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NEWSLETTER ARCHIVE 2002
October, 2002

Newsletter 14.10.2002

„Please believe that I am falling apart.“ (Salman Rushdie – „Midnight Children“)

Herbst also, und damit endlich die Rechtfertigung für maßlose Traurigkeit und verschiedenerlei weiteres melancholisches Gehabe. Die schiefen Türme Bolognas lehnen sich etwas näher aneinander, Kontaktimprovisation feiert seine Urstände, sogar af Sportveranstaltungen und Nick Cave jammert mit Johnny Cash (J.C. – „The Man Comes Around“) als gäb’s kein morgen.

Grandios.

Hollywood versucht dieser Zeit mit Hochglanzgrusel beizukommen (http://movies.uip.de/roterdrache), die Literatur empfiehlt Litauen (http://www.buchmesse.de) und Tanz? Tanz stellt sich der Wahrheit. Naja, manchen Wahrheiten: z.B. durch starkes Engagement bei Friedensaufrufen (http://www.notinourname.net), durch galoppierende Improvisationsgabe bei den Überschwemmungskonsequenzen (Dresden, Prag ua.), durch sture Steherqualitäten trotz weltweiter Kulturbudgetkürzungen (Berlin, Zürich, London, New York etc.). So hat DTW (Dance Theatre Workshop New York, http://www.dtw.org) US$ 11,5 Mio. für Ankauf und Umbau ihres Gebäudes erkämpft (größtenteils von Privaten denn die Öffentliche Hand hält die Künste dort schon lang für vernachlässigungswert) und feierte nun seine Neu-Eröffnung (siehe Artikel auf http://www.villagevoice.com). Auch nicht schwach ist die Geschichte des slowenischen Choreographen, der im Sommer in ein aufgegebenes Kino eingebrochen ist und sich dort einen Proberaum für seine neue Produktion eingerichtet hat. Im Jänner 2003 fliegt er raus, Premiere ist im Februar 2003. Näheres dazu schon bald in der Event Data Base auf http://www.ImPulsTanz.com. Wie dann auch:

4.-22. Oktober: Movements on the Edge (Bukarest)
8.-30. Oktober: imagetanz (Wien) http://www.dietheater.at
26. Oktober – 3. November: Dance on Screen (London) http://www.theplace.org.uk
29. Oktober – 10. November: DANCE (München) http://www.dance2002.de

Beachtenswert wär dann auch noch diese Einladung der Local Base for Culture refreshment (BLOK) aus Zagreb zu ihrem Urban Festival. Nähere Infos zu dieser wohlklingenden Initiative gibt’s in der News-Abteilung auf http://www.ImPulsTanz.com.

Weitere Antidepressiva:

Führende 5-Elemente-KöchInnen empfehlen rote Bete, denn „rote Bete ist das intensivste aller Gemüse. Zugegeben, der Rettich ist aufregender, aber das Feuer des Rettich ist ein kaltes Feuer, ist das Feuer der Unzufriedenheit, nicht das der Leidenschaft. Tomaten sind immerhin lebhaft frisch, aber Tomaten werden durchzogen von einem hauch Frivolität. Rote Beten sind todernst. Rote Bete ist das melancholische Gemüse, jenes, das am bereitwilligsten leidet. Rote Bete ist der Mörder der an den Tatort zurückkehrt. Die Rote Bete ist das, was da anfängt, wo die Kirsche mit der Karotte aufhört. Die rote Bete war Rasputins Lieblingsgemüse. Man konnte es seinen Augen ansehen.“ (An den Marktstandln: Tom Robbins – „PanAroma“). Juice rät, die rote Bete als Suppe, Salat oder Gemüsegericht zuzubereiten, mit Nüssen, Äpfel oder Kren.

Sowie Prodepressiva:

Beck – „Sea Change“
Me’Shell Ndegeocello – „Bitter“
Eels – „Electro-Shock Blues“
Dmitri Schostakovitsch –Sinfonie Nr. 5


Hasta la vista, maybe!


JUICE

GOOD TO KNOW

© Karolina Miernik

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Dancer: Helmut Fixl © Johanna Figl

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Date: 19.08.2019, 12:57 | Link: https://www.impulstanz.com/archive/2002/newsletter/id809/