Yoga-Chi Gung
wunderbar energetisierend und reinigend
“Yoga Chi Gung kombiniert Vinyasa Yoga (z.B. den Fluss der Positionen) mit Chi Gung (dem Prinzip, Chi-Energie durch spezifische Praktiken zu generieren). In dieser Klasse wird Yoga Chi Gung mit der stärkeren Dynamik von Astanga Yoga verbunden. Beide zielen darauf ab, die Wahrnehmung der Ausrichtung und des Energieflusses mit sicheren Dehnungspraktiken und Bewegungsfluss zu kombinieren. Sie helfen uns, Kraft und Einfachheit in der Bewegung zu schaffen, indem wir die innere Kraft der Chi-Energie im Körper nutzen.
Yoga Chi Gung ist eine Mischung von Lehren aus Indien, China, Japan und Tibet und bietet einen Weg, Lebensenergie freizusetzen, zu erhöhen und zu verdichen und fördert ihren freien und geschmeidigen Fluss. Wie alle inneren Künste arbeitet es daran, die Selbstwahrnehmung, geistige Klarheit, emotionale Stärke und Stabilität und körperliche Vitalität zu kanalisieren. Es wirkt auf die Systeme, Meridiane und Chakren im Körper.
Yoga Chi Gung hat einen starken Vinyasa (Fluss) und ist ein wunderbar energetisierendes und reinigendes System.”
Gavin Webber, Yoga Chi Gung Lehrer mit mehr als 7jähriger Praxis in Astanga Yoga, bezieht auch andere Einflüsse mit ein, namentlich Alexandertechnik und Bewusstheit durch Bewegung/Feldenkrais.
Meat and Bone
Contemporary technique
Diese Klasse lehrt den/die TänzerIn, wie sie/er ihre/seine maximale Kraft in Bewegung a la Ultima Vez erzielen kann, gepaart mit der geringsten Anstrengung dafür durch den Gebrauch von Momentum. Es wird eine erschöpfende Klasse mit kontinuierlichem Fluss und Ausdauer fordernder Qualität sein, definitiv ein gutes Workout.
Wir schauen uns dafür Release-Techniken und kräftigende Bodenarbeit an, die wir mit Gelenksentspannung, Dehnungen und einigen auf Pilates basierenden Übungen zur Kräftigung beginnen. Danach folgen systematische und schonungslose Bewegungsserien, die durch den Raum gehen. Immer geht es in ihnen um eine durchgehende, Ausdauer verlangende Qualität - und um die Notwendigkeit für den Körper, damit umzugehen und Wege für das Momentum zu finden, in denen er sich selbst stützt. Eine Ruhezeit und eine Tai Chi-Serie am Ende bringen Balance und Stille in den Körper zurück.
Gavin WebberGavin Webber stolperte ziemlich spät in den Tanz, nach jahrelangem Wandern, Schifahren, Campen, Schreibens und seinen Studien in Englisch und Anthropolgie. 1993 wurde er Mitglied des Meryl Tankard Australian Tanztheaters. 1998 bereiste er mit einem Kombi Europa und Marokko bevor er bei Wim Vandekeybus / Ultima Vez zu tanzen begann. Er blieb drei Jahre lang in Belgien bei der Compagnie und wirkte in den Stücken „In Spite of Wishing and Wanting“ und „Inasmuch as Life is Borrowed“ mit.
2001 kehrte er nach Australien zurück und begann zu unterrichten und zu choreografieren. 2003 gründete er mit anderen Meryl Tankard TänzerInnen die Splintergroup und arbeitete zwischen Brisbane und Berlin. Sie kreierten die zwei Stücke „lawn“ und „roadkill“, die 2010 sechs Greenroom Awards in Australien gewannen. Zwischen 2005 und 2009 war er der künstlerische Leiter der australischen Compagnie Dancenorth. Seine Choreografien wurden in Australien, Europa und Kanada gezeigt.
Kürzlich performte er wieder mit Ultima Vez in „Nieuwzwart“, choreografierte für die Compagnie Stalker und das Theater in Perth, kreierte eine Kampfszene für den Berliner Filmemacher Julian Rosefeldt und arbeitete mit PVC in Freiburg.
Weiters arbeitete er für die australische Rockband Regurgitator.
Seine jüngsten zwei Stücke sind „Food Chain“, eine Zusammenarbeit mit Grayson Millwood und „Little Pig“, das von PVC Freiburg produziert und 2010 in Deutschland gezeigt wurde. Derzeit lebt und arbeitet er in Freiburg, wo er mit Grayson Millwood und anderen KünstlerInnen eine neue Compagnie etabliert.
Photo: Gavin Webber © Gavin Webber