BodyParkour
Der Körper als Hindernis, das Hindernis als Körper!?
Was ist Bodyparkour?
Akos kreierte diese Wortkombination aus dem Wort Körper und dem Wort Parkour und bezeichnet die Parallelität von zeitgenössischem Tanz und der Bewegungskunst Parkour.
BodyParkour ist eine neue urbane Kunstform, die aus neuen Arten der Bewegung bestehen und Gemeinsamkeiten mit dem Tanz haben. Basierend auf der „Global Dancing“ Methode von Akos Hargitay, verbindet BodyParkour verschiedene, bereits existierende Tanzbewegungen und untersucht diese Zusammenhänge, mit besonderem Fokus auf Spiralbewegungen, verschiedene Arten zu Laufen, Rutschen, Rollen und Springen. Die Inspiration und die Einflüsse stammen aus den aktuellen Sportarten Tricking, Parkour & Freerunning und aus der altbekannten Flying Low Technique von David Zambrano.
Bodyparkour integriert auch Elemente aus Open-choreography, Contact Improvisation und Partnering, Breakdance, HipHop, Capoeira und urbane Akrobatik. Architekturelemente im Innen- und Außenraum werden als Aufbauelemente für die Entwicklung von Bewegungsformen genützt.
Der Workshop
In diesem Workshop werden wir spezielle Übungen machen, die uns auf diese körperlich anspruchsvolle Form der Bewegung vorbereiten und kurze Tanz-, Stunt- und Akrobatik-Passagen lernen. Die Bewegungsqualität nähert sich unserem Comic-Action-Hero Jacky Chan an.
Wir werden unsere Körper als Hindernisse verwenden
Wir mit einem Kubus, der aus Baugerüsten besteht arbeiten
Willkommen sind fortgeschrittene Tänzer, Zirkusleute, Sportler, Leute, die Parkour, Tricking oder Capoeira ausüben, und alle diejenigen, die nach Bewegungformen suchen, die all diese Elemente beinhalten oder einen auffallenden und aufregenden, aber vor allem fordernden und trendigen Tanzstil ausprobieren wollen!
Bitte bringt bequeme Shuhe, Knie- und Ellenbogenschoner mit!
Bodyparkour - Geschichte & Fakten:
Bodyparkour
Geschichte & Fakten:
*Tanz, zeitgenössischer Tanz beschäftigt sich seit langem mit Hindernissen
*während der Entstehung von Parkour hat er bereits mit ähnlichen Bewegungen experimentiert (genannt: body-stunt-skating),
*Er begann als Breaktänzer in den frühen 1980er Jahren, daher sein Interesse an urbanen Tanzformen
*heute experimentiert er mit seinen Erfahrungen der letzten 25 Jahre und nennt es BodyParkour
*1998: Video
The Bodyparkour Project 2009/2010
www.bodyparkour.wordpress.com
Die Compagnie Two In One wurde für die Produktion „Bodyparkour & Freerunning“ für den Österreichischen Jugendtheaterpreis Stella nominiert.
Die neue Homepage der Compagnie:
www.companytwoinone.org
Ákos HargitayÁkos Hargitay (AT/HU) wurde in Budapest geboren und lebt seit 2006 in Wien. Seit 1988 tanzte er in verschiedenen Österreichischen, Ungarischen und internationalen Compagnien und für Choreografen, wie: Eszter Gál, Willi Dorner, Sebastian Prantl, Tanz*Hotel, Sasha Waltz & Guests, David Zambrano (Ven/NL) für das Ballroom Project in NYC, Scott Wells in San Francisco, Vicky Shick/Joanna M. Shaw/Alan Good aus NYC.
Derzeit unterrichtet er künstlerischer Leiter am Move On Studio in Wien für die Tanzausbildung CONdance
www.condance.wordpress.com.
Er unterrichtet dort Contact Improvisation, zeitgenössischen Tanz und Komposition. Bisher unterrichtete er auch bei der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz, SEAD Salzburg, Tanzquartier Wien, Konservatorium Wien, Compagnie Willi Dorner, MMS Budapest, Tanzkonservatorium Györ und das Stadtballett Pécs, Workshop Foundation Budapest, L1 DanceLab Budapest, Call Arts L.A. u.a. 2000 etablierte er eine wöchentliche Contact Jam in Budapest zusammen mit Michaela Hargitay.
Die Compagnie Two in One wurde 1996 von Michaela Hargitay (AT) und Ákos Hargitay (AT/HU) gegründet. Ihre Arbeiten waren u.a. bei vielen Festivals und Theatern zu sehen, wie Susan Hess Studio (Philadelphia), Aerowaves (The Place, London), Dance Theater Workshop (NYC), Judson Church (NYC), Mains d' Cuvres (Paris), Opening Doors Wales (UK), Tanzquartier Wien, Imagetanz, dieTheater Wien, Tanzsprache und Neuer Tanz (Wien/WUK), Unidram Festival Potsdam, Tanzfabrik Berlin, Wagon Halle (Marburg-Germany), zeitgenössische Tanz Festivals in Luxemburg, Polen, Lettland, Ukraine u.v.m.
Das abendfüllende Stück "free fall" feierte 2003 Premiere und war eine Kooperation mit dem Tanzquartier Wien und dem Szene Bunte Wähne Festival. Weitere Preise und Residencies: 1999 ArtsLink Award (USA) und Suitcase Fund, Residency bei DTW in New York, 2001 Artist in Residence bei Mains d'Oeuvre in Paris, 2005 Artist in Residence am CCL Linz, 2006 in Budapest, 2009 Artist in Residence am SEAD, 2006 Budapest Fringe Award für die beste Performance und 2010 eine Nominierung " für den Österreichischen Jugendtheaterpreis Stella für die Produktion „Bodyparkour & Freerunning“.
www.companytwoinone.org
Photo: Karla Zimmerman, Nathalee Lavebäck, Bernard Mann, Quim Bassart © Andy Walahol