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WORKSHOPS 2012

David Payr
© David Payr

Corinne Jola & Michael O'Connor

Technologies of Love
Ein Research Labor für Improvisation, Kontakt und das Studium der Liebe

„Liebe zu definieren, ist allerdings ein riskantes Unterfangen, und liegt dem Poeten mehr, als dem Wissenschafter.“ - (1978). J.Z. Young

Als BewegungskünstlerInnen haben wir das Potential, selbst als unsere eigenen Neurowissenschafter zu agieren und zu erforschen, wie Liebe als Überlebensstrategie zur menschlichen Evolution beigetragen hat. Lieben ist anders als das Verliebtsein. Liebe ist Gegenseitigkeit, Einstimmung und Anpassung. Sie beruht auf ausgedehntem Kontakt und dem Ausgesetztsein von jedem Körper und jeder Person.

Wie nähern wir uns der Liebe in einem Labor an?
Die Definitionen, Erfahrungen und die Fragen jede/r TeilnehmerIn sind willkommen und werden geehrt zur Kenntnis genommen. Wir werden Nähe und Sinneswahrnehmung nützen, um Schritt für Schritt zu erkunden, was im Gehirn und Körper passiert, wenn wir lieben lernen. Durch Improvisationen, Partnering, Individuelles, sowie das Arbeiten im Kontakt mit Anderen werden wir herausfinden, was unser Körper bereits weiß. Wir beschäftigen uns mit Möglichkeiten von: tiefer Verbundenheit zum Partner, dem Zugang zu Wünschen und emotionalen Impulsen, als kreativer Motor, Verkörperung neuro-biologischer Prozesse um zu Vitalität zu gelangen und Bedeutungsvolles zu schaffen, aus einer technischen Basis zu einer Bewegungspraxis zu finden, und dadurch in die Poetik des Persönlichen und Zwischenmenschlichen abzutauchen.
Die physiologischen Effekte von Liebe: die Schärfung von Wahrnehmung, Steigerung der Energie, Erhöhung des Zielbewusstseins, Verbesserung der Gesundheit und des Aussehens.
Andere Bereiche, die untersucht werden: Buddhistische und soziale Aspekte von Liebe und Gemeinschaft, persönliche Bedürfnisse, Sexualität, Musik und Lieder, der Dienst und die Aufopferung für Andere.

Im Allgemeinen, hoffen wir darauf, eine Gruppe von fortgeschrittenen BewegungskünstlerInnen zu finden, die daran interessiert sind, auf eine kurze Research-Labor-Reise zu gehen, wo wir als Gruppe Liebe untersuchen, definieren, ausprobieren und mit ihr experimentieren können, ausgehend von einem neurowissenschaftlichen Standpunkt. Bringt Erinnerungen, Bilder, Gedichte, Lieder und Texte, die euch bewegen und zum Labor beitragen können, mit.

Liebe könnte man als „Ablöse von der Selbst-Besessenheit“ betrachten.


ArtistBio: Corinne Jola
ArtistBio: Michael O'Connor
Workshopübersicht 2012
Week1: 16. Jul - 20. Jul 2012

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Date: 30.10.2020, 03:26 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/2012/workshops/id2162/
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