a.k.a. “Moving with Eyes Closed” (authentic movement)
aktive und weniger aktive Momente
Die Arbeit mit geschlossenen Augen ist seit 1989 die Basis von DD Dorvilliers künstlerischer Praxis. Die simple Arbeit ist ein sehr einfaches Prinzip, in dem man einige aktive oder weniger aktive Momente mit einem beobachtenden Partner verbringt. Die TeilnehmerInnen können sowohl beim Tanzen als auch beim Beobachten ihren eigenen Lernprozessen und Selbstreflexionen folgen und sich diesen hingeben.
Touch Move Talk Write
Praxis für Choreografen, Tänzer und andere Leute
Dieser Workshop fokussiert auf die Entwicklung von Praktiken, die in Zeitabschnitten durch eigenständiges Arbeiten mit Berührung, Bewegung, Sprechen und Schreiben, gemeinsam und alleine erzeugt werden. Wir werden diese Zeitabschnitte in Länge und Reihenfolge variieren, neue Verwendungszwecke finden und un/mögliche Ergebnisse produzieren. Ziele sind: eine oder mehrere Praktiken bis zum Ende der Woche auszutüfteln, wichtige Verbindungen zwischen der Studiopraxis und dem Kunstschaffen herzustellen, und schließlich Vermutungen über den Austausch, Stil, Formen, Ästhetik, Konventionen und Konstrukte zu revolutionieren.
Bitte seid ambitioniert, bringt zerrüttete Erwartungen, ein Notizheft mit genügend Platz zum Schreiben und/oder Zeichnen und Schreibutensilien mit.
DD DorvillierDD Dorvillier ist Choreografin, Tänzerin und Dozentin. Seit 1989 kreiert sie ihre eigenen Arbeiten in New York und auf internationaler Ebene. Die jüngsten Projekte: „CPAU, Get Ready!“ mit Zeena Parkins (2009), „Pièce Sans Paroles” (2010) mit Anne Juren und Annie Dorsen, “The Blanket Dance“ (2011) mit Frédéric Gies und Jefta van Dinther, und „RMW(A) & RMW“ mit Langzeitkollaboratorin, Choreografin und Tänzerin Jennifer Monson. Sie präsentierte kürzlich eine Reprise ihres gefeierten Stücks „No Change or “freedom is a psycho-kinetic skill”“ (2005) und performte in Anne Collods „Parades & Changes, replays“ eine Nachstellung des bekannten Stücks von Anna Halprin (1965). Dorvillier hält seit Jahren eine Zusammenarbeit mit den KünstlerInnen Jennifer Monson, Elizabeth Ward, Heather Kravas, mit der Komponistin Zeena Parkins, und dem Lichtgestalter Thomas Dunn, aufrecht. Weiters arbeitete sie mit: Sarah Michelson, Jennifer Lacey,Yvonne Meier und vielen anderen inspirierenden KünstlerInnen. Sie erhielt ein NYFA Choreography Fellowship, war Artist in Residence am Movement Research, erhielt den New York Dance and Performance Bessie Award für „Dressed for Floating“ (2002)als Choreografin und einen als Performerin in „Parades & Changes, replays“ (2010), eine Förderung von der Foundation for Contemporary Arts (2007), und eine Guggenheim Förderung (2011). 2008, war sie mit Trajal Harrell, künstlerische Mentorin des danceWEB Stipendienprogramms bei ImPulsTanz.
Photo: DD Dorvillier © Richard Courtant