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RESEARCH 2011

Xavier Le Roy
© Xavier Le Roy
ProSeries: 27. Juli - 6. August 2011

Xavier Le Roy

Retrospective as mode of production

Das Ziel dieser Arbeit ist es, eine Retrospektive von Soloarbeiten zu recherchieren und zu entwickeln. Es wird am Ende des ProSeries Projektes in einem Ausstellungsraum präsentiert, das an den letzten fünf Tagen für je drei Stunden für die Öffentlichkeit zugänglich sein wird. Die Retrospektive wird als Produktionsweise und als Transformation von Arbeiten genutzt, die speziell für einen Ausstellungsraum gedacht sind. Die Arbeit basiert auf Choreografien, die eigentlich für das Theater produziert wurden und unternimmt den Versuch, die Gegebenheiten von Räumen, die allein für Ausstellungszwecke gelten, in der Performance zu verwirklichen.

Bei dem Versuch, diese zwei unterschiedlichen Voraussetzungen zu kreuzen, werden wir nach Wegen suchen, unsere Raum – und Zeitkonzepte in die Basis für kulturelle Werte unserer Erfahrungen umzusetzen. Jede/e TeilnehmerIn wird an Xavier Le Roys Solos, die zwischen 1994 und 2009 entstanden sind, arbeiten. Jede/r wird einige Auszüge auswählen und lernen, um seine/ihre Retrospektive zu verfassen und gemeinsam werden wir eine Choreografie für die Ausstellung kreieren. Die öffentliche Situation wird ein Nebeneinander von verschiedenen Arbeiten zeigen und Fragen aufwerfen: wann und wie wird Zeit und Dauer genutzt, empfunden und erzeugt? Welche subjektiven Erfahrungen werden durch die Organisation von Zeit und Raum, speziell in Ausstellungsräumen erzeugt, wenn man folgendes dabei bedenkt: wie lang bleibt der/die BesucherIn? Oder wie lange kann eine einzelne Arbeit seine/ihre Aufmerksamkeit aufrechterhalten? Aber auch: wie sagt die Arbeit ihm/ihr zu? Wi wird ein/e ZuschauerIn zu einem/r AusstellungsbesucherIn und umgekehrt?

Xavier Le Roy erhielt seinen Doktortitel für Molekularbiologie an der Universität von Montpellier und arbeitet seit 1991 als Tänzer und Choreograf. Zwischen 1996 und 2003 war er Artist-in-Residence bei Podewil, Berlin. Von 2007 bis 2008 war er „associated artist“ am Centre Chorégraphique National de Montpellier in Frankreich. 2010 war er Artist-in-Residence beim MIT Programm für Kunst, Kultur und Technologie (Cambridge, MA).
Mit seinen Soloarbeiten „Self Unfinished“ (1998) and „Product of Circumstances“ (1999) hat er neue Perspektiven für den Tanz erschlossen und mit seinem individuellen Zugang den akademischen Diskurs über Körperkunst und Choreografie radikalisiert.
Le Roy entwickelt seine Arbeit durch Recherche, konzentriert sich dabei auf die Beziehungen zwischen dem Arbeitsprozess und dem Produkt, sowie auf seine eigene Beteiligung an diesem Prozess. Er initiiert regelmäßig Projekte, die die Produktionsweisen hingerfragen, so etwa bei „E.X.T.E.N.S.I.O.N.S.“ (1999-2000), „Project“ (2003), and „6 Months 1 Location“ (2008). Seine jüngsten Arbeiten beschäftigen sich wesentlich mehr mit der Beziehung zwischen dem Zuschauer und den Performern: die Solos „Le Sacre du Printemps“ (2007) und „Product of Other Circumstances“ (2009), und das Gruppenstück „low pieces“ (2010-2011).
ArtistBio: Xavier Le Roy

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© cin cin

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© Karolina Miernik

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Date: 18.07.2019, 22:29 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/2011/research/id1764/en/