Relaxation, Revitalization, Dance
Zusammenspiel von Zentrierung, Balancefindung und freier Bewegung
Speziell im Tanz beanspruchen wir Körperteile so intensiv, dass sie häufig nicht mehr optimal funktionieren. Die Ursachen liegen meist in einem nicht korrekten Einsatz der Muskulatur und der Gelenke. Wenn wir lernen, unseren Körper ganzheitlich zu bewegen, können wir mit weniger Anstrengung arbeiten. Die erste Phase konzentriert sich auf die Wahrnehmung organischer und muskulärer Funktionszusammenhänge. Wir beschäftigen uns danach mit Beckenübungen, die unsere Fähigkeiten zum Zusammenspiel von Zentrierung, Balancefindung und freier Bewegung weiterentwickeln.
Elio GervasiElio Gervasi absolvierte sein Ballettstudium am Centro Nazionale Di Danza Classica in Rom. Seine moderne Tanzausbildung führte ihn zu Peter Goss nach Paris, Merce Cunningham und Susanne Linke. An der von Germaine Acogny geleiteten Mudra-Schule in Senegal studierte er Traditionellen Afrikanischen Tanz. Eine langjährige Zusammenarbeit verbindet ihn mit Bob Curtis, in dessen Compagnie er über sieben Jahre als Solist und choreografischer Assistent tätig war. Beim Film ist vor allem seine Mitwirkung an den Fellini-Filmen „Ginger e Fred“ und „La Nave Va“ hervorzuheben.
1987 gründete Elio Gervasi seine eigene Tanzcompagnie in Wien, die sich durch ihre kontinuierliche, stilbildende Arbeit auszeichnet, wiederholt Preise gewann und als ein bedeutender Bestandteil der heimischen zeitgenössichen Tanzszene gilt. Zu seinen bekannten Stücken zählen: „Spazio Sei“ (1991), „Il Cortile“ (1994), „Der Feigenbaum“ (1997), „Crash Control“ (2001, 2002) „12-seny-6“ (2003), „Fuga-Ce“ (2003), „7interiors“ (2004), „exit-2-4-1“ (2007), „F“ (2010) u.a. Als Gastchoreograf schuf er Werke für das Staatsopernballett in Wien und für Compagnien im In- und Ausland.
Photo: © Elio Gervasi