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Workshops 2007
Terence Lewis
Week1: 16. - 20. Juli
10:00 - 12:00Bollywood Dance o
15:45 - 17:45Contemporary Indian Dance o

Bollywood Dance
spüre den Glamour, die Würze, den Kitsch

„Dieser Workshop fokussiert auf die Einzigartigkeit des indischen Bollywood-Filmtanzes. Bollywood-Tanz nimmt Leihgaben vom indischen Volkstanz, der klassischen Kathakform als auch von der New Age MTV-Kultur des Westens. Diese Mischung des Traditionellen und des Klassischen mit dem Modernen macht diesen Tanztyp in der ganzen Welt populär. Alle Inder sind überzeugt, dass Tanz nicht nur mit dem Körper, sondern auch mit dem Gesicht, „Andaaz“, und mit den Handgesten, „Mudras“, erzählt wird.
Der Choreograf zielt darauf ab, die kulturelle Kluft zwischen Ost und West zu überbrücken. Was Terence Lewis Klasse einzigartig macht, ist seine Basis im westlichen zeitgenössischen Tanz. Terence möchte die indischen Tanzelemente mit westlichem Ton und westlicher Technik, die dem europäischen Denken verständlich sind, anbieten.
„Mit dem Faktum, dass konzeptueller Tanz auf der europäischen Bühne derzeit populär ist, wünsche ich mir, an das andere Ende der Skala zu gehen, die Freude und den Spaß zurück in den Tanz zu holen. Fühle den wahren Geschmack des indischen Bollywood – den Glamour, die Würze, den Kitsch. Geh in meine Klasse – mit oder ohne vorheriges Training – und ich fordere dich, ich mache eine „Diva“ aus dir.“



Contemporary Indian Dance
eine Kombination von Kathak und Yoga

„Das ist ein Workshop zum Gut-Fühlen, da es dich fordert, dass du körperlich und expressiv bist und deine Energien nach außen bringst.
Ich würde gerne die Wurzeln meines zeitgeössischen Tanzes erklären. Wenn ich davon spreche, dass dieser eine Kombination von Kathak und Yoga ist, möchte ich betonen, dass die Klasse in ihrer Art vorwiegend zeitgenössisch ist, indem sie nur die Essenz der indischen Disziplinen einbringt.
Wenn ich eine indische zeitgenössische Routine zeige und lehre, breche ich die Kathak-Fußarbeit herunter, erkläre die Beziehung zwischen den Armen und dem Rumpf, den Fokus der Augen etc. Ich bringe nur die Grundlagen ein, sodass es den TänzerInnen möglich wird, die Bewegung voll zu entwickeln und zu genießen, ohne weitere Details und größere Könnerschaft über die indischen Techniken zu fordern.
Die Musik spielt eine große Rolle, sie kombiniert vorwiegend indische perkussive Instrumente mit einer zeitgemäßen Stimmung. Das Bewegungsvokabular wird für viele europäische / westliche TänzerInnen einzigartig sein, die immer nach Bewegung in verschiedenen Ebenen und mit neuartigen Artikulationen des Körpers suchen.“



Terence Lewis
Terence Lewis ist indischer Herkunft und studierte verschiedene Tanzformen und Körperdisziplinen seiner eigenen Kultur wie indischen Volkstanz, Kathak und Yoga. Darüberhinaus vertieft er sein Können in westlichem zeitgenössischen Tanz, in Horton- und Graham-Technik sowie in klassischem Ballett. Er performte in mehreren internationalen Shows in Asien und Dubai und choreografierte einige Musicals. Für „Children of the Sea“ mit betroffenen Kindern aus dem Bürgerkrieg und dem Tsunami in Sri Lanka gemacht, gewann er beim Edinburgh Fringe Festival den Preis für das beste Musical 2005. Er choreografierte indische Filme und internationale Shows in Indien, trat in Musikvideos auf und arbeitete als Fitness- und Tanz-Trainer für Bollywood-Schauspieler. 1999 gründete er seine eigene Schule und Kompanie, die 2001 mit „Surkh“ and „Centerstage“ in allen großen Städten Indiens auftrat. 2003 nahm er am DanceWEB Stipendienprogramm in Wien teil.
Er ist Juror bei „Dance India Dance“ - einer indischen Tanz-Casting Show - und war Choreograf für den Film „Hexe Lilli“.
Photo: Workshops 2010 © Marta Lamovsek