela Schubot

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Date: 21.05.2018, 06:57 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/2017/research/id3362/
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