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Stand: 25.05.2012
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Workshops 2010
François Chaignaud
Week3: 2. - 6. August
18:15 - 20:00Free Dance / Meditation Dance o

Free Dance / Meditation Dance
Freiheit und Freude

Mit diesem Rendez Vous beim ImPulsTanz Festival möchten wir unsere Erfahrungen mit dem Free Dance Repertoire und sämtlichen Meditationstechniken teilen.
Free Dance ist ein Tanzstil, der in den 1920er und 1930er Jahren von François Malkovsky entwickelt und von Isadora Duncan inspiriert wurde. Sein Schwerpunkt liegt auf der Kreation von Bewegung, die von der Naturliebe beeinflusst ist und Freiheit und Freude vermittelt. Die Ästhetik basiert auf antiken griechischen Skulpturen. Wenn man sich mit diesem besonderen Stil auseinandersetzt, seiner unüblichen Bewegungskoordination, seiner Musikalität und seiner Expressivität, so kommen Fragen auf, die unsere zeitgenössische Praxis betreffen: was wollen unsere Tänze ausdrücken? Welche Träume werden damit reflektiert? Auf welche Weise werden sie umgesetzt?
Wir freuen uns auf den Austausch dieses historischen Repertoirs mit den meditativen Erfahrungen. Durch die indische Kundalini Meditation, Bondage und konkreten Bezüge zum Körper, werden wir einen einzigartigen Zustand der Konzentration erfahren, der das Bewusstsein erweckt.


Cecilia Bengolea
Cecilia Bengolea wurde in Buenos Aires (Argentinien) geboren. Sie studierte Modern-Jazz, Classical, Ballett und Anthropologische Tänze in Buenos Aires. Es folgte ein Studium der Philosophie und Kunstgeschichte an der Universität von Buenos Aires zwischen 1998 und 2001.

Seit 2001 arbeitet sie in Europa als Tänzerin, Choreografin, Autorin und Sängerin. 2004 nahm sie an ex.er.c.e am Choereografischen Zentrum von Montpellier teil. Cecilia Bengolea arbeitete u.a. als Performerin zusammen mit João Fiadeiro, Claudia Triozzi, Edouard Leve, Marc Tompkins, Tiago Guedes, Yves-Nöel Genod, Joris Lacoste, Alain Buffard, Alice Chauchat und Mathilde Monnier.

Seit 2005 arbeitet sie mit François Chaignaud die Performances „Pâquerette“, „Sylphides“, „Castor et Pollux“, „Free dance“ von François Malkovsky sowie „Voguing Mimosa“ in Zusammenarbeit mit Trajal Harrel und Marlene Freitas.
Sie kreierte Umbrae Procella, ein Konzert mit Luvinsky Atche (2009-10).

François Chaignaud
Seit 2005 arbeitet sie mit François Chaignaud die Performances „Pâquerette“, „Sylphides“, „Castor et Pollux“, „Free dance“ von François Malkovsky sowie „Voguing Mimosa“ in Zusammenarbeit mit Trajal Harrel und Marlene Freitas. Sie kreierte Umbrae Procella, ein Konzert mit Luvinsky Atche (2009-10).

François Chaignaud ist Choreograf und Performer, der seine Ausbildung 2002 am Staatlichen Konservatorium für Musik und Tanz in Paris abschloss. Seither arbeitete er als Tänzer für verschiedenste ChoreografInnen u.a. Boris Chamatz, Emmanuelle Huynh, Gilles Jobin, Tiago Guedes und Alain Buffard.
Seit 2004 zeigte er zahlreiche Stücke und Performances in Europa: „Pompè - procession urbaine“ (2004), „He's one that goes To sea for nothing but to make him sick“ (2005), „La Culture des Individu.e.s“ (2006), „Aussi bien que ton coeur, ouvre-moi les genoux“ (2008), „The Clodd and the pebble“ (2008).

Seit 2005 arbeitet er zusammen mit Cecilia Bengolea. Sie kreierten die Stücke „Pâquerette“ (2008, für Antipodes) und „Sylphides“ (2009, für Antipodes), die zur Zeit bei diversen Festivals und an bekannten Theatern gezeigt werden. Sie arbeiten an: „Castor & Pollux“, ein Tanzstück in der Luft und „Free dance“ (aus den 1920er Jahren inspiriert).
Ebenso folgt er einer akademischen Laufbahn als Historiker und veröffentlichte ein Buch über den frühen französischen Feminismus: „L'Affaire Berger-Levrault - les féminismes à l'épreuve“ (herausgegeben: PUR, Rennes, 2009).
Sie erhielten den Kritikerpreis in Paris 2009 als Choreografische Entdeckung für die Stücke „Pâquerette“ und „Sylphides“.
Photo: Cecilia Bengolea & François Chaignaud © Donatien Veismann